Jesaja 7 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 7

1 Und es geschah in den Tagen AhasAhas', des SohnesSohnes JothamsJothams, des SohnesSohnes UssijasUssijas, des Königs von JudaJuda, da zog RezinRezin, der König von SyrienSyrien, und PekachPekach, der SohnSohn RemaljasRemaljas, der König von IsraelIsrael, nach JerusalemJerusalem hinauf zum KampfKampf gegen dasselbe; aber er vermochte nicht gegen dasselbe zu kämpfenkämpfen. 2 Und es wurde dem HausHaus DavidDavid berichtet und gesagt: SyrienSyrien hat sich in EphraimEphraim gelagert. Da bebte sein HerzHerz und das HerzHerz seines Volkes, wie die Bäume des WaldesWaldes vor dem WindWind beben. 3 Und der HERRHERR sprach zu JesajaJesaja: Geh doch hinaus, dem AhasAhas entgegen, du und dein SohnSohn Schear-JaschubSchear-Jaschub1, an das Ende der WasserleitungWasserleitung des oberen TeichesTeiches, nach der Straße des WalkerfeldesWalkerfeldes hin, 4 und sprich zu ihm: Hüte dich und halte dich ruhig; fürchte dich nicht, und dein HerzHerz verzage nicht vor diesen beiden rauchenden Brandscheit-Stümpfen, bei2 der Zornglut RezinsRezins und SyriensSyriens und des SohnesSohnes RemaljasRemaljas. 5 Weil SyrienSyrien Böses gegen dich beratschlagt hat, EphraimEphraim und der SohnSohn RemaljasRemaljas, und gesagt: 6 Lasst uns gegen JudaJuda hinaufziehen und ihm Grauen einjagen und es uns erobern3 und den SohnSohn TabeelsTabeels zum König darin machen; 7 so spricht der HerrHerr, HERRHERR: Es wird nicht zustande kommen und nicht geschehen. 8 Denn DamaskusDamaskus ist das HauptHaupt von SyrienSyrien, und RezinRezin das HauptHaupt von DamaskusDamaskus; und in noch 65 Jahren wird EphraimEphraim zerschmettert werden, dass es kein Volk mehr sei. 9 Und SamariaSamaria ist das HauptHaupt von EphraimEphraim, und der SohnSohn RemaljasRemaljas das HauptHaupt von SamariaSamaria. Wenn ihr nicht glaubt, werdet ihr keinen Bestand haben!

10 Und der HERRHERR fuhr fort, zu AhasAhas zu reden, und sprach: 11 Fordere dir ein ZeichenZeichen von dem HERRNHERRN, deinem GottGott; fordere es in der Tiefe oder oben in der HöheHöhe. 12 Und AhasAhas sprach: Ich will nicht fordern und will den HERRNHERRN nicht versuchenversuchen. 13 Da sprach er: Hört doch, HausHaus DavidDavid! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, dass ihr auch meinen GottGott ermüdet? 14 Darum wird der HerrHerr selbst euch ein ZeichenZeichen geben: Siehe, die JungfrauJungfrau wird schwanger werden und einen SohnSohn gebären und wird seinen NamenNamen ImmanuelImmanuel4 nennen. [Mt 1,23] 15 Rahm5 und HonigHonig wird er essenessen, wenn er weiß, das Böse zu verwerfenverwerfen und das Gute zu erwählenerwählen. 16 Denn eheehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfenverwerfen und das Gute zu erwählenerwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut.6 17 Der HERRHERR wird über dich und über dein Volk und über das HausHaus deines VatersVaters TageTage kommen lassen, wie sie nicht gekommen sind seit dem TagTag, da EphraimEphraim von JudaJuda gewichen ist – den König von AssyrienAssyrien.

18 Und es wird geschehen an jenem TagTag, da wird der HERRHERR die FliegeFliege, die am Ende der Ströme7 ÄgyptensÄgyptens, und die BieneBiene, die im Land AssyrienAssyrien ist, herbeizischen. 19 Und sie werden kommen und sich allesamt niederlassen in den Tälern der steilen Höhen und in den Spalten der Felsen und in allen Dornstäuchern und auf allen Triften. 20 An jenem TagTag wird der HerrHerr durch ein gemietetes8 SchermesserSchermesser, auf der anderen Seite des Stromes, durch den König von AssyrienAssyrien, das HauptHaupt und das Haar der Beine abscheren; ja, auch den BartBart wird es wegnehmen. 21 Und es wird geschehen an jenem TagTag, dass jemand eine junge KuhKuh und zwei SchafeSchafe9 füttern wird. 22 Und es wird geschehen, wegen der Menge des Milchertrags wird er Rahm10 essenessen, denn Rahm und HonigHonig wird jeder essenessen, der im Land übriggeblieben ist. 23 Und es wird geschehen an jenem TagTag, dass jeder Ort, wo tausend Weinstöcke von tausend Silbersekel waren, zu DornenDornen und DistelnDisteln geworden sein wird. 24 Mit Pfeilen und mit BogenBogen wird man dorthin kommen; denn das ganze Land wird DornenDornen und DistelnDisteln sein. 25 Und alle BergeBerge, die mit der Hacke behackt wurden, dahin wirst du nicht kommen, aus Furcht vor DornenDornen und DistelnDisteln; und sie werden ein Ort sein, wohin man RinderRinder treibt, und der vom Kleinvieh zertreten wird.

Fußnoten

  • 1 Bedeutet: der Überrest wird umkehren; vergl. Kap. 10,21
  • 2 O. wegen
  • 3 Eig. erbrechen
  • 4 Gott mit uns
  • 5 Eig. dicke, geronnene Milch
  • 6 Vergl. 2. Kön. 15,29; 16,9
  • 7 Das hebr. Wort bezeichnet die Kanäle und Arme des Nil
  • 8 Eig. durch das zur Miete stehende, feile
  • 9 O. Ziegen
  • 10 Eig. dicke, geronnene Milch