Jesaja 36 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 36

1 Und1 es geschah im 14. JahrJahr des Königs HiskiaHiskia, da zog SanheribSanherib, der König von AssyrienAssyrien, herauf gegen alle festen Städte JudasJudas und nahm sie ein. 2 Und der König von AssyrienAssyrien sandte von LachisLachis den RabsakeRabsake zum König HiskiaHiskia, mit einem großen Heer, nach JerusalemJerusalem; und er hielt an der WasserleitungWasserleitung des oberen TeichesTeiches, an der Straße des WalkerfeldesWalkerfeldes. 3 Da gingen zu ihm hinaus EljakimEljakim, der Sohnder Sohn HilkijasHilkijas, der über das HausHaus war, und SchebnaSchebna, der Schreiber, und JoachJoach, der Sohnder Sohn AsaphsAsaphs, der GeschichtsschreiberGeschichtsschreiber.

4 Und der RabsakeRabsake sprach zu ihnen: Sagt doch zu HiskiaHiskia: So spricht der große König, der König von AssyrienAssyrien: Was ist das für ein VertrauenVertrauen, womit du vertraust? 5 Ich sagesage: Nur ein WortWort der Lippen2 ist RatRat und MachtMacht zum Krieg. Nun, auf wen vertraust du, dass du dich gegen mich empört hast? 6 Siehe, du vertraust auf jenen geknickten Rohrstab, auf ÄgyptenÄgypten, der, wenn jemand sich auf ihn stützt, ihm in die Hand fährt und sie durchbohrt. So ist der PharaoPharao, der König von ÄgyptenÄgypten, allen, die auf ihn vertrauenvertrauen. 7 Und wenn du zu mir sprichst: Auf den HERRNHERRN, unseren GottGott, vertrauenvertrauen wir; – ist er es nicht, dessen Höhen und dessen Altäre HiskiaHiskia weggetan, da er zu JudaJuda und zu JerusalemJerusalem gesagt hat: Vor diesem AltarAltar sollt ihr anbeten? 8 Und nun, lass dich doch ein3 mit meinem HerrnHerrn, dem König von AssyrienAssyrien; und ich will dir 2000 PferdePferde geben, wenn du dir Reiter darauf setzen kannst. 9 Und wie willst du einen einzigen BefehlshaberBefehlshaber von den geringsten Knechten meines HerrnHerrn zurücktreiben? Aber du vertraust auf ÄgyptenÄgypten der WagenWagen und Reiter wegen. 10 Und nun, bin ich ohne den HERRNHERRN gegen dieses Land heraufgezogen, um es zu verheeren? Der HERRHERR hat zu mir gesagt: Zieh hinauf in dieses Land und verheere es.

11 Und EljakimEljakim und SchebnaSchebna und JoachJoach sprachensprachen zu dem RabsakeRabsake: Rede doch zu deinen Knechten auf aramäischaramäisch, denn wir verstehen es; und rede nicht zu uns auf jüdischjüdisch vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist. 12 Und der RabsakeRabsake sprach: Hat mein HerrHerr mich zu deinem HerrnHerrn und zu dir gesandt, um diese WorteWorte zu reden? Nicht zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essenessen und ihren Harn zu trinken?

13 Und der RabsakeRabsake trat hin und rief mit lauter Stimme auf JüdischJüdisch und sprach: Hört die WorteWorte des großen Königs, des Königs von AssyrienAssyrien! 14 So spricht der König: Dass HiskiaHiskia euch nicht täusche; denn er wird euch nicht zu erretten vermögen. 15 Und dass HiskiaHiskia euch nicht auf den HERRNHERRN vertröste, indem er spricht: Der HERRHERR wird uns gewisslich erretten; diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von AssyrienAssyrien gegeben werden. 16 Hört nicht auf HiskiaHiskia! Denn so spricht der König von AssyrienAssyrien: MachtMacht Frieden mit mir und kommt zu mir heraus, so sollt ihr jeder von seinem Weinstock und jeder von seinem FeigenbaumFeigenbaum essenessen, und jeder das Wasser seines BrunnensBrunnens4 trinken, 17 bis ich komme und euch in ein Land hole wie euer Land, ein Land von KornKorn und Most, ein Land von BrotBrot und Weinbergen. 18 Dass HiskiaHiskia euch nicht verführe, indem er spricht: Der HERRHERR wird uns erretten! Haben die GötterGötter der NationenNationen jeder sein Land von der Hand des Königs von AssyrienAssyrien errettet? 19 Wo sind die GötterGötter von HamathHamath und ArpadArpad? Wo die GötterGötter von SepharwaimSepharwaim? Und haben sie5 SamariaSamaria von meiner Hand errettet? 20 Welche sind es unter allen GötternGöttern dieser Länder, die ihr Land von meiner Hand errettet haben, dass der HERRHERR JerusalemJerusalem von meiner Hand erretten sollte? 21 Und sie schwiegen still und antworteten ihm kein WortWort; denn es war das Gebot des Königs, der gesagt hatte: Ihr sollt ihm nicht antworten.

22 Und EljakimEljakim, der Sohnder Sohn HilkijasHilkijas, der über das HausHaus war, und SchebnaSchebna, der Schreiber, und JoachJoach, der Sohnder Sohn AsaphsAsaphs, der GeschichtsschreiberGeschichtsschreiber, kamen zu HiskiaHiskia mit zerrissenen KleidernKleidern und berichteten ihm die WorteWorte des RabsakeRabsake.

Fußnoten

  • 1 2. Kön. 18,13 usw.
  • 2 d.h. eitel Geschwätz
  • 3 O. geh doch eine Wette ein
  • 4 Eig. seiner Zisterne
  • 5 O. Und um wieviel weniger haben sie (d.h. die Götter von Samaria)