5. Mose 12 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Dies sind die SatzungenSatzungen und die Rechte, die ihr beobachten sollt, sie zu tun in dem Land, das der HERRHERR, der GottGott deiner VäterVäter, dir gegeben hat, es zu besitzen alle die TageTage, die ihr auf dem Erdboden lebt:

2 Ihr sollt alle die Orte gänzlich zerstören, wo die NationenNationen, die ihr austreiben werdet, ihren GötternGöttern gedient haben: auf den hohen Bergen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum; 3 und ihr sollt ihre Altäre niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre AscherimAscherim mit FeuerFeuer verbrennen und die geschnitzten BilderBilder ihrer GötterGötter umhauen; und ihr sollt ihre NamenNamen aus diesem Ort vertilgen.

4 Dem HERRNHERRN, eurem GottGott, sollt ihr nicht so tun; 5 sondern den Ort sollt ihr aufsuchen, den der HERRHERR, euer GottGott, aus allen euren Stämmen erwählenerwählen wird, um seinen NamenNamen dahin zu setzen, dass er dort wohne, und dahin sollst du kommen. 6 Und ihr sollt dahin bringen eure BrandopferBrandopfer und eure SchlachtopferSchlachtopfer und eure Zehnten und das HebopferHebopfer eurer Hand und eure GelübdeGelübde und eure freiwilligen Gaben, und die Erstgeborenen eures Rind- und eures Kleinviehes; 7 und dort sollt ihr vor dem HERRNHERRN, eurem GottGott, essenessen und euch erfreuen, ihr und eure Häuser, an allem Geschäft eurer Hand, worin der HERRHERR, dein GottGott, dich gesegnet hat. 8 Ihr sollt nicht tun nach allem, was wir heute hier tun, jeder, was irgend recht ist in seinen AugenAugen; 9 denn ihr seid bis jetzt noch nicht zu der RuheRuhe und zu dem ErbteilErbteil gekommen, das der HERRHERR, dein GottGott, dir gibt. 10 Seid ihr aber über den JordanJordan gezogen und wohnt ihr in dem Land, das der HERRHERR, euer GottGott, euch erben lässt, und er schafft euch RuheRuhe vor allen euren Feinden ringsum, und ihr wohnt sicher, 11 so soll es geschehen: Der Ort, den der HERRHERR, euer GottGott, erwählenerwählen wird, seinen NamenNamen dort wohnen zu lassen, dahin sollt ihr alles bringen, was ich euch gebiete: eure BrandopferBrandopfer und eure SchlachtopferSchlachtopfer, eure Zehnten und das HebopferHebopfer eurer Hand, und alle Auswahl eurer GelübdeGelübde, die ihr dem HERRNHERRN geloben werdet. 12 Und ihr sollt euch freuen vor dem HERRNHERRN, eurem GottGott, ihr und eure Söhne und eure Töchter und eure KnechteKnechte und eure Mägde und der LevitLevit, der in euren Toren ist, denn er hat kein Teil noch ErbeErbe mit euch.

13 Hüte dich, dass du nicht deine BrandopferBrandopfer an jedem Ort opferst, den du siehst! 14 Sondern an dem Ort, den der HERRHERR in einem deiner StämmeStämme erwählenerwählen wird, dort sollst du deine BrandopferBrandopfer opfernopfern und dort alles tun, was ich dir gebiete. 15 Doch magst du nach allem Begehr deiner SeeleSeele schlachten und FleischFleisch essenessen in allen deinen Toren, nach dem Segen des HERRNHERRN, deines GottesGottes, den er dir gegeben hat: Der Unreine und der Reine mögen es essenessen, wie die GazelleGazelle und wie den HirschHirsch1. 16 Nur das BlutBlut sollt ihr nicht essenessen, ihr sollt es auf die ErdeErde gießen wie Wasser. – 17 Du darfst in deinen Toren nicht essenessen den Zehnten deines Getreides und deines Mostes und deines ÖlsÖls, noch die Erstgeborenen deines Rind- und deines Kleinviehes, noch alle deine GelübdeGelübde, die du tust, noch deine freiwilligen Gaben, noch das HebopferHebopfer deiner Hand; 18 sondern vor dem HERRNHERRN, deinem GottGott, an dem Ort, den der HERRHERR, dein GottGott, erwählenerwählen wird, sollst du es essenessen, du und dein SohnSohn und deine TochterTochter und dein KnechtKnecht und deine MagdMagd, und der LevitLevit, der in deinen Toren ist; und du sollst dich vor dem HERRNHERRN, deinem GottGott, erfreuen an allem Geschäft deiner Hand. 19 Hüte dich, dass du den LevitenLeviten nicht verlässt, alle deine TageTage in deinem Land.

