Jesaja 27 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Jes 27

1 An jenem TagTag wird der HERRHERR mit seinem SchwertSchwert, dem harten und großen und starken, heimsuchen den LeviatanLeviatan, die flüchtige SchlangeSchlange, und den LeviatanLeviatan, die gewundene SchlangeSchlange, und wird das Ungeheuer töten, das im MeerMeer1 ist2.

2 An jenem TagTag wird man singen: Ein WeinbergWeinberg feurigen WeinesWeines!3 Besingt ihn! 3 Ich, der HERRHERR, behüte ihn, bewässere ihn alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn NachtNacht und TagTag. 4 Grimm habe ich nicht. O hätte ich DornenDornen und DistelnDisteln vor mir, im Krieg würde ich auf sie losschreiten, sie verbrennen allzumal! 5 Oder man müsste meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.

6 In Zukunft wird JakobJakob Wurzel schlagen, IsraelIsrael blühen und knospen; und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises.

7 Hat er es geschlagen, wie er seinen Schläger schlug? Oder ist es ermordet worden, wie er die Ermordeten jenes ermordete? 8 Mit Maßen, als du es4 verstießest, hast du mit ihm5 gerechtet; er scheuchte es6 weg mit seinem heftigen Hauch am TagTag des Ostwindes. 9 Deshalb wird dadurch gesühnt werden die Ungerechtigkeit7 JakobsJakobs. Und dies ist die ganze Frucht der Wegnahme seiner SündeSünde: wenn es alle Altarsteine gleich zerschlagenen Kalksteinen machen wird, und AscherimAscherim und Sonnensäulen sich nicht mehr erheben. 10 Denn die festefeste Stadt ist einsam, eine preisgegebene und verlassene Wohnstätte wie die SteppeSteppe. Dort weiden Kälber, und dort lagernlagern sie und fressen ihre Zweige ab. 11 Wenn ihre Reiser dürr geworden sind, werden sie abgebrochen: Frauen kommen und zünden sie an. Denn es ist kein verständiges Volk; darum erbarmt sich seiner nicht, der es gemacht, und der es gebildet hat, erweist ihm keine GnadeGnade.

12 Und es wird geschehen an jenem TagTag, da wird der HERRHERR Getreide ausschlagen von der Strömung des EuphratEuphrat8 bis zum BachBach ÄgyptensÄgyptens; und ihr werdet zusammengelesen werden, einer zu dem anderen, ihr KinderKinder IsraelIsrael. 13 Und es wird geschehen an jenem TagTag, da wird in eine große Posaune gestoßen werden, und die Verlorenen im Land AssyrienAssyrien und die Vertriebenen im Land ÄgyptenÄgypten werden kommen und der HERRHERR anbeten auf dem heiligen BergBerg in JerusalemJerusalem.

Fußnoten

  • 1 S. die Anm. zu Kap. 19,5
  • 2 Das Ungeheuer, das im Meer ist: stehendes Sinnbild von Ägypten; vergl. Kap. 51,9; Hes. 29,3
  • 3 And. l.: Ein anmutiger Weinberg!
  • 4 Eig. sie ... ihr ... sie (Israel als Frau betrachtet)
  • 5 Eig. sie ... ihr ... sie (Israel als Frau betrachtet)
  • 6 Eig. sie ... ihr ... sie (Israel als Frau betrachtet)
  • 7 O. Schuld
  • 8 W. des Stromes