Psalm 55 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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Ps 55

1 Dem Vorsänger, mit SaitenspielSaitenspiel5058. Ein MaskilMaskil von DavidDavid1732.

2 Nimm zu Ohren, o GottGott430, mein GebetGebet8605, und verbirg dich5956 nicht238 vor meinem FlehenFlehen8467!

3 Horche auf7181 mich und6030 antworte mir! Ich irre umher in meiner Klage7879 und muß stöhnen

4 vor der Stimme6963 des Feindes341, vor der Bedrückung des Gesetzlosen; denn sie wälzen Unheil auf6440 mich, und im ZornZorn639 feinden sie mich an.

5 Mein HerzHerz3820 ängstigte sich5307 in7130 meinem Innern, und Todesschrecken haben mich befallen.

6 Furcht3374 und Zittern7461 kamen935 mich an, und Schauder bedeckte3680 mich.

7 Und5774 ich sprach559: O daß5414 ich FlügelFlügel83 hätte wie die TaubeTaube3123! Ich wollte hinfliegen und ruhen.

8 Siehe, weithin entflöhe ich, würde weilen3885 in der WüsteWüste4057. (SelaSela5542.)

9 Ich7307 wollte eilends entrinnen vor dem heftigen WindeWinde, vor dem Sturme.

10 Vernichte, HerrHerr136, zerteile ihre Zunge3956! Denn Gewalttat und Hader7379 habe ich in der Stadt5892 gesehen7200.

11 TagTag3119 und NachtNacht3915 machen sie die Runde um5437 sie auf7130 ihren Mauern2346; und Unheil und Mühsal205 sind in ihrer Mitte.

12 Schadentun1942 ist in7130 ihrer Mitte, und Bedrückung und Trug4820 weichen4185 nicht7339 von ihrer Straße.

13 Denn nicht ein Feind341 ist2778 es, der mich höhnt, sonst würde ich es ertragen5375; nicht mein Hasser ist8130 es, der wider mich großgetan hat, sonst würde ich mich vor ihm verbergen5641;

14 sondern du3045, ein MenschMensch582 meinesgleichen, mein Freund441 und mein Vertrauter;

15 die wir trauten Umgang miteinander3162 pflogen, ins HausHaus1004 GottesGottes430 wandelten1980 mit der Menge.

16 Der TodTod4194 überrasche sie3451, lebendig2416 mögen sie hinabfahren in7130 den ScheolScheol! Denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung, in ihrem Innern.

17 Ich aber, ich ruferufe7121 zu GottGott430, und JehovaJehova3068 rettet mich.

18 AbendsAbends6153 und morgensmorgens1242 und mittags6672 muß ich klagen7878 und stöhnen, und er hört8085 meine Stimme6963.

19 Er hat meine SeeleSeele5315 in Frieden7965 erlöst6299 aus dem KampfeKampfe wider mich; denn ihrer sind viele7227 gegen mich gewesen.

20 Hören8085 wird GottGott410 und6030 sie3427 demütigen-er thront ja von alters6924 her (SelaSela5542) -; weil es keine Änderung bei ihnen gibt und sie GottGott430 nicht fürchten3372.

21 Er hat2490 seine Hände3027 ausgestreckt gegen die, welche mit ihm in Frieden7965 waren; seinen BundBund1285 hat er gebrochen.

22 Glatt sind die Milchworte seines Mundes6310, und Krieg7128 ist7401 sein HerzHerz3820; geschmeidiger sind seine WorteWorte1697 als ÖlÖl8081, und sie2505 sind gezogene SchwerterSchwerter6609.

23 Wirf7993 auf JehovaJehova3068, was dir auferlegt ist, und er5414 wird3557 dich erhalten; er wird4131 nimmermehr5769 zulassen, daß der Gerechte6662 wanke!

24 Und du, GottGott430, wirst sie hinabstürzen in die3381 GrubeGrube875 des VerderbensVerderbens; die Männer582 des BlutesBlutes1818 und des Truges werden nicht zur Hälfte2673 bringen ihre TageTage3117. Ich aber werde auf dich982 vertrauenvertrauen.