5. Mose 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1 Und wir wandten uns und brachen auf nach der WüsteWüste, den Weg zum SchilfmeerSchilfmeer, wie der HERRHERR zu mir geredet hatte; und wir umzogen das GebirgeGebirge SeirSeir viele TageTage. 2 Und der HERRHERR redete zu mir und sprach: 3 Lange genug habt ihr dieses GebirgeGebirge umzogen; wendet euch nach NordenNorden. 4 Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet nun durch das Gebiet eurer BrüderBrüder, der KinderKinder EsauEsau, ziehen, die in SeirSeir wohnen, und sie werden sich vor euch fürchten; so habt wohl achtacht! 5 Lasst euch nicht in StreitStreit mit ihnen ein, denn ich werde euch von ihrem Land auch nicht den Tritt einer Fußsohle geben; denn das GebirgeGebirge SeirSeir habe ich dem EsauEsau als Besitztum gegeben. 6 Speise sollt ihr um GeldGeld von ihnen kaufen, dass ihr esst, und auch Wasser sollt ihr um GeldGeld von ihnen kaufen, dass ihr trinkt. 7 Denn der HERRHERR, dein GottGott, hat dich gesegnet in allem Werk deiner Hand. Er kannte dein Ziehen durch diese große WüsteWüste: Diese 40 JahreJahre ist der HERRHERR, dein GottGott, mit dir gewesen; es hat dir an nichts gemangelt.

8 Und wir zogen weiter, an unseren BrüdernBrüdern, den KindernKindern EsauEsau, vorüber, die in SeirSeir wohnen, von dem Weg der EbeneEbene, von ElatElat und von Ezjon-GeberEzjon-Geber her; und wir wandten uns und zogen den Weg in die WüsteWüste von MoabMoab. 9 Und der HERRHERR sprach zu mir: Befeinde MoabMoab nicht und lass dich nicht in StreitStreit mit ihnen ein, denn ich werde dir von seinem Land kein Besitztum geben; denn ArAr habe ich den KindernKindern LotLot als Besitztum gegeben. – 10 Die EmimEmim wohnten vorher darin, ein großes und zahlreiches und hohes Volk, wie die EnakimEnakim. 11 Auch sie werden für Riesen1 gehalten, wie die EnakimEnakim; und die MoabiterMoabiter nennen sie EmimEmim. 12 Und in SeirSeir wohnten vorher die HoriterHoriter; aber die KinderKinder EsauEsau trieben sie aus und vertilgten sie vor sich und wohnten an ihrer Statt, so wie IsraelIsrael dem Land seines Besitztums getan, das der HERRHERR ihnen gegeben hat. – 13 Nun machtmacht euch auf und zieht über den BachBach2 SeredSered. Und wir zogen über den BachBach SeredSered.

14 Die TageTage aber, die wir von Kades-BarneaKades-Barnea gegangen sind, bis wir über den BachBach SeredSered zogen, waren 38 JahreJahre, bis das ganze GeschlechtGeschlecht der Kriegsleute aus dem LagerLager aufgerieben war, so wie der HERRHERR ihnen geschworen hatte. 15 Und auch war die Hand des HERRNHERRN gegen sie, um sie aus dem LagerLager zu vertilgen, bis sie aufgerieben waren.

