5. Mose 5 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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5. Mo 5

1 Und MoseMose berief das ganze IsraelIsrael und sprach zu ihnen: Höre, IsraelIsrael, die SatzungenSatzungen und die Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede; und lernt sie, und achtet darauf, sie zu tun.

2 Der HERRHERR, unser GottGott, hat am HorebHoreb einen BundBund mit uns gemacht. 3 Nicht mit unseren VäternVätern hat der HERRHERR diesen BundBund gemacht, sondern mit uns, die wir heute hier alle am LebenLeben sind. 4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERRHERR auf dem BergBerg, mitten aus dem FeuerFeuer, mit euch geredet, – 5 ich stand zwischen dem HERRNHERRN und euch in jener ZeitZeit, um euch das WortWort des HERRNHERRN zu verkünden; denn ihr fürchtetet euch vor dem FeuerFeuer und stiegt nicht auf den BergBerg – indem er sprach:

6 Ich1 bin der HERRHERR, dein GottGott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Land ÄgyptenÄgypten, aus dem HausHaus der Knechtschaft2. 7 Du sollst keine anderen GötterGötter haben neben mir3.

8 Du sollst dir kein geschnitztes BildBild machen, irgendein GleichnisGleichnis dessen, was oben im HimmelHimmel, und was unten auf der ErdeErde, und was in den Wassern unter der ErdeErde ist. 9 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugenniederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERRHERR, dein GottGott, bin ein eifernder GottGott4, der die Ungerechtigkeit der VäterVäter heimsucht an den KindernKindern, ja, am dritten und am vierten Glied derer, die mich hassen; 10 und der Güte erweist, auf Tausende hin, an denen, die mich lieben und meine GeboteGebote beobachten.

11 Du sollst den NamenNamen des HERRNHERRN, deines GottesGottes, nicht zu Eitlem aussprechen; denn der HERRHERR wird den nicht für schuldlosschuldlos halten5, der seinen NamenNamen zu Eitlem ausspricht.

12 Beobachte den Sabbattag, ihn zu heiligen, so wie der HERRHERR, dein GottGott, dir geboten hat. 13 Sechs TageTage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; 14 aber der siebte TagTag ist SabbatSabbat dem HERRNHERRN, deinem GottGott: Du sollst keinerlei Werk tun, du und dein SohnSohn und deine TochterTochter und dein KnechtKnecht und deine MagdMagd, und dein RindRind und dein EselEsel und all dein ViehVieh, und dein FremderFremder, der in deinen Toren ist; damit dein KnechtKnecht und deine MagdMagd ruhen wie du. 15 Und gedenke, dass du ein KnechtKnecht gewesen bist im Land ÄgyptenÄgypten, und dass der HERRHERR, dein GottGott, dich mit starker Hand und mit ausgestrecktem ArmArm von dort herausgeführt hat; darum hat der HERRHERR, dein GottGott, dir geboten, den Sabbattag zu feiern.

16 Ehre deinen VaterVater und deine MutterMutter, so wie der HERRHERR, dein GottGott, dir geboten hat, damit deine TageTage verlängert werden, und damit es dir wohlgehe in dem Land, das der HERRHERR, dein GottGott, dir gibt. [Eph 6,2-3]

17 Du sollst nicht töten.

18 Und du sollst nicht ehebrechen.

19 Und du sollst nicht stehlen.

20 Und du sollst kein falsches ZeugnisZeugnis ablegen gegen deinen Nächsten.

21 Und du sollst nicht begehrenbegehren deines Nächsten FrauFrau; und du sollst dich nicht gelüstengelüsten lassen deines Nächsten Hauses, noch seines Feldes, noch seines KnechtesKnechtes, noch seiner MagdMagd, noch seines RindesRindes, noch seines EselsEsels, noch alles dessen, was dein Nächster hat.

22 Diese WorteWorte hat der HERRHERR auf dem BergBerg zu eurer ganzen VersammlungVersammlung geredet, mitten aus dem FeuerFeuer, dem Gewölk und dem Dunkel, mit starker Stimme, und er fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir. 23 Und es geschah, als ihr die Stimme mitten aus der FinsternisFinsternis hörtet, während der BergBerg im FeuerFeuer brannte, da nahtet ihr zu mir, alle Häupter eurer StämmeStämme und eure Ältesten, 24 und spracht: Siehe, der HERRHERR, unser GottGott, hat uns seine HerrlichkeitHerrlichkeit und seine Größe sehen lassen, und wir haben seine Stimme mitten aus dem FeuerFeuer gehört; an diesem TagTag haben wir gesehen, dass der HERRHERR mit dem Menschen redet, und er am LebenLeben bleibt. 25 Und nun, warum sollten wir sterbensterben? Denn dieses große FeuerFeuer wird uns verzehren. Wenn wir die Stimme des HERRNHERRN, unseres GottesGottes, noch weiter hören, so werden wir sterbensterben. 26 Denn wer ist von allem FleischFleisch, der die Stimme des lebendigen GottesGottes mitten aus dem FeuerFeuer hätte reden hören, wie wir, und wäre am LebenLeben geblieben? 27 Nahe du hinzu und höre alles, was der HERRHERR, unser GottGott, sagen wird; und du, du sollst alles zu uns reden, was der HERRHERR, unser GottGott, zu dir reden wird, und wir wollen hören und es tun. 28 Und der HERRHERR hörte die Stimme eurer WorteWorte, als ihr zu mir redetet; und der HERRHERR sprach zu mir: Ich habe die Stimme der WorteWorte dieses Volkes gehört, die sie zu dir geredet haben; es ist alles gut, was sie geredet haben. 29 Möchte doch dieses ihr HerzHerz ihnen bleiben6, mich allezeit zu fürchten und alle meine GeboteGebote zu beobachten, damit es ihnen und ihren KindernKindern wohlgehe ewiglich! 30 Geh hin, sprich zu ihnen: Kehrt in eure ZelteZelte zurück! 31 Du aber bleibe hier bei mir, und ich will zu dir reden alle die GeboteGebote und die SatzungenSatzungen und die Rechte, die du sie lehren sollst, damit sie sie tun in dem Land, das ich ihnen gebe, es zu besitzen.

32 So achtet denn darauf, zu tun, wie der HERRHERR, euer GottGott, euch geboten hat; weicht nicht ab zur Rechten noch zur Linken. 33 Auf dem ganzen Weg, den der HERRHERR, euer GottGott, euch geboten hat, sollt ihr wandelnwandeln, damit ihr lebt und es euch wohlgehe und ihr eure TageTage verlängert in dem Land, das ihr besitzen werdet.

Fußnoten

  • 1 Vergl. 2. Mose 20,1–17; auch bezüglich der Anmerkungen
  • 2 Eig. aus dem Sklavenhaus. So auch Kap. 6,12; 7,8; 8,14 usw.
  • 3 Eig. zu meinem Angesicht hinzu
  • 4 El
  • 5 O. ungestraft lassen
  • 6 W. sein