Philemon – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Phlm

1 PaulusPaulus, ein Gefangener Christi Jesu, und TimotheusTimotheus, der BruderBruder, PhilemonPhilemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter1, 2 und AppiaAppia, der Schwester, und ArchippusArchippus, unserem Mitkämpfer, und der VersammlungVersammlung, die in deinem HausHaus ist: 3 GnadeGnade euch und FriedeFriede von GottGott, unserem VaterVater, und dem HerrnHerrn JesusJesus ChristusChristus!

4 Ich danke meinem GottGott, indem ich allezeit deiner erwähne in meinen Gebeten, 5 da ich höre von deiner Liebe und von dem Glauben, den du an den HerrnHerrn JesusJesus und zu allen Heiligen hast, 6 dass2 die GemeinschaftGemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Anerkennung alles Guten, das in uns ist gegen ChristusChristus [JesusJesus]. 7 Denn wir haben große FreudeFreude und großen Trost durch3 deine Liebe, weil die Herzen4 der Heiligen durch dich, BruderBruder, erquickt worden sind.

8 Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in ChristusChristus habe, dir zu gebieten, was sich geziemt, 9 so bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin, wie PaulusPaulus, der AlteAlte, jetzt aber auch ein Gefangener JesusJesus Christi. 10 Ich bitte5 dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den FesselnFesseln, OnesimusOnesimus, 11 der dir einsteinst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist, 12 den ich zu dir zurückgesandt habe – ihn, das ist mein HerzHerz; 13 den ich bei mir behalten wollte, damit er statt deiner mir diene in den FesselnFesseln des EvangeliumsEvangeliums. 14 Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, damit deine Wohltat6 nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei. 15 Denn vielleicht ist er deswegen für eine ZeitZeit von dir getrennt gewesen, damit du ihn für immer besitzen mögest, 16 nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten BruderBruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im FleischFleisch als im HerrnHerrn. 17 Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich. 18 Wenn er dir aber irgendein Unrecht getan hat, oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an. 19 Ich, PaulusPaulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; dass ich dir nicht sage, dass du auch dich selbst mir schuldig bist. 20 Ja, BruderBruder, ich möchte gern Nutzen an dir haben im HerrnHerrn; erquicke mein HerzHerz in ChristusChristus. 21 Da ich deinem Gehorsam vertraue, so habe ich dir geschrieben, indem ich weiß, dass du auch mehr tun wirst, als ich sage. 22 Zugleich aber bereite mir auch eine HerbergeHerberge, denn ich hoffe, dass ich durch eure GebeteGebete euch werde geschenkt werden.

23 Es grüßt dich EpaphrasEpaphras, mein Mitgefangener in ChristusChristus JesusJesus, 24 MarkusMarkus, AristarchusAristarchus, DemasDemas, LukasLukas, meine Mitarbeiter. 25 Die GnadeGnade unseres HerrnHerrn JesusJesus ChristusChristus sei mit eurem GeistGeist!

Fußnoten

  • 1 O. unserem Geliebten und Mitarbeiter
  • 2 Eig. derart dass
  • 3 O. über, wegen
  • 4 Eig. die Eingeweide (das Innere)
  • 5 O. ermahne
  • 6 W. dein Gutes