Joel 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Joel 1

1 Das WortWort des HERRNHERRN, das zu JoelJoel, dem SohnSohn PethuelsPethuels, geschah.

2 Hört dieses, ihr Alten, und nehmt es zu Ohren, alle ihr Bewohner des Landes! Ist so etwas in euren Tagen geschehen oder in den Tagen eurer VäterVäter? 3 Erzählt davon euren KindernKindern, und eure KinderKinder ihren KindernKindern, und ihre KinderKinder dem folgenden GeschlechtGeschlecht: 4 Was der NagerNager1 übriggelassen hatte, fraß die HeuschreckeHeuschrecke2; und was die HeuschreckeHeuschrecke übriggelassen, fraß der AbfresserAbfresser3; und was der AbfresserAbfresser übriggelassen, fraß der Vertilger4.

5 Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Und heult, alle ihr Weinsäufer, über den Most, weil er weggenommen ist von eurem Mund! 6 Denn eine Nation ist über mein Land heraufgezogen, mächtig und ohne Zahl; ihre Zähne sind Löwenzähne, und sie hat das Gebiss einer Löwin. 7 Sie hat meinen Weinstock zu einer WüsteWüste gemacht und meinen FeigenbaumFeigenbaum zerknickt; sie hat ihn gänzlich abgeschält und hingeworfen, seine Ranken sind weiß geworden.

8 Wehklage wie eine JungfrauJungfrau, die mit SacktuchSacktuch umgürtet ist wegen des Gatten ihrer Jugend! 9 SpeisopferSpeisopfer und TrankopferTrankopfer sind weggenommen vom HausHaus des HERRNHERRN; es trauerntrauern die PriesterPriester, die DienerDiener des HERRNHERRN.

10 Das Feld ist verwüstet, es trauert der Erdboden; denn das KornKorn ist verwüstet, der Most ist vertrocknet, verwelkt das ÖlÖl. 11 Seid beschämt, ihr Ackersleute, heult, ihr Winzer, über den WeizenWeizen und über die GersteGerste! Denn die ErnteErnte des Feldes ist zugrunde gegangen; 12 der Weinstock ist verdorrt und der FeigenbaumFeigenbaum verwelkt; GranateGranate, auch PalmePalme und ApfelbaumApfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt; ja,5 verdorrt ist die FreudeFreude von den Menschenkindern.

13 Umgürtet euch und wehklagt, ihr PriesterPriester; heult, ihr DienerDiener des AltarsAltars! Kommt, übernachtet in SacktuchSacktuch, ihr DienerDiener meines GottesGottes! Denn SpeisopferSpeisopfer und TrankopferTrankopfer sind dem HausHaus eures GottesGottes entzogen. 14 Heiligt ein FastenFasten, ruft eine Festversammlung aus; versammelt die Ältesten, alle Bewohner des Landes zum HausHaus des HERRNHERRN, eures GottesGottes, und schreit zu dem HERRNHERRN!

15 Ach über den TagTag! Denn nahe ist der Tag des HERRNTag des HERRN, und er kommt wie eine VerwüstungVerwüstung vom Allmächtigen. 16 Ist nicht die Speise vor unseren AugenAugen weggenommen, FreudeFreude und Frohlocken von dem HausHaus unseres GottesGottes? 17 Vermodert sind die Samenkörner unter ihren Schollen; verödet sind die Vorratshäuser, zerfallen die Scheunen, denn das KornKorn ist verdorrt. 18 Wie stöhnt das ViehVieh! Die Rinderherden sind bestürzt, weil sie keine WeideWeide haben; auch die Kleinviehherden büßen. 19 Zu dir, HERRHERR, ruferufe ich; denn ein FeuerFeuer hat die Auen der SteppeSteppe verzehrt und eine Flamme alle Bäume des Feldes versengt. 20 Auch die TiereTiere des Feldes schreien lechzend zu dir; denn vertrocknet sind die Wasserbäche, und ein FeuerFeuer hat die Auen der SteppeSteppe verzehrt.

Fußnoten

  • 1 Verschiedene Arten oder Bennungen der Heuschrecke
  • 2 Eig. der Mehrling, die gewöhnliche hebr. Benennung der Heuschrecke
  • 3 Verschiedene Arten oder Bennungen der Heuschrecke
  • 4 Verschiedene Arten oder Bennungen der Heuschrecke
  • 5 O. denn