Jeremia 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jer 1

1 WorteWorte JeremiasJeremias, des SohnesSohnes HilkijasHilkijas, von den PriesternPriestern, die in AnathothAnathoth waren, im Land BenjaminBenjamin, 2 zu dem das WortWort des HERRNHERRN geschah in den Tagen JosiasJosias, des SohnesSohnes AmonsAmons, des Königs von JudaJuda, im 13. JahrJahr seiner Regierung. 3 Und es geschah auch in den Tagen JojakimsJojakims, des SohnesSohnes JosiasJosias, des Königs von JudaJuda, bis zum Ende des 11. JahresJahres ZedekiasZedekias, des SohnesSohnes JosiasJosias, des Königs von JudaJuda, bis zur WegführungWegführung JerusalemsJerusalems im 5. Monat.

4 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich, indem er sprach: 5 EheEhe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich erkannt, und eheehe du aus dem MutterschoßMutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt: zum ProphetenPropheten an die NationenNationen habe ich dich bestellt1. 6 Und ich sprach: Ach, HerrHerr, HERRHERR! Siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich binich bin jung2. 7 Da sprach der HERRHERR zu mir: Sage nicht: Ich binIch bin jung3; denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir gebieten werde, sollst du reden. 8 Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich binich bin mit dir, um dich zu erretten, spricht der HERRHERR4. 9 Und der HERRHERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und der HERRHERR sprach zu mir: Siehe, ich lege meine WorteWorte in deinen Mund. 10 Siehe, ich bestelle dich an diesem TagTag über die NationenNationen und über die Königreiche, um auszurotten und niederzureißen und zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und um zu pflanzen.

11 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich, indem er sprach: Was siehst du, JeremiaJeremia? Und ich sprach: Ich sehe einen Mandelstab5. 12 Und der HERRHERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über mein WortWort wachen, es auszuführen.

13 Und das WortWort des HERRNHERRN erging zum zweiten Mal an mich, indem er sprach: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe einen siedenden TopfTopf, dessen Vorderteil nach SüdenSüden gerichtet ist6. 14 Und der HERRHERR sprach zu mir: Von NordenNorden her wird das Unglück losbrechen über alle Bewohner des Landes. 15 Denn siehe, ich ruferufe allen GeschlechternGeschlechtern der Königreiche im NordenNorden, spricht der HERRHERR, dass sie kommen und jeder seinen ThronThron stellen an den Eingang der ToreTore JerusalemsJerusalems und gegen alle seine Mauern ringsum, und gegen alle Städte JudasJudas. 16 Und ich werde meine GerichteGerichte über sie sprechen wegen all ihrer Bosheit, dass sie mich verlassen und anderen GötternGöttern geräuchert und vor den Werken ihrer Hände sich niedergebeugt haben. 17 Du aber gürte deine LendenLenden und mach dich auf und rede zu ihnen alles, was ich dir gebieten werde. Verzage nicht vor ihnen, damit ich dich nicht vor ihnen verzagt mache. 18 Und ich, siehe, ich mache dich heute zu einer festen Stadt und zu einer eisernen SäuleSäule und zu einer kupfernen Mauer gegen das ganze Land, sowohl gegen die KönigeKönige von JudaJuda als auch dessen Fürsten, dessen PriesterPriester und das Volk des Landes. 19 Und sie werden gegen dich kämpfenkämpfen, aber dich nicht überwältigen; denn ich binich bin mit dir, spricht der HERRHERR, um dich zu erretten.

Fußnoten

  • 1 Eig. eingesetzt
  • 2 Eig. ein Knabe
  • 3 Eig. ein Knabe
  • 4 Eig. ist der Spruch des HERRN; so öfter
  • 5 Der Mandelbaum, der vor allen anderen Bäumen zu blühen beginnt, heißt im Hebr. der Wachsame. (Vergl. V. 12)
  • 6 Eig. von Norden her ist