Jesaja 56 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 56

1 So spricht der HERRHERR: Wahrt das Recht und übt GerechtigkeitGerechtigkeit! Denn meine Rettung steht im Begriff1 zu kommen und meine GerechtigkeitGerechtigkeit offenbart zu werden. 2 Glückselig der MenschMensch, der dieses tut, und das Menschenkind, das hieran festhält: der den SabbatSabbat hält, dass er ihn nicht entweihe, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun! 3 Und der Sohnder Sohn der Fremde, der sich dem HERRNHERRN angeschlossen hat, spreche nicht und sagesage: Der HERRHERR wird mich sicherlich von seinem Volk ausschließen; und der Verschnittene sagesage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum. 4 Denn so spricht der HERRHERR: Den Verschnittenen, die meine SabbateSabbate halten und das erwählenerwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem BundBund, 5 ihnen will ich in meinem HausHaus und in meinen Mauern einen Platz2 geben und einen NamenNamen, besser als Söhne und Töchter: Einen ewigen NamenNamen werde ich ihnen3 geben, der nicht ausgerottet werden soll. 6 Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRNHERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den NamenNamen des HERRNHERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein – jeden, der den SabbatSabbat hält, dass er ihn nicht entweihe, und die an meinem BundBund festhalten: 7 die werde ich zu meinem heiligen BergBerg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus; ihre BrandopferBrandopfer und ihre SchlachtopferSchlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem AltarAltar. Denn mein HausHaus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker. [Mt 21,13; Mk 11,17; Lk 19,46] 8 Es spricht der HerrHerr, HERRHERR, der die Vertriebenen IsraelsIsraels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln.

9 Kommt her, um zu fressen, alle ihr TiereTiere des Feldes, alle ihr TiereTiere im WaldWald! 10 Seine Wächter4 sind blind, sind alle ohne ErkenntnisErkenntnis; sie alle sind stumme HundeHunde, die nicht bellen können; sie träumen5, liegen da, lieben den Schlummer. 11 Und die HundeHunde sind gefräßig, kennen keine Sättigung; und das sind Hirten! Sie haben kein Verständnis6; sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder von ihnen allen seinem Vorteil nach: 12 „Kommt her, ich will WeinWein holen, und lasst uns starkes Getränk saufen; und der morgige TagTag soll wie dieser sein, herrlich über alle Maßen!“

Fußnoten

  • 1 W. ist nahe
  • 2 O. einen Anteil
  • 3 Eig. ihm, d.h. jedem von ihnen
  • 4 Eig. Späher
  • 5 Eig. phantasieren
  • 6 Eig. wissen nicht zu verstehen, d.h. sind unfähig, ein verständiges Urteil zu fällen