Jeremia 21 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jer 21

1 Das WortWort, das vonseiten des HERRNHERRN zu JeremiaJeremia geschah, als der König ZedekiaZedekia PaschchurPaschchur, den SohnSohn MalkijasMalkijas, und ZephanjaZephanja, den SohnSohn MaasejasMaasejas, den PriesterPriester, zu ihm sandte und sagen ließ: 2 Befrage doch den HERRNHERRN für uns, denn NebukadrezarNebukadrezar, der König von BabelBabel, kämpft gegen uns; vielleicht wird der HERRHERR mit uns handeln nach allen seinen WundernWundern, dass er von uns abziehe.

3 Und JeremiaJeremia sprach zu ihnen: So sollt ihr zu ZedekiaZedekia sagen: 4 So spricht der HERRHERR, der GottGott IsraelsIsraels: Siehe, ich will die Kriegswaffen umwenden, die in eurer Hand sind, mit denen ihr außerhalb der Mauer gegen den König von BabelBabel und gegen die ChaldäerChaldäer kämpft, die euch belagern, und sie1 in diese Stadt hinein versammeln. 5 Und ich selbst werde gegen euch kämpfenkämpfen mit ausgestreckter Hand und mit starkem ArmArm und mit ZornZorn und mit Grimm und mit großer Wut. 6 Und ich werde die Bewohner dieser Stadt schlagen, sowohl Menschen als ViehVieh; an einer großen PestPest sollen sie sterbensterben. 7 Und danach, spricht der HERRHERR, werde ich ZedekiaZedekia, den König von JudaJuda, und seine KnechteKnechte und das Volk, und zwar die, die in dieser Stadt von der PestPest, vom SchwertSchwert und vom Hunger Übriggebliebenen, in die Hand NebukadrezarsNebukadrezars, des Königs von BabelBabel, geben, und in die Hand ihrer Feinde und in die Hand derer, die nach ihrem LebenLeben trachten; und er wird sie schlagen mit der Schärfe des SchwertesSchwertes, er wird ihrer nicht schonen, noch Mitleid haben, noch sich erbarmen.

8 Und zu diesem Volk sollst du sagen: So spricht der HERRHERR: Siehe, ich lege euch den Weg des LebensLebens vor und den Weg des TodesTodes. 9 Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterbensterben durch das SchwertSchwert und durch den Hunger und durch die PestPest; wer aber hinausgeht und zu den ChaldäernChaldäern überläuft, die euch belagern, wird lebenleben, und seine SeeleSeele wird ihm zur BeuteBeute sein. 10 Denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Bösen und nicht zum Guten, spricht der HERRHERR; sie wird in die Hand des Königs von BabelBabel gegeben werden, und er wird sie mit FeuerFeuer verbrennen.

11 Und zu dem HausHaus des Königs von JudaJuda sollst du sagen: Hört das WortWort des HERRNHERRN! 12 HausHaus DavidDavid, so spricht der HERRHERR: Haltet jeden MorgenMorgen GerichtGericht und befreit den Beraubten aus der Hand des Bedrückers, damit mein Grimm nicht ausbreche wie ein FeuerFeuer und unauslöschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlungen.

13 Siehe, ich will an dich, du Bewohnerin2 des TalsTals, des Felsens3 der EbeneEbene, spricht der HERRHERR; die ihr sprecht: Wer wird gegen uns herabsteigen, und wer wird in unsere Wohnungen kommen? 14 Und ich will euch heimsuchen nach der Frucht eurer Handlungen, spricht der HERRHERR; und ich will ein FeuerFeuer anzünden in ihrem4 WaldWald, dass es alle ihre Umgebungen verzehre.

Fußnoten

  • 1 näml. die Kriegswaffen
  • 2 d.i. Jerusalem und seine Einwohnerschaft
  • 3 der Berg Zion; vergl. Kap. 17,3
  • 4 bezieht sich auf die Bewohnerin des Tales