5. Mose 21 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.1 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht

1 Wenn in dem Land, das der HERRHERR, dein GottGott, dir gibt, es zu besitzen, ein Erschlagener auf dem Feld liegend gefunden wird, ohne dass es bekannt ist, wer ihn erschlagen hat, 2 so sollen deine Ältesten und deine RichterRichter hinausgehen und nach den Städten hin messen, die rings um den Erschlagenen sind. 3 Und es geschehe: Die Stadt, die dem Erschlagenen am nächsten ist – die Ältesten jener Stadt sollen eine Jungkuh1 nehmen, mit der noch nicht gearbeitet worden ist, die noch nicht am JochJoch gezogen hat; 4 und die Ältesten jener Stadt sollen die Jungkuh zu einem immer fließenden BachBach2 hinabführen, in dem nicht gearbeitet und nicht gesät wird, und sollen der Jungkuh dort im BachBach das Genick brechen. 5 Und die PriesterPriester, die Söhne LevisLevis, sollen herzutreten; denn sie hat der HERRHERR, dein GottGott, erwählt, ihm zu dienen und im NamenNamen des HERRNHERRN zu segnen; und nach ihrem AusspruchAusspruch soll bei jedem Rechtsstreit und bei jeder Verletzung3 geschehen. 6 Und alle Ältesten jener Stadt, die dem Erschlagenen am nächsten sind, sollen ihre Hände über der Jungkuh waschenwaschen, der das Genick im BachBach gebrochen worden ist, 7 und sollen anheben und sprechen: Unsere Hände haben dieses BlutBlut nicht vergossen, und unsere AugenAugen haben es nicht gesehen; 8 vergib, HERRHERR, deinem Volk IsraelIsrael, das du erlöst hast, und lege nicht unschuldigesunschuldiges BlutBlut in deines Volkes IsraelIsrael Mitte4. Und die Blutschuld wird ihnen vergebenvergeben werden. 9 Und du, du sollst das unschuldigeunschuldige BlutBlut aus deiner Mitte wegschaffen; denn du sollst tun, was recht ist in den AugenAugen des HERRNHERRN.

10 Wenn du gegen deine Feinde zum Krieg ausziehst und der HERRHERR, dein GottGott, sie in deine Hand gibt und du ihre Gefangenen wegführst, 11 und du siehst unter den Gefangenen eine FrauFrau, schön von GestaltGestalt, und hast Lust zu ihr und nimmst sie dir zur FrauFrau, 12 so sollst du sie in das Innere deines Hauses führen; und sie soll ihr HauptHaupt scherenscheren und ihre NägelNägel beschneiden 13 und die KleiderKleider ihrer GefangenschaftGefangenschaft von sich ablegen; und sie soll in deinem HausHaus bleiben und ihren VaterVater und ihre MutterMutter einen Monat lang beweinen; und danach magst du zu ihr eingehen und sie ehelichen, dass sie deine FrauFrau sei. 14 Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen mehr an ihr hast, so sollst du sie nach ihrem Wunsch entlassen5; aber du darfst sie keineswegs um GeldGeld verkaufen; du sollst sie nicht als Sklavin6 behandeln, weil du sie geschwächt hast.

15 Wenn ein MannMann zwei Frauen hat, eine geliebte und eine gehasste, und sie gebären ihm Söhne, die geliebte und die gehasste, und der erstgeborene SohnSohn ist von der gehassten: 16 So soll es geschehen, an dem TagTag, da er seine Söhne erben lässt, was sein ist: Er kann nicht den SohnSohn der geliebten zum Erstgeborenen machen vor dem SohnSohn der gehassten, dem Erstgeborenen; 17 sondern den Erstgeborenen, den SohnSohn der gehassten, soll er anerkennen, dass er ihm zwei Teile gebe von allem, was in seinem Besitz gefunden wird; denn er ist der ErstlingErstling seiner KraftKraft, ihm gehört das Recht der ErstgeburtErstgeburt.

18 Wenn ein MannMann einen unbändigen und widerspenstigen SohnSohn hat, der der Stimme seines VatersVaters und der Stimme seiner MutterMutter nicht gehorcht, und sie züchtigen ihn, aber er gehorcht ihnen nicht: 19 so sollen sein VaterVater und seine MutterMutter ihn ergreifen und ihn zu den Ältesten seiner Stadt und zum TorTor seines Ortes hinausführen, 20 und sollen zu den Ältesten seiner Stadt sprechen: Dieser unser SohnSohn ist unbändig und widerspenstig, er gehorcht unserer Stimme nicht, er ist ein Schlemmer und Säufer! 21 Und alle Leute seiner Stadt sollen ihn steinigen, dass er sterbe; und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz IsraelIsrael soll es hören und sich fürchten.

22 Und wenn an einem MannMann eine todeswürdige SündeSünde ist, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein HolzHolz, 23 so soll sein Leichnam nicht über NachtNacht an dem HolzHolz bleiben, sondern du sollst ihn jedenfalls an demselben TageTage begraben; denn ein FluchFluch GottesGottes ist ein Gehängter; und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das der HERRHERR, dein GottGott, dir als ErbteilErbteil gibt. [Gal 3,13]

Fußnoten

  • 1 W. Färse, d.h. eine Kuh, die noch nicht gekalbt hat
  • 2 Vergl. die Anm. zu 4. Mose 13,23
  • 3 O. Beschädigung
  • 4 d.h. ihm zur Last
  • 5 d.h. sie gehen lassen, wohin es ihr beliebt
  • 6 Eig. gewaltsam