Jeremia 26 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jer 26

1 Im AnfangAnfang der Regierung JojakimsJojakims, des SohnesSohnes JosiasJosias, des Königs von JudaJuda, erging dieses WortWort vonseiten des HERRNHERRN, indem er sprach:

2 So spricht der HERRHERR: Tritt in den Vorhof des Hauses des HERRNHERRN und zu allen Städten JudasJudas, die kommen, um anzubeten im HausHaus des HERRNHERRN, rede alle die WorteWorte, die ich dir geboten habe, zu ihnen zu reden; tu kein WortWort davon. 3 Vielleicht werden sie hören und jeder von seinem bösen Weg umkehrenumkehren: so werde ich mich des Übels gereuen lassen, das ich ihnen zu tun gedenke wegen der Bosheit ihrer Handlungen. 4 Und sprich zu ihnen: So spricht der HERRHERR: Wenn ihr nicht auf mich hört, dass ihr in meinem GesetzGesetz wandelt, das ich euch vorgelegt habe, 5 dass ihr auf die WorteWorte meiner KnechteKnechte, der ProphetenPropheten, hört, die ich zu euch sende, früh mich aufmachend und sendend (ihr habt aber nicht gehört): 6 so will ich dieses HausHaus wie SiloSilo machen, und diese Stadt werde ich zum FluchFluch machen allen NationenNationen der ErdeErde.

7 Und die PriesterPriester und die ProphetenPropheten und alles Volk hörten JeremiaJeremia diese WorteWorte reden im HausHaus des HERRNHERRN. 8 Und es geschah, als JeremiaJeremia alles zu Ende geredet was der HERRHERR geboten hatte, zu dem ganzen Volk zu reden, da ergriffen ihn die PriesterPriester und die ProphetenPropheten und alles Volk und sprachensprachen: Du musst gewisslich sterbensterben. 9 Warum hast du im NamenNamen des HERRNHERRN geweissagt und gesprochen: Dieses HausHaus wird wie SiloSilo werden, und diese Stadt verwüstet, ohne Bewohner? Und alles Volk versammelte sich gegen JeremiaJeremia im HausHaus des HERRNHERRN. 10 Und als die Fürsten von JudaJuda diese WorteWorte hörten, gingen sie hinauf aus dem HausHaus des Königs zum HausHaus des HERRNHERRN und setzten sich in den Eingang des neuen ToresTores des HERRNHERRN. 11 Und die PriesterPriester und die ProphetenPropheten redeten zu den Fürsten und zu allem Volk und sprachensprachen: Diesem MannMann gebührt die Todesstrafe1, denn er hat gegen diese Stadt geweissagt, wie ihr mit euren Ohren gehört habt.

12 Und JeremiaJeremia redete zu den Fürsten und zu allem Volk und sprach: Der HERRHERR hat mich gesandt, um gegen dieses HausHaus und gegen diese Stadt all die WorteWorte zu weissagen, die ihr gehört habt. 13 Und nun machtmacht gut eure Wege und eure Handlungen, und hört auf die Stimme des HERRNHERRN, eures GottesGottes: so wird der HERRHERR sich des Übels gereuen lassen, das er über euch geredet hat. 14 Ich aber, siehe, ich bin in eurer Hand; tut mir, wie es gut und wie es recht ist in euren AugenAugen. 15 Doch wisst bestimmt, dass ihr, wenn ihr mich tötet, unschuldigesunschuldiges BlutBlut bringen werdet auf euch und auf diese Stadt und auf ihre Bewohner; denn in WahrheitWahrheit, der HERRHERR hat mich zu euch gesandt, um alle diese WorteWorte vor euren Ohren zu reden.

16 Und die Fürsten und alles Volk sprachensprachen zu den PriesternPriestern und zu den ProphetenPropheten: Diesem MannMann gebührt nicht die Todesstrafe; denn er hat im NamenNamen des HERRNHERRN, unseres GottesGottes, zu uns geredet. 17 Und es erhoben sich Männer von den Ältesten des Landes und sie sprachensprachen zu der ganzen VersammlungVersammlung des Volkes und sagten: 18 MichaMicha, der MoraschtiterMoraschtiter2, hat in den Tagen HiskiasHiskias, des Königs von JudaJuda, geweissagt und zu dem ganzen Volk von JudaJuda gesprochen und gesagt: So spricht der HERR der HeerscharenHERR der Heerscharen: „ZionZion wird als Acker gepflügt werden, und JerusalemJerusalem wird zu Trümmerhaufen und der BergBerg des Hauses3 zu Waldeshöhen werden“.4 19 Haben denn HiskiaHiskia, der König von JudaJuda, und ganz JudaJuda ihn getötet? Hat er5 nicht den HERRNHERRN gefürchtet und den HERRNHERRN angefleht, so dass der HERRHERR sich des Übels gereuen ließ, das er über sie geredet hatte? Und wir wollen eine so große böse Tat gegen unsere Seelen begehen!

20 Und es war auch ein MannMann, der im NamenNamen des HERRNHERRN weissagte, UrijaUrija, der Sohnder Sohn SchemajasSchemajas, aus Kirjath-JearimKirjath-Jearim; und er weissagte gegen diese Stadt und gegen dieses Land nach allen Worten JeremiasJeremias. 21 Und als der König JojakimJojakim und alle seine Helden und alle Fürsten seine WorteWorte hörten, suchte der König ihn zu töten. Und als UrijaUrija es hörte, fürchtete er sich und flohfloh, und er kam nach ÄgyptenÄgypten. 22 Da sandte der König JojakimJojakim Männer nach ÄgyptenÄgypten, ElnathanElnathan, den SohnSohn AkborsAkbors, und Männer mit ihm nach ÄgyptenÄgypten. 23 Und sie brachten UrijaUrija aus ÄgyptenÄgypten und führten ihn zu dem König JojakimJojakim; und er erschlug ihn mit dem SchwertSchwert und warf seinen Leichnam auf die Gräber der KinderKinder des Volkes6. 24 Doch die Hand AchikamsAchikams, des SohnesSohnes SchaphansSchaphans, war mit JeremiaJeremia, dass man ihn nicht in die Hand des Volkes gab, um ihn zu töten.

Fußnoten

  • 1 Eig. ein Todesurteil; so auch V. 16
  • 2 d.h. von Morescheth-Gath; vergl. Micha 1,1.14
  • 3 d.h. des Tempels
  • 4 Micha 3,12
  • 5 d.i. Hiskia
  • 6 d.h. auf die Gräber des geringen Volkes