Jeremia 33 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jer 33

1 Und das WortWort des HERRNHERRN erging zum zweiten Mal an JeremiaJeremia, als er noch im Gefängnishof verhaftet war, indem er sprach:

2 So spricht der HERRHERR, der es tut, der HERRHERR, der es bildet, um es zu verwirklichen, HERRHERR ist sein Name: 3 RufeRufe zu mir, und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge mitteilen, die du nicht weißt. 4 Denn so spricht der HERRHERR, der GottGott IsraelsIsraels, über die Häuser dieser Stadt und über die Häuser der KönigeKönige von JudaJuda, die abgebrochen werden wegen der Wälle und wegen des SchwertesSchwertes; 5 indem man kommt, um gegen die ChaldäerChaldäer zu kämpfenkämpfen und die Häuser1 mit den Leichnamen der Menschen zu füllen, die ich in meinem ZornZorn und in meinem Grimm geschlagen und um all deren Bosheit willen ich mein Angesicht vor dieser Stadt verborgen habe: 6 Siehe, ich will ihr einen Verband anlegen und HeilungHeilung bringen und sie heilen, und ich will ihnen eine Fülle von Frieden2 und WahrheitWahrheit3 offenbaren. 7 Und ich werde die GefangenschaftGefangenschaft JudasJudas und die GefangenschaftGefangenschaft IsraelsIsraels wenden und werde sie bauen wie im AnfangAnfang. 8 Und ich werde sie reinigen von all ihrer Ungerechtigkeit, womit sie gegen mich gesündigt haben; und ich werde alle ihre Ungerechtigkeiten vergebenvergeben, womit sie gegen mich gesündigt haben und womit sie von mir abgefallen sind. 9 Und sie4 soll mir zum Freudennamen, zum Ruhm und zum SchmuckSchmuck sein bei allen NationenNationen der ErdeErde, die all das Gute hören werden, das ich ihnen tue. Und sie werden zittern und beben5 über all das Gute und über all den Frieden, den6 ich ihr7 angedeihen lasse.

10 So spricht der HERRHERR: An diesem Ort, von dem ihr sagt: „Er ist verödet, ohne Menschen und ohne ViehVieh“, in den Städten JudasJudas und auf den Straßen JerusalemsJerusalems, die verwüstet sind, ohne Menschen und ohne Bewohner und ohne ViehVieh, wird wiederum gehört werden 11 die Stimme der Wonne und die Stimme der FreudeFreude, die Stimme des BräutigamsBräutigams und die Stimme der BrautBraut, die Stimme derer, die sagen: Lobt8 dem HERRNHERRN der HeerscharenHeerscharen, denn der HERRHERR ist gütig, denn seine Güte währt ewiglich! die Stimme derer, die LobLob9 in das HausHaus des HERRNHERRN bringen. Denn ich werde die GefangenschaftGefangenschaft des Landes wenden wie im AnfangAnfang, spricht der HERRHERR. 12 So spricht der HERR der HeerscharenHERR der Heerscharen: An diesem Ort, der verödet ist, ohne Menschen und ohne ViehVieh, und in allen seinen Städten wird wiederum eine Wohnung sein für die Hirten, die Herden10 lagernlagern lassen. 13 In den Städten des GebirgesGebirges, in den Städten der Niederung und in den Städten des SüdensSüdens, und im Land BenjaminBenjamin und in den Umgebungen von JerusalemJerusalem und in den Städten JudasJudas werden wiederum die Herden unter den Händen des Zählers vorüberziehen, spricht der HERRHERR.

14 Siehe, TageTage kommen, spricht der HERRHERR, da ich das gute WortWort erfüllen werde, das ich über das HausHaus IsraelIsrael und über das HausHaus JudaJuda geredet habe. 15 In jenen Tagen und zu jener ZeitZeit werde ich dem DavidDavid einen SprossSpross der GerechtigkeitGerechtigkeit hervorsprossen lassen, und er wird Recht und GerechtigkeitGerechtigkeit üben im Land. 16 In jenen Tagen wird JudaJuda gerettet werden und JerusalemJerusalem in Sicherheit wohnen; und dies wird der Name sein, mit dem man es11 benennen wird: HERRHERR, unsere GerechtigkeitGerechtigkeit.12 17 Denn so spricht der HERRHERR: Nie soll es dem DavidDavid an einem MannMann fehlen, der auf dem ThronThron des Hauses IsraelIsrael sitze. 18 Und den PriesternPriestern, den LevitenLeviten, soll es nie an einem MannMann vor mir fehlen, der BrandopferBrandopfer opfereopfere und SpeisopferSpeisopfer anzünde und SchlachtopferSchlachtopfer zurichte alle TageTage.

19 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an JeremiaJeremia, indem er sprach: 20 So spricht der HERRHERR: Wenn ihr meinen BundBund bezüglich des TagesTages und meinen BundBund bezüglich der NachtNacht brechen könnt, so dass TagTag und NachtNacht nicht mehr seien zu ihrer ZeitZeit, 21 so wird auch mein BundBund mit meinem KnechtKnecht DavidDavid gebrochen werden, dass er keinen SohnSohn habe, der auf seinem ThronThron König sei, und auch mit den LevitenLeviten, den PriesternPriestern, meinen DienernDienern. 22 Wie das Heer des HimmelsHimmels nicht gezählt und der Sand des MeeresMeeres nicht gemessen werden kann, so werde ich die Nachkommen DavidsDavids, meines KnechtesKnechtes, und die LevitenLeviten vermehren, die mir dienen.

23 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an JeremiaJeremia, indem er sprach: 24 Hast du nicht gesehen, was dieses Volk redet, indem es spricht: „Die zwei GeschlechterGeschlechter13, die der HERRHERR erwählt hatte, die hat er verworfen“? Und so verachten sie mein Volk, so dass es vor ihnen keine Nation mehr ist. 25 So spricht der HERRHERR: Wenn nicht mein BundBund bezüglich des TagesTages und der NachtNacht besteht, wenn ich nicht die Ordnungen des HimmelsHimmels und der ErdeErde festgesetzt habe, 26 so werde ich auch die Nachkommen JakobsJakobs und DavidsDavids, meines KnechtesKnechtes, verwerfenverwerfen, dass ich nicht mehr von seinen Nachkommen Herrscher nehme über die Nachkommen AbrahamsAbrahams, IsaaksIsaaks und JakobsJakobs. Denn ich werde ihre GefangenschaftGefangenschaft wenden und mich ihrer erbarmen.

Fußnoten

  • 1 W. sie
  • 2 O. Wohlfahrt
  • 3 O. Treue
  • 4 d.i. Jerusalem
  • 5 Vergl. Jes. 60,5; Hos. 3,5
  • 6 O. die Wohlfahrt, die
  • 7 d.i. Jerusalem
  • 8 O. Dankt
  • 9 O. Dank
  • 10 Eig. Kleinvieh
  • 11 d.i. Jerusalem
  • 12 H. Jahwe-Tsidkenu.
  • 13 Israel und Juda