16 Und es geschah, als die Kriegsleute insgesamt3 aus der Mitte des Volkes weggestorben waren, 17 da redete der HERRHERR zu mir und sprach: 18 Du wirst heute die Grenze von MoabMoab, von ArAr, überschreiten, 19 und dich nähern gegenüber den KindernKindern AmmonAmmon; du sollst sie nicht befeinden und dich nicht in StreitStreit mit ihnen einlassen, denn ich werde dir von dem Land der KinderKinder AmmonAmmon kein Besitztum geben; denn ich habe es den KindernKindern LotLot als Besitztum gegeben. – 20 Für ein Land der Riesen wird auch dieses gehalten; Riesen wohnten vorher darin, und die AmmoniterAmmoniter nennen sie SamsummimSamsummim: 21 ein großes und zahlreiches und hohes Volk, wie die EnakimEnakim; und der HERRHERR vertilgte sie vor ihnen, und sie trieben sie aus und wohnten an ihrer Statt; 22 so wie er für die KinderKinder EsauEsau getan hat, die in SeirSeir wohnen, vor denen er die HoriterHoriter vertilgte; und sie trieben sie aus und wohnten an ihrer Statt bis auf diesen TagTag. 23 Und die AwimAwim, die in DörfernDörfern wohnten bis GazaGaza4 – die Kaphtorim, die aus KaphtorKaphtor kamen, vertilgten dieselben und wohnten an ihrer Statt. – 24 MachtMacht euch auf, brecht auf und zieht über den FlussFluss ArnonArnon. Siehe, ich habe SihonSihon, den König von HesbonHesbon, den AmoriterAmoriter, und sein Land in deine Hand gegeben; beginne, nimm in Besitz und bekriege ihn! 25 An diesem TagTag will ich beginnen, deinen Schrecken und deine Furcht auf die Völker unter dem ganzen HimmelHimmel zu legen, die das Nachricht von dir hören und5 vor dir zittern und beben werden.

26 Und ich sandte Boten aus der WüsteWüste KedemotKedemot an SihonSihon, den König von HesbonHesbon, mit Worten des Friedens, und sprach: 27 Lass mich durch dein Land ziehen! Nur auf der Straße will ich gehen, ich will weder zur Rechten noch zur Linken weichen; 28 Speise sollst du mir um GeldGeld verkaufen, dass ich esse, und Wasser sollst du mir um GeldGeld geben, dass ich trinke. Nur mit meinen Füßen will ich durchziehen, – 29 wie mir die KinderKinder EsauEsau getan haben, die in SeirSeir wohnen, und die MoabiterMoabiter, die in ArAr wohnen – bis ich über den JordanJordan in das Land ziehe, das der HERRHERR, unser GottGott, uns gibt. 30 Aber SihonSihon, der König von HesbonHesbon, wollte uns nicht bei sich durchziehen lassen; denn der HERRHERR, dein GottGott, hatte seinen GeistGeist verhärtet und sein HerzHerz verstockt, damit er ihn in deine Hand gäbe, wie es an diesem TagTag ist. 31 Und der HERRHERR sprach zu mir: Siehe, ich habe begonnen, SihonSihon und sein Land vor dir dahinzugeben; beginne, nimm in Besitz, damit du sein Land besitzest. 32 Und SihonSihon zog aus, uns entgegen, er und all sein Volk, zum KampfKampf nach JahazJahaz. 33 Aber der HERRHERR, unser GottGott, gab ihn vor uns dahin; und wir schlugen ihn und seine Söhne und all sein Volk. 34 Und in jener ZeitZeit nahmen wir alle seine Städte ein, und wir verbannten6 ihre ganze Bevölkerung: Männer und Frauen und KinderKinder7; wir ließen keinen Entkommenen übrig. 35 Nur das ViehVieh erbeuteten wir für uns und den RaubRaub der Städte, die wir einnahmen. 36 Von AroerAroer, das am Ufer des Flusses ArnonArnon ist, und zwar von der Stadt, die im Flusstale8 liegt, bis GileadGilead war keine Stadt, die uns zu stark9 gewesen wäre: Alles gab der HERRHERR, unser GottGott, vor uns dahin. 37 Nur dem Land der KinderKinder AmmonAmmon, der ganzen Seite des Flusses JabbokJabbok, bist du nicht genaht, noch den Städten des GebirgesGebirges, noch allem, was der HERRHERR, unser GottGott, verboten hatte.

Fußnoten

  • 1 O. Rephaim; so auch V. 20. Vergl. 1. Mose 14,5
  • 2 Vergl. die Anm. zu 4. Mose 13,23
  • 3 O. vollends
  • 4 H. Gassa
  • 5 O. dass, wenn sie ... hören, sie usw.
  • 6 S. die Vorrede
  • 7 W. jede Stadtbevölkerung an Männern, und die Frauen und die Kinder. So auch Kap. 3,6
  • 8 Vergl. die Anm. zu 4. Mose 13,23
  • 9 W. hoch