Jesaja 63 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 63

1 Wer ist dieser, der von EdomEdom kommt, von BozraBozra in hochroten KleidernKleidern, dieser, prächtig in seinem GewandGewand, der einherzieht1 in der Größe seiner KraftKraft? – Ich bin es, der in GerechtigkeitGerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten2. – 2 Warum ist Rot an deinem GewandGewand und sind deine KleiderKleider wie die eines Keltertreters? – 3 Ich habe die KelterKelter allein getreten, und von den Völkern war niemand bei mir; und ich zertrat sie3 in meinem ZornZorn und zerstampfte sie in meinem Grimm; und ihr Saft spritzte auf meine KleiderKleider, und ich besudelte mein ganzes GewandGewand. 4 Denn der TagTag der Rache war in meinem Herzen, und das JahrJahr meiner ErlösungErlösung4 war gekommen. 5 Und ich blickte umher, und da war kein Helfer; und ich staunte, und da war kein Unterstützer. Da hat mein ArmArm mir geholfen, und mein Grimm, er hat mich unterstützt. 6 Und ich trat die Völker nieder in meinem ZornZorn und machtemachte sie betrunken in meinem Grimm, und ich ließ ihren Saft zur ErdeErde rinnen.

7 Ich will der Gütigkeiten des HERRNHERRN gedenken5, der Ruhmestaten des HERRNHERRN, nach allem, was der HERRHERR uns erwiesen hat, und der großen Güte gegen das HausHaus IsraelIsrael, die er ihnen erwiesen nach seinen Erbarmungen und nach der Menge seiner Gütigkeiten. 8 Und er sprach: Sie sind ja mein Volk, KinderKinder, die nicht trügen werden; und er wurde ihnen zum HeilandHeiland6. 9 In all ihrer BedrängnisBedrängnis war er bedrängt, und der EngelEngel seines Angesichts hat sie gerettet. In seiner Liebe und in seiner Erbarmung7 hat er sie erlöst; und er hob sie empor und trug sie alle TageTage der Urzeit. 10 Sie aber sind widerspenstig gewesen und haben seinen heiligen GeistGeist betrübt; da wandelte er sich ihnen in einen Feind: er selbst kämpfte gegen sie.

11 Da gedachte sein Volk der TageTage der Urzeit, der TageTage MosesMoses8: „Wo ist der, der sie aus dem MeerMeer heraufführte samt den Hirten seiner HerdeHerde? Wo ist der, der seinen heiligen GeistGeist in ihre Mitte gab9; 12 der seinen herrlichen10 ArmArm zur Rechten MosesMoses einherziehen ließ, der die Wasser vor ihnen her spaltete, um sich einen ewigen NamenNamen zu machen, 13 der sie durch die Tiefen11 ziehen ließ, wie das PferdPferd in der SteppeSteppe, ohne dass sie stolperten? 14 Wie das ViehVieh, das in das TalTal hinabsteigt, brachte der GeistGeist des HERRNHERRN sie zur RuheRuhe. So hast du dein Volk geleitet, um dir einen herrlichen NamenNamen zu machen.“ – 15 „Blicke vom HimmelHimmel herab und sieh, von der Wohnstätte deiner HeiligkeitHeiligkeit und deiner Majestät! Wo sind dein EiferEifer und deine Machttaten? Die Regung deines Innern und deine Erbarmungen halten sich gegen mich zurück. 16 Denn du bist unser VaterVater; denn AbrahamAbraham weiß nicht von uns, und IsraelIsrael kennt uns nicht; du, HERRHERR, bist unser VaterVater; unser Erlöser von alters her ist dein Name12. 17 Warum, HERRHERR, lässt du uns von deinen Wegen abirren, verhärtest unser HerzHerz, dass wir dich nicht fürchten? Kehre zurück um deiner KnechteKnechte willen, der StämmeStämme deines ErbteilsErbteils! 18 Auf eine kleine ZeitZeit hat dein heiligesheiliges Volk es besessen: Unsere WidersacherWidersacher haben dein HeiligtumHeiligtum zertreten. 19 Wir sind zu solchen geworden, über die du von alters her nicht geherrscht hast, die nicht genannt gewesen sind nach deinem NamenNamen.“ – „O dass du die HimmelHimmel zerrissest, herabführest, dass vor deinem Angesicht die BergeBerge erbebten,

Fußnoten

  • 1 Eig. stolz einhergeht
  • 2 O. zu helfen
  • 3 d.h. die Völker; wie V. 6
  • 4 And. üb.: meiner Erlösten
  • 5 d.h. rühmend gedenken
  • 6 O. Retter, Helfer
  • 7 Eig. seiner Schonung, seinem Mitleid
  • 8 O. der Urzeit und Moses
  • 9 Eig. legte (vergl. Neh. 9,20)
  • 10 O. majestätischen
  • 11 O. Fluten
  • 12 Nach and. Interpunktion: unser Erlöser ist dein Name von alters her