Jesaja 26 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 26

1 An jenem TagTag wird dieses Lied im Land JudaJuda gesungen werden: Wir haben eine starke Stadt; Rettung setzt er zu Mauern und zum Bollwerk. 2 MachtMacht auf die ToreTore, dass einziehe ein gerechtes Volk1, das TreueTreue bewahrt! 3 Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich. 4 Vertraut auf den HERRNHERRN ewiglich; denn in JahJah, dem HERRNHERRN, ist ein FelsFels der Ewigkeiten. 5 Denn er hat Hochwohnende niedergebeugt, die hochragende Stadt; er hat sie niedergestürzt, zu Boden gestürzt, hat sie niedergestreckt bis in den StaubStaub. 6 Es zertritt sie der Fuß, die Füße der Elenden, die Tritte der Armen.

7 Der Pfad des Gerechten ist gerade2; du bahnst gerade3 den Weg4 des Gerechten. 8 Ja, wir haben dich, HERRHERR, erwartet auf dem Pfad deiner GerichteGerichte; nach deinem NamenNamen und nach deinem Gedächtnis5 ging das Verlangen der SeeleSeele. 9 Mit meiner SeeleSeele verlangte ich nach dir in der NachtNacht; ja, mit meinem GeistGeist in meinem Innern suchte ich dich früh6; denn wenn deine GerichteGerichte die ErdeErde treffen, so lernen GerechtigkeitGerechtigkeit die Bewohner des Erdkreises. 10 Wird dem Gottlosen GnadeGnade erzeigt, so lernt er nicht GerechtigkeitGerechtigkeit: Im Land der Geradheit handelt er unrecht und sieht nicht die Majestät des HERRNHERRN. 11 HERRHERR, deine Hand war hoch erhoben, sie wollten nicht schauen. Schauen werden sie den EiferEifer um das Volk und beschämt werden; ja, deine WidersacherWidersacher, FeuerFeuer wird sie verzehren.

12 HERRHERR, du wirst uns Frieden geben, denn du hast ja alle unsere WerkeWerke für uns vollführt. 13 HERRHERR, unser GottGott, über uns haben Herren geherrscht außer dir; durch dich allein gedenken wir7 deines NamensNamens. 14 Tote lebenleben nicht auf, Schatten8 erstehen nicht wieder; darum hast du sie heimgesucht und vertilgt und hast all jede Erinnerung an sie zunichte gemacht. 15 Du hast die Nation vermehrt, HERRHERR, du hast die Nation vermehrt, du hast dich verherrlicht; du hast hinausgerückt alle Grenzen9 des Landes. 16 HERRHERR, in der BedrängnisBedrängnis haben sie dich gesucht10; als deine ZüchtigungZüchtigung sie traf, flehten sie mit flüsterndem GebetGebet11. 17 Wie eine Schwangere, die, dem Gebären nahe, sich windet und schreit in ihren Wehen, so sind wir gewesen, HERRHERR, fern von deinem Angesicht. 18 Wir gingen schwanger, wir wanden uns; es war, als ob wir WindWind geboren hätten: Rettung verschafften wir dem Land nicht, und die Bewohner des Erdkreises sind nicht gefallen12. 19 Deine Toten werden aufleben, meine Leichen wieder erstehen. Wacht auf und jubelt, die ihr im StaubStaub liegt13! Denn ein TauTau des LichtsLichts14 ist dein TauTau; und die ErdeErde wird die Schatten15 auswerfen.

20 Geh hin, mein Volk, tritt ein in deine Gemächer und schließ deine TürTür hinter dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der ZornZorn vorübergeht! 21 Denn siehe, der HERRHERR tritt hervor aus seiner Stätte, um die Ungerechtigkeit16 der Bewohner der ErdeBewohner der Erde an ihnen heimzusuchen; und die ErdeErde enthüllt ihr BlutBlut und bedeckt nicht länger ihre Ermordeten.

Fußnoten

  • 1 Anderswo mit „Nation“ übersetzt
  • 2 O. eben
  • 3 O. eben
  • 4 Eig. das Gleis
  • 5 d.h. nach demjenigen, wodurch Gott seiner gedenken macht; vergl. 2. Mose 3,15
  • 6 O. eifrig
  • 7 d.h. rühmend
  • 8 S. die Anm. zu Kap. 14,9
  • 9 Eig. Enden
  • 10 Eig. vermisst
  • 11 Eig. ergossen sie ein flüsterndes Gebet
  • 12 O. und Bewohner des Erdkreises wurden keine geboren
  • 13 Eig. ihr Bewohner des Staubes
  • 14 Eig. der Lichter
  • 15 S. die Anm. zu Kap. 14,9
  • 16 O. Schuld