Jesaja 34 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 34

1 Tretet herzu, ihr NationenNationen, um zu hören; und ihr Völkerschaften, hört zu! Es höre die ErdeErde und ihre Fülle, der Erdkreis1 und alles, was ihm entsprosst! 2 Denn der ZornZorn des HERRNHERRN ergeht gegen alle NationenNationen, und sein Grimm2 gegen all ihr Heer. Er hat sie der Vertilgung geweiht3, zur Schlachtung hingegeben. 3 Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen, und der Gestank ihrer Leichname steigt auf, und die BergeBerge zerfließen von ihrem BlutBlut. 4 Und alles Heer der HimmelHimmel zerschmilzt; und die HimmelHimmel werden zusammengerollt wie ein BuchBuch; und all ihr Heer fällt herab, wie das Blatt vom Weinstock abfällt, und wie das Verwelkte4 vom FeigenbaumFeigenbaum.

5 Denn betrunken ist im HimmelHimmel mein SchwertSchwert; siehe, auf EdomEdom fährt es herab und auf das Volk meines Bannes5 zum GerichtGericht. 6 Das SchwertSchwert des HERRNHERRN ist voll BlutBlut, es ist getränkt von FettFett, vom BlutBlut der Fettschafe und Böcke, vom Nierenfett der Widder; denn der HERRHERR hat ein SchlachtopferSchlachtopfer in BozraBozra und eine große Schlachtung im Land EdomEdom. 7 Und Wildochsen stürzen mit ihnen hin, und StiereStiere samt kräftigen Ochsen; und ihr Land wird betrunken von BlutBlut, und ihr StaubStaub von FettFett getränkt. 8 Denn der HERRHERR hat einen TagTag der Rache, ein JahrJahr der Vergeltungen für die Rechtssache ZionsZions.

9 Und EdomsEdoms6 Bäche verwandeln sich in PechPech und sein StaubStaub in SchwefelSchwefel; und sein Land wird zu brennendem PechPech. 10 TagTag und NachtNacht erlischt es nicht, ewiglich steigt sein Rauch empor. Von GeschlechtGeschlecht zu GeschlechtGeschlecht liegt es verödet, für immer und ewigewig zieht niemand hindurch. 11 Und PelikanPelikan und IgelIgel nehmen es in Besitz, und EuleEule und RabeRabe wohnen darin. Und er zieht darüber die Messschnur der Öde und das SenkbleiSenkblei der Leere. 12 Seine Edlen – keine sind da, die das Königtum ausrufen; und alle seine Fürsten sind zu nichts geworden. 13 Und in seinen Palästen schießen DornenDornen auf, Nesseln und DistelnDisteln in seinen Burgen; und es wird zur Wohnstätte der Schakale, zur Wohnung der StraußeStrauße7. 14 Und Wüstentiere treffen mit wilden Hunden zusammen, und Böcke8 begegnen einander9; ja, dort rastet die LilithLilith10 und findet einen Ruheplatz für sich. 15 Dort nistet die Pfeilschlange und legt Eier11 und brütet sie aus in ihrem Schatten; ja, dort versammeln sich die GeierGeier, einer zum anderen.

16 Forscht nach im BuchBuch des HERRNHERRN und lest! Es fehlt nicht einseins von diesen, keins vermisst das andere. Denn mein Mund, er hat es geboten; und sein GeistGeist12, er hat sie zusammengebracht; 17 und er selbst hat ihnen das Los geworfen, und seine Hand hat es13 ihnen zugeteilt mit der Messschnur. Ewiglich werden sie es besitzen, von GeschlechtGeschlecht zu GeschlechtGeschlecht darin wohnen.

Fußnoten

  • 1 Eig. das Erdreich
  • 2 Eig. Denn der HERR hat einen Zorn ... und einen Grimm; d.h. er ist im Begriff, ihn zu verwirklichen
  • 3 Eig. sie verbannt, mit dem Bann belegt
  • 4 Eig. das Abfallende
  • 5 d.h. das ich mit dem Bann belegt, der Vertilgung geweiht habe; vergl. V. 2
  • 6 Eig. seine
  • 7 O. zum grasigen Platz für Straße
  • 8 S. die Anm. zu Kap. 13,21
  • 9 O. rufen einander zu
  • 10 eine Nachtgottheit
  • 11 Eig. und gebiert und legt
  • 12 O. sein Hauch
  • 13 das Land Edom