Jesaja 25 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 25

1 HERRHERR, du bist mein GottGott; ich will dich erheben, preisenpreisen will ich deinen NamenNamen; denn du hast WunderWunder gewirkt, Ratschlüsse von fern her, TreueTreue und WahrheitWahrheit. 2 Denn du hast aus einer Stadt einen Steinhaufen gemacht, die festefeste Stadt zu einem Trümmerhaufen, den PalastPalast der Fremden, dass er keine Stadt mehr sei: Er wird in Ewigkeit nicht aufgebaut werden. 3 Darum wird dich ehren ein trotziges1 Volk, Städte gewalttätiger NationenNationen werden dich fürchten. 4 Denn du bist eine FestungFestung gewesen dem Armen, eine FestungFestung dem Dürftigen in seiner BedrängnisBedrängnis, eine ZufluchtZuflucht vor dem Regensturm, ein Schatten vor der Glut; denn das Schnauben der Gewalttätigen war wie ein Regensturm gegen eine Mauer. 5 Wie die Glut in einem dürren Land beugtest du der Fremden Ungestüm; wie die Glut durch einer WolkeWolke Schatten, wurde gedämpft der Gewalttätigen Siegesgesang.

6 Und der HERR der HeerscharenHERR der Heerscharen wird auf diesem BergBerg allen Völkern ein Mahl von Fettspeisen bereiten, ein Mahl von Hefenweinen, von markigen Fettspeisen, geläuterten Hefenweinen. 7 Und er wird auf diesem BergBerg den SchleierSchleier vernichten2, der alle Völker verschleiert, und die DeckeDecke, die über alle NationenNationen gedeckt ist. 8 Den TodTod verschlingt er auf ewigewig3; und der HerrHerr, HERRHERR, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht, und die Schmach seines Volkes wird er wegtun von der ganzen ErdeErde. Denn der HERRHERR hat geredet. [1. Kor 15,54]

9 Und an jenem TagTag wird man sprechen: Siehe da, unser GottGott, auf den wir harrten, dass er uns retten würde; da ist der HERRHERR, auf den wir harrten! Lasst uns frohlocken und uns freuen in seiner Rettung! 10 Denn die Hand des HERRNHERRN wird ruhen auf diesem BergBerg4; und MoabMoab wird unter ihm zertreten5 werden, wie StrohStroh zertreten6 wird in einer Mistlache. 11 Und er wird seine Hände darin7 ausbreiten, wie der Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen; und er wird seinen Hochmut niederzwingen samt der Geschicklichkeit seiner Hände8. 12 Und deine festen, hochragenden Mauern wird er niederwerfen, niederstürzen, zu Boden strecken bis in den StaubStaub.

Fußnoten

  • 1 O. mächtiges
  • 2 Eig. verschlingen, wie V. 8
  • 3 And. üb.: „in Sieg“, der Bedeutung gemäß, die das hebr. Wort im Aramäischen hat
  • 4 O. sich niedersenken auf diesen Berg
  • 5 Eig. zerstampft
  • 6 Eig. zerstampft
  • 7 d.h. in Moab
  • 8 And. üb.: Mistlache; und es (Moab) wird seine Hände darin ausbreiten, wie ... schwimmen; aber er wird ... niederzwingen trotz der Fertigkeit seiner Hände