Römer 8 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Röm 8

1 Also ist jetzt keine1 VerdammnisVerdammnis für die, die in ChristusChristus JesusJesus sind. 2 Denn das GesetzGesetz des GeistesGeistes des LebensLebens in ChristusChristus JesusJesus hat mich freigemacht von dem GesetzGesetz der SündeSünde und des TodesTodes. 3 Denn das dem GesetzGesetz Unmögliche, weil es durch das FleischFleisch kraftlos war, tat GottGott, indem er, seinen eigenen SohnSohn in Gleichgestalt2 des FleischesFleisches der SündeSünde3 und für die SündeSünde sendend, die SündeSünde im FleischFleisch verurteilte, 4 damit das Recht4 des GesetzesGesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem FleischFleisch, sondern nach dem GeistGeist wandelnwandeln. 5 Denn die, die nach dem FleischFleisch sind, sinnen auf das, was des FleischesFleisches ist; die aber, die nach dem GeistGeist sind, auf das, was des GeistesGeistes ist. 6 Denn die Gesinnung des FleischesFleisches ist der TodTod, die Gesinnung des GeistesGeistes aber LebenLeben und Frieden; 7 weil die Gesinnung des FleischesFleisches Feindschaft ist gegen GottGott, denn sie ist dem GesetzGesetz GottesGottes nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht. 8 Die aber, die im FleischFleisch sind, vermögen GottGott nicht zu gefallen. 9 Ihr aber seid nicht im FleischFleisch, sondern im GeistGeist, wenn nämlich GottesGottes GeistGeist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi GeistGeist nicht hat, der ist nicht sein. 10 Wenn aber ChristusChristus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der SündeSünde wegen, der GeistGeist aber LebenLeben der GerechtigkeitGerechtigkeit wegen. 11 Wenn aber der GeistGeist dessen, der JesusJesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christusder Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machenlebendig machen wegen seines in euch wohnenden GeistesGeistes.

12 So denn, BrüderBrüder, sind wir Schuldner, nicht dem FleischFleisch, um nach dem FleischFleisch zu lebenleben, 13 denn wenn ihr nach dem FleischFleisch lebt, so werdet5 ihr sterbensterben, wenn ihr aber durch den GeistGeist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr lebenleben. 14 Denn so viele durch den GeistGeist GottesGottes geleitet werden, diese sind Söhne GottesSöhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen GeistGeist der Knechtschaft6 empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen GeistGeist der SohnschaftSohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: AbbaAbba, VaterVater! 16 Der GeistGeist selbst zeugt mit unserem GeistGeist, dass wir KinderKinder GottesGottes sind. 17 Wenn aber KinderKinder, so auch Erben – Erben GottesGottes und Miterben Christi, wenn wir nämlich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

18 Denn ich halte dafür, dass die Leiden der jetzigen ZeitZeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen HerrlichkeitHerrlichkeit, die an uns offenbart werden soll7. 19 Denn das sehnsüchtige8 Harren der SchöpfungSchöpfung wartet auf die OffenbarungOffenbarung der Söhne GottesSöhne Gottes. 20 Denn die SchöpfungSchöpfung ist der Nichtigkeit9 unterworfen worden (nicht mit Willen, sondern dessentwegen, der sie unterworfen hat,) auf HoffnungHoffnung, 21 dass auch selbst die SchöpfungSchöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft10 des Verderbnisses11 zu der FreiheitFreiheit der HerrlichkeitHerrlichkeit der KinderKinder GottesGottes. 22 Denn wir wissenwissen, dass die ganze SchöpfungSchöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. 23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die ErstlingeErstlinge des GeistesGeistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die SohnschaftSohnschaft: die ErlösungErlösung unseres Leibes. 24 Denn in HoffnungHoffnung sind wir errettet worden. Eine HoffnungHoffnung aber, die gesehen wird, ist keine HoffnungHoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? 25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. 26 Desgleichen aber nimmt auch der GeistGeist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissenwissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich es gebührt, aber der GeistGeist selbst verwendet sich12 für uns in unaussprechlichen Seufzern. 27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des GeistesGeistes ist, denn er verwendet sich für HeiligeHeilige GottGott gemäß. 28 Wir wissenwissen aber, dass denen, die GottGott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufenberufen sind. 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem BildBild seines SohnesSohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen BrüdernBrüdern. 30 Die er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufenberufen; und die er berufenberufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

31 Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn GottGott für uns ist, wer gegen uns? 32 Er, der doch seines eigenen SohnesSohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? 33 Wer wird gegen GottesGottes Auserwählte Anklage erheben? GottGott ist es, der rechtfertigt; 34 wer ist, der verdamme? ChristusChristus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt, der auch zur Rechten GottesGottes ist, der sich auch für uns verwendet. 35 Wer wird uns scheiden von der Liebe des ChristusChristus? DrangsalDrangsal oder Angst oder Verfolgung oder HungersnotHungersnot oder Blöße oder Gefahr oder SchwertSchwert? 36 Wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir getötet13 den ganzen TagTag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden“.14 [Ps 44,23] 37 Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin überzeugt, dass weder TodTod noch LebenLeben, weder EngelEngel noch FürstentümerFürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch GewaltenGewalten, 39 weder HöheHöhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe GottesGottes, die in ChristusChristus JesusJesus ist, unserem HerrnHerrn.

Fußnoten

  • 1 O. wie anderswo: keinerlei
  • 2 O. Gleichheit, wie anderswo
  • 3 Eig. von Sündenfleisch
  • 4 d.i. die gerechte Forderung
  • 5 O. müsst
  • 6 O. Sklaverei
  • 7 O. mit der Herrlichkeit, die im Begriff steht, an uns offenbart zu werden
  • 8 O. beständige
  • 9 O. Hinfälligkeit
  • 10 O. Sklaverei
  • 11 O. der Vergänglichkeit
  • 12 O. vertritt, tritt ein; so auch V. 27 und 34
  • 13 Eig. zum Tod gebracht
  • 14 Ps. 44,23