5. Mose 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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5. Mo 1

1 Dies sind die WorteWorte, die MoseMose zu ganz IsraelIsrael geredet hat diesseits1 des JordanJordan, in der WüsteWüste, in der EbeneEbene2, Suph gegenüber, zwischen ParanParan und TophelTophel und LabanLaban und HazerothHazeroth und Di-SahabDi-Sahab. 2 Elf Tagereisen sind vom HorebHoreb, auf dem Weg des GebirgesGebirges SeirSeir, bis Kades-BarneaKades-Barnea.

3 Und es geschah im 40. JahrJahr, im 11. Monat, am 1. des Monats, da redete MoseMose zu den KindernKindern IsraelIsrael nach allem, was der HERRHERR ihm an sie geboten hatte, 4 nachdem er SihonSihon geschlagen, den König der AmoriterAmoriter, der in HesbonHesbon wohnte, und OgOg, den König von BasanBasan, der in AstarothAstaroth und in EdreiEdrei wohnte3. 5 Diesseits4 des JordanJordan, im Land MoabMoab, fing MoseMose an, dieses GesetzGesetz auszulegen, indem er sprach: 6 Der HERRHERR, unser GottGott, redete zu uns am HorebHoreb und sprach: Lange genug seid ihr an diesem BergBerg geblieben; 7 wendet euch und brecht auf und zieht nach dem GebirgeGebirge der AmoriterAmoriter und zu allen ihren Anwohnern in der EbeneEbene5, auf dem GebirgeGebirge und in der Niederung6 und im SüdenSüden und am Ufer des MeeresMeeres, in das Land der KanaaniterKanaaniter und zum LibanonLibanon, bis zu dem großen Strom, dem Strom Phrat. 8 Siehe, ich habe das Land vor euch gestellt; geht hinein und nehmt das Land in Besitz, das der HERRHERR euren VäternVätern, AbrahamAbraham, IsaakIsaak und JakobJakob, geschworen hat, ihnen zu geben und ihren Nachkommen nach ihnen. 9 Und ich sprach zu euch in jener ZeitZeit und sagte: Ich allein kann euch nicht tragen. 10 Der HERRHERR, euer GottGott, hat euch gemehrt, und siehe, ihr seid heute wie die Sterne des HimmelsHimmels an Menge. 11 Der HERRHERR, der GottGott eurer VäterVäter, füge zu euch, so viele ihr seid, tausendmal hinzu und segne euch, wie er zu euch geredet hat! 12 Wie könnte ich allein eure Bürde und eure LastLast und euren Hader tragen? 13 Nehmt euch weiseweise und verständige und bekannte Männer, nach euren Stämmen, dass ich sie zu Häuptern über euch setze. 14 Und ihr antwortetet mir und spracht: Gut ist die Sache, die du zu tun7 gesagt hast. 15 Und ich nahm die Häupter eurer StämmeStämme, weiseweise und bekannte Männer, und setzte sie als Häupter über euch, als Oberste über 1000 und Oberste über 100 und Oberste über 50 und Oberste über 10, und als VorsteherVorsteher eurer StämmeStämme8. 16 Und ich gebot euren RichternRichtern in jener ZeitZeit und sprach: Hört die Streitsachen zwischen euren BrüdernBrüdern und richtet in GerechtigkeitGerechtigkeit zwischen einem MannMann und seinem BruderBruder und dem Fremden bei ihm. 17 Ihr sollt nicht die Person ansehen im GerichtGericht; den Kleinen wie den Großen sollt ihr hören; ihr sollt euch vor niemand fürchten, denn das GerichtGericht ist GottesGottes. Die Sache aber, die zu schwierig für euch ist, sollt ihr vor mich bringen, dass ich sie höre. 18 Und ich gebot euch in jener ZeitZeit alle die Sachen, die ihr tun solltet.

