Römer 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Röm 2

1 Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o MenschMensch, jeder, der richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe. 2 Wir wissenwissen aber, dass das GerichtGericht GottesGottes nach der WahrheitWahrheit ist über die, die so etwas tun. 3 Denkst du aber dies, o MenschMensch, der du die richtest, die so etwas tun, und verübst dasselbe, dass du dem GerichtGericht GottesGottes entfliehen wirst? 4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut, nicht wissend, dass die Güte GottesGottes dich zur BußeBuße leitet? 5 Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst ZornZorn auf am TagTag des ZornsZorns und der OffenbarungOffenbarung des gerechten GerichtsGerichts GottesGottes, 6 der jedem vergelten wird nach seinen Werken: 7 denen, die mit Ausharren in gutem Werk HerrlichkeitHerrlichkeit und Ehre und UnverweslichkeitUnverweslichkeit suchen, ewiges Lebenewiges Leben; 8 denen aber, die streitsüchtig und der WahrheitWahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, ZornZorn und Grimm. 9 DrangsalDrangsal und Angst über jede SeeleSeele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des GriechenGriechen; 10 HerrlichkeitHerrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem GriechenGriechen; 11 denn es ist kein Ansehen der Person bei GottGott. 12 Denn so viele ohne GesetzGesetz gesündigt haben, werden auch ohne GesetzGesetz verloren gehen; und so viele unter GesetzGesetz gesündigt haben, werden durch GesetzGesetz gerichtet werden, 13 (denn nicht die Hörer des GesetzesGesetzes sind gerecht vor GottGott, sondern die Täter des GesetzesGesetzes werden gerechtfertigt werden. 14 Denn wenn NationenNationen, die kein GesetzGesetz haben, von NaturNatur die Dinge des GesetzesGesetzes ausüben, so sind diese, die kein GesetzGesetz haben, sich selbst ein GesetzGesetz, 15 die das Werk des GesetzesGesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr GewissenGewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen) 16 an dem TagTag, da GottGott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem EvangeliumEvangelium, durch JesusJesus ChristusChristus.

17 Wenn du aber ein JudeJude genannt wirst und dich auf das GesetzGesetz stützt1 und dich GottesGottes rühmst, 18 und den Willen kennst und das Vorzüglichere unterscheidest2, indem du aus dem GesetzGesetz unterrichtet bist, 19 und getraust dir, ein Leiter der Blinden zu sein, ein LichtLicht derer, die in FinsternisFinsternis sind, 20 ein ErzieherErzieher der Törichten, ein LehrerLehrer der Unmündigen, der die Form der ErkenntnisErkenntnis und der WahrheitWahrheit im GesetzGesetz hat: – 21 der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? Der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst? 22 der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst EhebruchEhebruch? Der du die Götzenbilder für GräuelGräuel hältst, du begehst Tempelraub? 23 der du dich des GesetzesGesetzes rühmst, du verunehrst GottGott durch die ÜbertretungÜbertretung des GesetzesGesetzes? 24 Denn der Name GottesGottes wird eurethalben unter den NationenNationen gelästert, wie geschrieben steht.3 25 Denn BeschneidungBeschneidung ist wohl nütze, wenn du das GesetzGesetz tust; wenn du aber ein Gesetzes-Übertreter bist, so ist deine BeschneidungBeschneidung Vorhaut geworden. 26 Wenn nun die Vorhaut die Rechte des GesetzesGesetzes beobachtet, wird nicht seine Vorhaut für BeschneidungBeschneidung gerechnet werden, 27 und die Vorhaut von NaturNatur, die das GesetzGesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und BeschneidungBeschneidung ein Gesetzes-Übertreter bist? 28 Denn nicht der ist ein JudeJude, der es äußerlich4 ist, noch ist die äußerliche5 BeschneidungBeschneidung im FleischFleisch BeschneidungBeschneidung; 29 sondern der ist ein JudeJude, der es innerlich6 ist, und BeschneidungBeschneidung ist die des Herzens, im GeistGeist, nicht im Buchstaben; dessen LobLob nicht von Menschen, sondern von GottGott ist.

Fußnoten

  • 1 O. verlässt
  • 2 O. prüfst
  • 3 Vergl. Hes. 36,20–23; Jes. 52,5
  • 4 W. im Offenbaren
  • 5 W. im Offenbaren
  • 6 W. im Verborgenen