Jeremia 37 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jer 37

1 Und ZedekiaZedekia, der Sohnder Sohn JosiasJosias, den NebukadrezarNebukadrezar, der König von BabelBabel, zum König gemacht hatte im Land JudaJuda, regierte als König an der Stelle KonjasKonjas, des SohnesSohnes JojakimsJojakims. 2 Und weder er noch seine KnechteKnechte, noch das Volk des Landes hörten auf die WorteWorte des HERRNHERRN, die er durch JeremiaJeremia, den ProphetenPropheten, geredet hatte. 3 Und der König ZedekiaZedekia sandte JehukalJehukal, den SohnSohn SchelemjasSchelemjas, und ZephanjaZephanja, den SohnSohn MaasejasMaasejas, den PriesterPriester, zu dem ProphetenPropheten JeremiaJeremia und ließ ihm sagen: Bete doch für uns zu dem HERRNHERRN, unserem GottGott! 4 Und JeremiaJeremia ging ein und aus inmitten des Volkes, und man hatte ihn noch nicht ins GefängnisGefängnis gesetzt. 5 Und das Heer des PharaosPharaos war aus ÄgyptenÄgypten ausgezogen; und die ChaldäerChaldäer, die JerusalemJerusalem belagerten, hatten die Nachricht von ihnen vernommen und waren von JerusalemJerusalem abgezogen.

6 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an JeremiaJeremia, dem ProphetenPropheten, indem er sprach: 7 So spricht der HERRHERR, der GottGott IsraelsIsraels: So sollt ihr dem König von JudaJuda sagen, der euch zu mir gesandt hat, um mich zu befragen: Siehe, das Heer des PharaosPharaos, das euch zu Hilfe ausgezogen ist, wird in sein Land ÄgyptenÄgypten zurückkehren. 8 Und die ChaldäerChaldäer werden wiederkommen und gegen diese Stadt kämpfenkämpfen, und sie werden sie einnehmen und mit FeuerFeuer verbrennen. 9 So spricht der HERRHERR: Täuscht euch nicht selbst, dass ihr sprecht: Die ChaldäerChaldäer werden gewisslich von uns wegziehen; denn sie werden nicht wegziehen. 10 Denn wenn ihr auch das ganze Heer der ChaldäerChaldäer schlagen würdet, die gegen euch kämpfenkämpfen, und es blieben unter ihnen nur einige durchbohrte Männer übrig, so würden diese jeder in seinem ZeltZelt aufstehen und diese Stadt mit FeuerFeuer verbrennen.

11 Und es geschah, als das Heer der ChaldäerChaldäer von JerusalemJerusalem abgezogen war vor dem Heer des PharaosPharaos, 12 da ging JeremiaJeremia aus JerusalemJerusalem hinaus, um in das Land BenjaminBenjamin unter das Volk zu gehen, um seinen Anteil von dort zu holen. 13 Und als er im Tor BenjaminTor Benjamin war, wo ein BefehlshaberBefehlshaber der WacheWache stand, namensnamens JerijaJerija, der Sohnder Sohn SchelemjasSchelemjas, des SohnesSohnes HananjasHananjas, ergriff dieser den ProphetenPropheten JeremiaJeremia und sprach: Du willst zu den ChaldäernChaldäern überlaufen. 14 Und JeremiaJeremia sprach: Eine Lüge! Ich will nicht zu den ChaldäernChaldäern überlaufen. Aber er hörte nicht auf ihn, und JerijaJerija nahm JeremiaJeremia fest und brachte ihn zu den Fürsten. 15 Und die Fürsten gerieten in ZornZorn über JeremiaJeremia und schlugen ihn, und sie setzten ihn in Gewahrsam im HausHaus JonathansJonathans, des Schreibers; denn dieses hatten sie zum GefängnisGefängnis gemacht. 16 Als JeremiaJeremia in den KerkerKerker1, und zwar in die Gewölbe, gekommen war, und JeremiaJeremia viele TageTage dort gesessen hatte, 17 da sandte der König ZedekiaZedekia hin und ließ ihn holen. Und der König fragte ihn heimlich in seinem HausHaus und sprach: Ist ein WortWort da vonseiten des HERRNHERRN? Und JeremiaJeremia sprach: Es ist einseins da, nämlich: Du wirst in die Hand des Königs von BabelBabel gegeben werden. 18 Und JeremiaJeremia sprach zu dem König ZedekiaZedekia: Was habe ich an dir oder an deinen Knechten oder an diesem Volk gesündigt, dass ihr mich ins GefängnisGefängnis gesetzt habt? 19 Wo sind denn eure ProphetenPropheten, die euch geweissagt und gesagt haben: Der König von BabelBabel wird nicht über euch noch über dieses Land kommen? 20 Und nun höre doch, mein HerrHerr König: Lass doch mein FlehenFlehen vor dich kommen und bring mich nicht in das HausHaus JonathansJonathans, des Schreibers, zurück, damit ich nicht dort sterbe. 21 Da gebot der König ZedekiaZedekia, und man versetzte JeremiaJeremia in den Gefängnishof; und man gab ihm täglich einen Laib BrotBrot aus der Bäckerstraße, bis alles BrotBrot in der Stadt aufgezehrt war. So blieb JeremiaJeremia im Gefängnishof.

Fußnoten

  • 1 W. Haus der Grube; wahrsch. ein unterirdischer Kerker