Römer 12 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Röm 12

1 Ich ermahne euch nun, BrüderBrüder, durch die Erbarmungen GottesGottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiligesheiliges, GottGott wohlgefälliges SchlachtopferSchlachtopfer, was euer vernünftiger Dienst1 ist. 2 Und seid nicht gleichförmig dieser WeltWelt2, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommenevollkommene Wille GottesGottes ist. 3 Denn ich sage durch die GnadeGnade, die mir gegeben worden, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern so zu denken, dass er besonnen sei, wie GottGott jedem das MaßMaß des Glaubens zugeteilt hat. 4 Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Verrichtung3 haben, 5 so sind wir, die Vielen, ein Leib in ChristusChristus, einzeln aber Glieder voneinander. 6 Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben, nach der uns verliehenen GnadeGnade: es sei Weissagung, so lasst uns weissagen nach dem MaßMaß des Glaubens; 7 es sei Dienst, so lasst uns bleiben im Dienst; es sei, der lehrt, in der LehreLehre; 8 es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt4; der vorsteht, mit Fleiß; der BarmherzigkeitBarmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.

9 Die Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten. 10 In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend; 11 im Fleiß5 nicht säumig, brennend im GeistGeist; dem HerrnHerrn dienend. 12 In HoffnungHoffnung freut euch; in TrübsalTrübsal6 harrt aus; im GebetGebet haltet an; 13 an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil; nach GastfreundschaftGastfreundschaft trachtet. 14 Segnet die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. 15 Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden. 16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den niedrigen7; seid nicht klug bei euch selbst. 17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem; seid vorsorglich für das, was ehrbar ist vor allen Menschen. 18 Wenn möglich, so viel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden. 19 Rächt nicht euch selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem ZornZorn; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der HerrHerr“.8 20 „Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so tränke ihn; denn wenn du dieses tust, wirst du feurige Kohlen auf sein HauptHaupt sammeln.“9 [Spr 25,21-22] 21 Lass dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.

Fußnoten

  • 1 O. vernünftiger Gottesdienst
  • 2 W. diesem Zeitlauf
  • 3 O. Tätigkeit
  • 4 O. Bereitwilligkeit, Freigebigkeit
  • 5 O. Eifer
  • 6 O. Drangsal
  • 7 O. den Niedrigen
  • 8 5. Mose 32,35
  • 9 Spr. 25,21.22