19 Und wir brachen auf vom HorebHoreb und zogen durch diese ganze große und schreckliche WüsteWüste, die ihr gesehen habt, den Weg zum GebirgeGebirge der AmoriterAmoriter, so wie der HERRHERR, unser GottGott, uns geboten hatte; und wir kamen bis Kades-BarneaKades-Barnea. 20 Und ich sprach zu euch: Ihr seid gekommen bis zu dem GebirgeGebirge der AmoriterAmoriter, das der HERRHERR, unser GottGott, uns gibt. 21 Siehe, der HERRHERR, dein GottGott, hat das Land vor dich gestellt; zieh hinauf, nimm in Besitz, so wie der HERRHERR, der GottGott deiner VäterVäter, zu dir geredet hat; fürchte dich nicht und verzage nicht! 22 Und ihr tratet alle zu mir und spracht: Lasst uns Männer vor uns hersenden, dass sie uns das Land erforschen und uns Bescheid bringen über den Weg, auf dem wir hinaufziehen, und über die Städte, zu denen wir kommen sollen. 23 Und die Sache war gut in meinen AugenAugen; und ich nahm aus euch zwölf Männer, je einen MannMann für den Stamm. 24 Und sie wandten sich und zogen ins GebirgeGebirge hinauf, und sie kamen bis zum Tal EskolTal Eskol und kundschafteten es9 aus. 25 Und sie nahmen von der Frucht des Landes in ihre Hand und brachten sie zu uns herab. Und sie brachten uns Bescheid und sprachensprachen: Das Land ist gut, das der HERRHERR, unser GottGott, uns gibt. 26 Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen und wart widerspenstig gegen den Befehl des HERRNHERRN, eures GottesGottes. 27 Und ihr murrtet in euren Zelten und spracht: Weil der HERRHERR uns hasste, hat er uns aus dem Land ÄgyptenÄgypten herausgeführt, um uns in die Hand der AmoriterAmoriter zu geben, dass sie uns vertilgen. 28 Wohin sollen wir hinaufziehen? Unsere BrüderBrüder haben unser HerzHerz verzagt gemacht, indem sie sagten: Ein Volk, größer und höher als wir, Städte, groß und befestigt bis an den HimmelHimmel, und auch die KinderKinder der EnakimEnakim haben wir dort gesehen! 29 Da sprach ich zu euch: Erschreckt nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen! 30 Der HERRHERR, euer GottGott, der vor euch herzieht, er wird für euch kämpfenkämpfen, nach allem, was er in ÄgyptenÄgypten vor euren AugenAugen für euch getan hat, 31 und in der WüsteWüste, wo du gesehen hast, dass der HERRHERR, dein GottGott, dich getragen hat, wie ein MannMann seinen SohnSohn trägt, auf dem ganzen Weg, den ihr gezogen seid, bis ihr an diesen Ort kamt. 32 Aber in dieser Sache10 glaubtet ihr nicht dem HERRNHERRN, eurem GottGott, 33 der auf dem Weg vor euch herzog, um euch einen Ort zu erkunden, dass ihr euch lagernlagern konntet: des NachtsNachts im FeuerFeuer, dass ihr auf dem Weg sehen konntet, auf dem ihr zogt, und des TagesTages in der WolkeWolke. 34 Und der HERRHERR hörte die Stimme eurer Reden und wurde zornig und schwurschwur und sprach: 35 Wenn ein MannMann unter diesen Männern, diesem bösen GeschlechtGeschlecht, das gute Land sehen wird, das ich geschworen habe euren VäternVätern zu geben, 36 außer KalebKaleb, dem SohnSohn JephunnesJephunnes! Er soll es sehen, und ihm und seinen Söhnen werde ich das Land geben, auf das er getreten ist, weil er dem HERRNHERRN völlig nachgefolgt ist.

37 Auch gegen mich erzürnte der HERRHERR eurethalben und sprach: Auch du sollst nicht hineinkommen! 38 JosuaJosua, der Sohnder Sohn Nuns, der vor dir steht, er soll hineinkommen; ihn stärke, denn er soll es IsraelIsrael als ErbeErbe austeilen.

39 Und eure kleinen KinderKinder, von denen ihr sagtet: Sie werden zur BeuteBeute werden! Und eure Söhne, die heute weder Gutes noch Böses kennen, sie sollen hineinkommen, und ihnen werde ich es geben, und sie sollen es in Besitz nehmen. 40 Ihr aber, wendet euch und brecht auf nach der WüsteWüste, den Weg zum SchilfmeerSchilfmeer!

41 Da antwortetet ihr und spracht zu mir: Wir haben gegen den HERRNHERRN gesündigt; wir wollen hinaufziehen und kämpfenkämpfen, nach allem, was der HERRHERR, unser GottGott, uns geboten hat. Und ihr gürtetet jeder sein Kriegsgerät um und zogt leichtfertig in das GebirgeGebirge hinauf. 42 Und der HERRHERR sprach zu mir: Sprich zu ihnen: Zieht nicht hinauf und kämpft nicht, denn ich binich bin nicht in eurer Mitte; dass ihr nicht vor euren Feinden geschlagen werdet! 43 Und ich redete zu euch, aber ihr hörtet nicht; und ihr wart widerspenstig gegen den Befehl des HERRNHERRN und handeltet vermessen und zogt in das GebirgeGebirge hinauf. 44 Und die AmoriterAmoriter, die auf jenem GebirgeGebirge wohnten, zogen aus, euch entgegen, und verfolgten euch, wie die Bienen tun, und zersprengten euch in SeirSeir bis HormaHorma. 45 Und ihr kehrtet zurück und weintet vor dem HERRNHERRN; aber der HERRHERR hörte nicht auf eure Stimme und neigte sein OhrOhr nicht zu euch. – 46 Und ihr bliebt in KadesKades viele TageTage, nach den Tagen, die ihr bliebt.

Fußnoten

  • 1 And. jenseits
  • 2 H. Araba; die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt und sich bis zum elanitischen Meerbusen hin erstreckt. So auch Kap. 2,8; 3,17; 11,30
  • 3 Vergl. Jos. 12,2.4
  • 4 And. jenseits
  • 5 H. Araba; die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt und sich bis zum elanitischen Meerbusen hin erstreckt. So auch Kap. 2,8; 3,17; 11,30
  • 6 H. Schephela; der Küstenstrich zwischen Joppe und Gaza
  • 7 O. die Sache, von der du geredet hast, ist gut zu tun
  • 8 O. nach euren Stämmen
  • 9 d.h. das Land
  • 10 O. Aber trotzdem