20 Wenn der HERRHERR, dein GottGott, dein Gebiet erweitern wird, so wie er zu dir geredet hat, und du sprichst: Ich will FleischFleisch essenessen, weil deine SeeleSeele FleischFleisch zu essenessen begehrt, so magst du FleischFleisch essenessen nach allem Begehr deiner SeeleSeele. 21 Wenn der Ort, den der HERRHERR, dein GottGott, erwählenerwählen wird, um seinen NamenNamen dahin zu setzen, fern von dir ist, so magst du schlachten von deinem Rind- und von deinem Kleinvieh, das der HERRHERR dir gegeben hat, so wie ich dir geboten habe, und in deinen Toren essenessen nach allem Begehr deiner SeeleSeele; 22 gerade so wie die GazelleGazelle und der HirschHirsch gegessen werden, so magst du es essenessen: der Unreine und der Reine mögen es beide essenessen. 23 Nur halte daran fest, kein BlutBlut zu essenessen, denn das BlutBlut ist die SeeleSeele2; und du sollst nicht die SeeleSeele mit dem FleischFleisch essenessen; 24 du sollst es nicht essenessen, du sollst es auf die ErdeErde gießen wie Wasser; 25 du sollst es nicht essenessen, damit es dir und deinen KindernKindern nach dir wohlgehe, weil du tust was recht ist in den AugenAugen des HERRNHERRN. 26 Jedoch deine heiligen Dinge, die du haben wirst, und deine GelübdeGelübde sollst du nehmen und an den Ort kommen, den der HERRHERR erwählenerwählen wird; 27 und deine BrandopferBrandopfer, das FleischFleisch und das BlutBlut, sollst du auf dem AltarAltar des HERRNHERRN, deines GottesGottes, opfernopfern; und das BlutBlut deiner SchlachtopferSchlachtopfer soll an3 den AltarAltar des HERRNHERRN, deines GottesGottes, gegossen werden, und das FleischFleisch magst du essenessen. 28 Habe achtacht und höre auf alle diese WorteWorte, die ich dir gebiete, damit es dir und deinen KindernKindern nach dir wohlgehe ewiglich, weil du tust, was gut und recht ist in den AugenAugen des HERRNHERRN, deines GottesGottes.

29 Wenn der HERRHERR, dein GottGott, die NationenNationen vor dir ausrottet, zu denen du kommst, um sie auszutreiben, und du treibst sie aus und wohnst in ihrem Land, 30 so hüte dich, dass du nicht verstrickt wirst ihnen nach, nachdem sie vor dir vertilgt sind, und dass du nicht fragst nach ihren GötternGöttern und sprichst: Wie dienten diese NationenNationen ihren GötternGöttern? So will auch ich ebenso tun. 31 Dem HERRNHERRN, deinem GottGott, sollst du nicht so tun; denn alles, was für den HERRNHERRN ein GräuelGräuel ist, den er hasst, haben sie ihren GötternGöttern getan; denn sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie ihren GötternGöttern mit FeuerFeuer verbrannt.

Fußnoten

  • 1 d.h. Tiere, die, obwohl rein, nicht geopfert werden konnten, und die jedermann essen durfte. (Vergl. 3. Mose 7,19)
  • 2 O. das Leben; vergl. 3. Mose 17,11 usw.
  • 3 O. auf