Römer 5 – Die Bibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Römer 5

1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott1 durch unseren Herrn Jesus Christus, 2 durch den wir mittels des Glaubens auch Zugang haben2 zu dieser Gnade3, in der wir stehen, und rühmen uns in der4 Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.

3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der5 Trübsale6, da wir wissen, dass die Trübsal7 Ausharren bewirkt, 4 das Ausharren aber Erfahrung8, die Erfahrung9 aber Hoffnung; 5 die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. 6 Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. 7 Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen. 8 Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. 9 Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut10 gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn. 10 Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben11 gerettet werden.

11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes12 durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil13 sie alle gesündigt haben; 13 (denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. 14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Moses, selbst über die, die nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams14, der ein Vorbild des Zukünftigen ist. 15 Ist nicht aber15 wie die Übertretung so auch die Gnadengabe? Denn wenn durch des Einen Übertretung die Vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch einen Menschen, Jesus Christus, ist, gegen die Vielen überströmend geworden. 16 Und ist nicht16 wie durch Einen, der gesündigt hat, so auch die Gabe? Denn das Urteil17 war von einem18 zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit19. 17 Denn wenn durch die Übertretung des Einen der Tod durch den Einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überschwenglichkeit der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus:) 18 so nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. 19 Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden. 20 Das Gesetz aber kam daneben ein, damit die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden, 21 damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod20, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Fußnoten

  • 1 Eig. Gott gegenüber
  • 2 Eig. erhalten haben (und noch besitzen)
  • 3 O. Gunst
  • 4 O. auf Grund der, über die
  • 5 W. in den
  • 6 O. Drangsale; Drangsal
  • 7 O. Drangsale; Drangsal
  • 8 O. Bewährung
  • 9 O. Bewährung
  • 10 O. in seinem Blut, d.h. in der Kraft desselben
  • 11 O. in seinem Leben, d.h. in der Kraft desselben
  • 12 W. in Gott
  • 13 Eig. auf Grund dessen, dass
  • 14 Vergl. Hos. 6,7
  • 15 O. Nicht aber ist
  • 16 O. Und nicht ist
  • 17 O. das Gericht
  • 18 d.h. von einer Sache oder Handlung
  • 19 O. Rechtfertigung
  • 20 d.h. in der Kraft des Todes