Jeremia 35 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jer 35

1 Das WortWort, das vonseiten des HERRNHERRN an JeremiaJeremia erging in den Tagen JojakimsJojakims, des SohnesSohnes JosiasJosias, des Königs von JudaJuda, indem er sprach: 2 Geh zum HausHaus1 der RekabiterRekabiter2 und rede mit ihnen und bring sie in das HausHaus des HERRNHERRN in eine der Zellen3, und gib ihnen WeinWein zu trinken. 3 Und ich nahm JaasanjaJaasanja, den SohnSohn JeremiasJeremias, des SohnesSohnes ChabazinjasChabazinjas, und seine BrüderBrüder und alle seine Söhne und das ganze HausHaus der RekabiterRekabiter, 4 und ich brachte sie in das HausHaus des HERRNHERRN, in die Zelle der Söhne ChanansChanans, des SohnesSohnes JigdaljasJigdaljas, des MannesMannes GottesGottes, neben der Zelle der Fürsten, die oberhalb der Zelle MaasejasMaasejas war, des SohnesSohnes SchallumsSchallums, des Hüters der Schwelle. 5 Und ich setzte den Söhnen des Hauses der RekabiterRekabiter KelcheKelche, mit WeinWein gefüllt, und BecherBecher vor und sprach zu ihnen: Trinkt WeinWein! 6 Aber sie sprachensprachen: Wir trinken keinen WeinWein; denn JonadabJonadab4, der Sohnder Sohn RekabsRekabs, unser VaterVater, hat uns geboten und gesagt: Ihr sollt keinen WeinWein trinken, weder ihr noch eure KinderKinder, ewiglich; 7 und ihr sollt kein HausHaus bauen und keinen Samen säensäen und keinen WeinbergWeinberg pflanzen, noch sie besitzen; sondern in Zelten sollt ihr wohnen alle eure TageTage, damit ihr viele TageTage lebt auf dem Erdboden, wo ihr euch aufhaltet. 8 Und wir haben der Stimme JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RekabsRekabs, unseres VatersVaters, gehorcht nach allem, was er uns geboten hat: keinen WeinWein zu trinken alle unsere TageTage, weder wir noch unsere Frauen, noch unsere Söhne, noch unsere Töchter, 9 und keine Häuser zu unserer Wohnung zu bauen; und wir besitzen weder WeinbergWeinberg noch Feld, noch SaatSaat; 10 und wir haben in Zelten gewohnt und haben gehorcht und getan nach allem, was unser VaterVater JonadabJonadab uns geboten hat. 11 Und es geschah, als NebukadrezarNebukadrezar, der König von BabelBabel, nach diesem Land heraufzog, da sprachensprachen wir: Kommt und lasst uns nach JerusalemJerusalem ziehen vor dem Heer der ChaldäerChaldäer und vor dem Heer der Syrer; und so wohnen wir in JerusalemJerusalem.

12 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an JeremiaJeremia, indem er sprach: 13 So spricht der HERR der HeerscharenHERR der Heerscharen, der GottGott IsraelsIsraels: Geh und sprich zu den Männern von JudaJuda und zu den Bewohnern von JerusalemJerusalem: Werdet ihr keine ZuchtZucht annehmen, um auf meine WorteWorte zu hören?, spricht der HERRHERR. 14 Die WorteWorte JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RekabsRekabs, die er seinen KindernKindern geboten hat, keinen WeinWein zu trinken, sind gehalten worden, und bis auf diesen TagTag trinken sie keinen WeinWein; denn sie haben dem Gebot ihres VatersVaters gehorcht. Und ich habe zu euch geredet, früh mich aufmachend und redend; aber ihr habt nicht auf mich gehört. 15 Und ich habe alle meine KnechteKnechte, die ProphetenPropheten, zu euch gesandt, früh mich aufmachend und sendend, und habe gesprochen: Kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg, und machtmacht eure Handlungen gut, und wandelt nicht anderen GötternGöttern nach, um ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Land wohnen, das ich euch und euren VäternVätern gegeben habe; aber ihr habt euer OhrOhr nicht geneigt und nicht auf mich gehört. 16 Ja, die KinderKinder JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RekabsRekabs, haben das Gebot ihres VatersVaters gehalten, das er ihnen geboten hat; aber dieses Volk hat nicht auf mich gehört. 17 Darum spricht der HERRHERR, der GottGott der HeerscharenHeerscharen, der GottGott IsraelsIsraels, so: Siehe, ich bringe über JudaJuda und über alle Bewohner von JerusalemJerusalem all das Unglück, das ich über sie geredet habe, weil ich zu ihnen geredet und sie nicht gehört, und ich ihnen zugerufen und sie nicht geantwortet haben.

18 Und JeremiaJeremia sprach zu dem HausHaus der RekabiterRekabiter: So spricht der HERR der HeerscharenHERR der Heerscharen, der GottGott IsraelsIsraels: Weil ihr dem Gebot JonadabsJonadabs, eures VatersVaters, gehorcht und alle seine GeboteGebote bewahrt, und getan habt nach allem, was er euch geboten hat, 19 darum spricht der HERR der HeerscharenHERR der Heerscharen, der GottGott IsraelsIsraels, so: Es soll JonadabJonadab, dem SohnSohn RekabsRekabs, nicht an einem MannMann fehlen, der vor mir stehe, alle TageTage.

Fußnoten

  • 1 d.h. zum Geschlecht
  • 2 Die Rekabiter waren ein Zweig der Keniter. (S. 1. Chron. 2,55; Richter 1,16.)
  • 3 Nebengegäude in den Höfen des Tempels; vergl. 1. Chron. 28,12
  • 4 S. 2. Kön. 10,15