Römer 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Röm 1

1 PaulusPaulus, KnechtKnecht1 Jesu Christi, berufenerberufener ApostelApostel, abgesondert zum EvangeliumEvangelium GottesGottes, 2 (das er durch seine ProphetenPropheten in heiligen SchriftenSchriften zuvor verheißen hat) 3 über seinen SohnSohn, (der aus den Nachkommen DavidsDavids gekommen2 ist dem FleischFleisch nach, 4 und als SohnSohn GottesGottes in KraftKraft erwiesen3 dem GeistGeist der HeiligkeitHeiligkeit nach durch Toten-Auferstehung) JesusJesus ChristusChristus, unseren HerrnHerrn, 5 (durch den wir GnadeGnade und Apostelamt4 empfangen haben für seinen NamenNamen zum Glaubensgehorsam unter allen NationenNationen, 6 unter denen auch ihr seid, BerufeneBerufene Jesu Christi) – 7 allen Geliebten GottesGottes, berufenen Heiligen, die in RomRom sind: GnadeGnade euch und FriedeFriede von GottGott, unserem VaterVater, und dem HerrnHerrn JesusJesus ChristusChristus!

8 Aufs erste danke ich meinem GottGott durch JesusJesus ChristusChristus euer aller halben, dass euer GlaubeGlaube verkündigt wird in der ganzen WeltWelt. 9 Denn GottGott ist mein Zeuge, dem ich diene in meinem GeistGeist in dem EvangeliumEvangelium seines SohnesSohnes, wie unablässig ich euer erwähne, 10 allezeit flehend bei meinen Gebeten, ob ich nun endlich einmal durch den Willen GottesGottes so glücklich sein möchte, zu euch zu kommen. 11 Denn mich verlangt sehr euch zu sehen, damit ich euch etwas geistlichegeistliche Gnadengabe mitteile, um euch zu befestigenbefestigen, 12 das ist aber, mit euch getröstet zu werden in eurer Mitte, jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen. 13 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, BrüderBrüder, dass ich mir oft vorgesetzt habe, zu euch zu kommen, (und bis jetzt verhindert worden bin) damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen NationenNationen. 14 Sowohl GriechenGriechen als Barbaren5, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15 Ebenso6 bin ich, soviel an mir ist, bereitwillig, auch euch, die ihr in RomRom seid, das EvangeliumEvangelium zu verkündigenverkündigen.

16 Denn ich schäme mich des EvangeliumsEvangeliums nicht, denn es ist GottesGottes KraftKraft zum HeilHeil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem GriechenGriechen. 17 Denn GottesGottes GerechtigkeitGerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben7 zu Glauben, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben lebenleben.“8 [Hab 2,4]

18 Denn es wird offenbart GottesGottes ZornZorn vom HimmelHimmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die WahrheitWahrheit in Ungerechtigkeit besitzen9; 19 weil das von GottGott Erkennbare unter10 ihnen offenbar ist, denn GottGott hat es ihnen offenbart, – 20 denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewigeewige KraftKraft als auch seine GöttlichkeitGöttlichkeit, die von Erschaffung der WeltWelt an in dem Gemachten wahrgenommen11 werden, wird geschaut – damit sie ohne Entschuldigung seien; 21 weil sie, GottGott kennend12, ihn weder als GottGott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges HerzHerz verfinstert wurde: 22 indem sie sich für WeiseWeise ausgaben, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die HerrlichkeitHerrlichkeit des unverweslichen GottesGottes verwandelt in das GleichnisGleichnis eines BildesBildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24 Darum hat GottGott sie [auch] dahingegeben in den GelüstenGelüsten ihrer Herzen in Unreinigkeit, ihre Leiber untereinander zu schänden; 25 die die WahrheitWahrheit GottesGottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf mehr Verehrung und Dienst13 dargebracht haben als dem SchöpferSchöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. AmenAmen. 26 Deswegen hat GottGott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Frauen14 haben den natürlichen Gebrauch in den unnatürlichen verwandelt, 27 als auch ebenso die Männer15, den natürlichen Gebrauch der FrauFrau verlassend, in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie Männer mit Männern Schande trieben und den gebührenden LohnLohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen. 28 Und wie sie es nicht für gut fanden, GottGott in ErkenntnisErkenntnis zu haben, hat GottGott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun was sich nicht geziemt; 29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht16, Schlechtigkeit; voll von Neid, MordMord, StreitStreit, List, Tücke; 30 Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhasste, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, Eltern Ungehorsame, 31 Unverständige, Treulose, ohne natürlichenatürliche Liebe, Unbarmherzige; 32 die, obwohl sie GottesGottes gerechtes Urteil17 erkennen, dass, die solches tun, des TodesTodes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun.

Fußnoten

  • 1 O. Sklave; so auch später
  • 2 Eig. geworden
  • 3 W. bestimmt
  • 4 Eig. Apostelschaft
  • 5 S. die Anm. zu Apstgsch. 28,2
  • 6 O. So
  • 7 O. auf dem Grundsatz des Glaubens; so auch nachher
  • 8 Hab. 2,4
  • 9 And.: aufhalten
  • 11 O. erkannt, mit dem Verstand ergriffen
  • 12 Eig. erkannt habend; so auch V. 32
  • 13 O. Gottesdienst
  • 14 W. Weiblichen
  • 15 W. Männlichen; so auch weiter in diesem Vers
  • 16 O. Gier
  • 17 Eig. Gottes Rechtsforderung, das was Gottes gerechter Wille fordert