Psalm 44 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ps 44

1 (Dem Vorsänger. Von den Söhnen KorahsKorahs, ein MaskilMaskil1.)

2 GottGott, mit unseren Ohren haben wir gehört, unsere VäterVäter haben uns erzählt die Großtat, die du gewirkt hast in ihren Tagen, in den Tagen der Vorzeit.

3 Du, mit deiner Hand hast du NationenNationen ausgetrieben, und sie2 hast du gepflanzt, Völkerschaften hast du verdorben, und sie3 hast du ausgebreitet.

4 Denn nicht durch ihr SchwertSchwert haben sie das Land in Besitz genommen, und nicht ihr ArmArm hat sie gerettet, sondern deine Rechte und dein ArmArm und das LichtLicht deines Angesichts, weil du Wohlgefallen an ihnen hattest.

5 Du selbst bist4 mein König, o GottGott; gebiete die Rettungen JakobsJakobs!

6 Durch dich werden wir niederstoßen unsere Bedränger; durch deinen NamenNamen werden wir zertreten, die gegen uns aufstehen.

7 Denn nicht auf meinen BogenBogen vertraue ich, und nicht wird mein SchwertSchwert mich retten.

8 Denn du rettest uns von unseren Bedrängern, und unsere Hasser machst du beschämt5.

9 In GottGott rühmen wir uns den ganzen TagTag, und deinen NamenNamen werden wir preisenpreisen ewiglich. (SelaSela.)

10 Doch du hast uns verworfen und zuschanden gemacht, und zogst nicht aus mit unseren Heeren.

11 Du ließest uns zurückweichen vor dem Bedränger, und unsere Hasser haben für sich geraubt.

12 Du gabst uns hin wie Schlachtschafe6, und unter die NationenNationen hast du uns zerstreut.

13 Du verkauftest dein Volk um ein Geringes und hast nicht hochgestellt ihren PreisPreis.

14 Du machtest uns zum Hohn unseren Nachbarn, zum Spott und Schimpf denen, die uns umgeben.

15 Du machtest uns zum SprichwortSprichwort unter den NationenNationen, zum Kopfschütteln unter den Völkerschaften.

16 Den ganzen TagTag ist vor mir meine Schande, und die Scham meines Angesichts hat mich bedeckt

17 wegen der Stimme des SchmähersSchmähers und Lästerers, wegen des Feindes und des Rachgierigen.

18 Dieses alles ist über uns gekommen, und wir haben deiner nicht vergessen, noch betrügerisch gehandelt gegen deinen BundBund.

19 Nicht ist unser HerzHerz zurückgewichen, noch sind unsere Schritte abgebogen von deinem Pfad,

20 obwohl7 du uns zermalmt hast am Ort der Schakale, und uns bedeckt mit dem Schatten des TodesTodes.

21 Wenn wir vergessen hätten den NamenNamen unseres GottesGottes und unsere Hände ausgestreckt zu einem fremden GottGott8,

22 würde GottGott das nicht erforschen? Denn er kennt die Geheimnisse des Herzens.

23 Doch9 um deinetwillen werden wir getötet den ganzen TagTag, wie Schlachtschafe sind wir geachtet. [Röm 8,36]

24 Erwache! Warum schläfst du, HerrHerr? WacheWache auf! Verwirf uns nicht auf ewigewig!

25 Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst unser Elend und unsere Bedrückung?

26 Denn unsere SeeleSeele ist in den StaubStaub gebeugt, unser Bauch klebt an der ErdeErde.

27 Steh auf, uns zur Hilfe, und erlöse uns um deiner Güte willen!

Fußnoten

  • 1 S. die Anm. zu Ps. 32, Überschrift
  • 2 d.h. unsere Väter
  • 3 d.h. unsere Väter
  • 4 O. viell.: Du bist derselbe; vergl. Ps. 102,27
  • 5 O. Du hast gerettet ... hast beschämt gemacht
  • 6 Eig. Speiseschafe
  • 7 O. dass
  • 9 O. Denn