Titus 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Tit 1

1 PaulusPaulus, KnechtKnecht1 GottesGottes, aber ApostelApostel Jesu Christi, nach dem Glauben der Auserwählten GottesGottes und nach der ErkenntnisErkenntnis der WahrheitWahrheit, die nach der GottseligkeitGottseligkeit ist, 2 in2 der HoffnungHoffnung des ewigen LebensLebens, das GottGott, der nicht lügen kann, verheißen hat vor ewigen ZeitenZeiten, 3 zu seiner ZeitZeit3 aber sein WortWort offenbart hat durch die Predigt, die mir anvertraut worden ist nach Befehl unseres Heiland-Gottes – 4 TitusTitus, meinem echten Kind nach unserem gemeinschaftlichen Glauben: GnadeGnade und FriedeFriede von GottGott, dem VaterVater, und ChristusChristus JesusJesus, unserem HeilandHeiland!

5 Deswegen ließ ich dich in KretaKreta, dass du, was noch mangelte, in Ordnung bringen und in jeder Stadt Älteste anstellen möchtest, wie ich dir geboten hatte: 6 Wenn jemand untadelig ist, der MannMann einer FrauFrau, der gläubige KinderKinder hat, die nicht eines ausschweifenden LebensLebens beschuldigt oder zügellos sind. 7 Denn der AufseherAufseher muss untadelig sein als GottesGottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem WeinWein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem GewinnGewinn nachgehend, 8 sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen4, gerecht, fromm5, enthaltsam, 9 anhangend dem zuverlässigen WortWort nach der LehreLehre, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden LehreLehre6 zu ermahnen7, als auch die Widersprechenden zu überführen. 10 Denn es gibt viele zügellose SchwätzerSchwätzer und Betrüger, besonders die aus der BeschneidungBeschneidung, 11 denen man den Mund stopfen muss, die ganze Häuser umkehrenumkehren, indem sie um schändlichen GewinnesGewinnes willen lehren was sich nicht geziemt8. 12 Es hat einer aus ihnen, ihr eigener ProphetProphet, gesagt: „KreterKreter sind immer Lügner, böse, wilde TiereTiere, faule Bäuche“. 13 Dieses ZeugnisZeugnis ist wahr; um dieser Ursache willen weiseweise sie streng zurecht9, damit sie gesund seien im Glauben 14 und nicht achten auf jüdischejüdische Fabeln und GeboteGebote von Menschen, die sich von der WahrheitWahrheit abwenden. 15 Den Reinen ist alles rein; den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern befleckt ist sowohl ihre Gesinnung als auch ihr GewissenGewissen. 16 Sie geben vor, GottGott zu kennen, aber in den Werken verleugnen sie ihn und sind gräulich und ungehorsam und zu jedem guten Werk unbewährt.

Fußnoten

  • 1 O. Sklave
  • 2 O. auf Grund
  • 3 Eig. zu seinen Zeiten
  • 4 O. gesunden Sinnes; so auch nachher
  • 5 O. heilig
  • 6 O. Belehrung
  • 7 O. ermuntern
  • 8 Eig. was man nicht soll
  • 9 O. überführe sie scharf