1. Mose 42 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.2 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht

1 Und JakobJakob sah, dass Getreide in ÄgyptenÄgypten war, und JakobJakob sprach zu seinen Söhnen: Was seht ihr einander an? 2 Und er sprach: Siehe, ich habe gehört, dass Getreide in ÄgyptenÄgypten ist; zieht hinab und kauft uns von dort Getreide, dass wir lebenleben und nicht sterbensterben. 3 Und die zehnzehn BrüderBrüder JosephsJosephs zogen hinab, um Getreide aus ÄgyptenÄgypten zu kaufen. 4 Aber BenjaminBenjamin, JosephsJosephs BruderBruder, sandte JakobJakob nicht mit seinen BrüdernBrüdern; denn er sprach: Dass ihm nicht etwa ein Unfall begegne. 5 Und so kamen die Söhne IsraelsIsraels unter den Ankommenden, um Getreide zu kaufen; denn die HungersnotHungersnot war im Land KanaanKanaan.

6 Und JosephJoseph, er war der GebieterGebieter über das Land, er verkaufte das Getreide allem Volk des Landes. Und die BrüderBrüder JosephsJosephs kamen und beugten sich vor ihm nieder, mit dem Gesicht zur ErdeErde. 7 Und JosephJoseph sah seine BrüderBrüder und erkannte sie; aber er stellte sich fremd gegen sie und redete hart mit ihnen und sprach zu ihnen: Woher kommt ihr? Und sie sprachensprachen: Aus dem Land KanaanKanaan, um Speise zu kaufen. 8 Und JosephJoseph erkannte seine BrüderBrüder; sie aber erkannten ihn nicht. 9 Und JosephJoseph gedachte der TräumeTräume, die er von ihnen gehabt hatte, und er sprach zu ihnen: Ihr seid KundschafterKundschafter; um zu sehen, wo das Land offen ist1, seid ihr gekommen. 10 Da sprachensprachen sie zu ihm: Nein, mein HerrHerr; sondern deine KnechteKnechte sind gekommen, um Speise zu kaufen. 11 Wir alle sind eines MannesMannes Söhne; wir sind redlich, deine KnechteKnechte sind nicht KundschafterKundschafter. 12 Und er sprach zu ihnen: Nein, sondern ihr seid gekommen, um zu sehen, wo das Land offen ist. 13 Und sie sprachensprachen: Zwölf BrüderBrüder sind wir, deine KnechteKnechte, Söhne eines MannesMannes im Land KanaanKanaan; und siehe, der jüngste ist heute bei unserem VaterVater, und der eine ist nicht mehr. 14 Da sprach JosephJoseph zu ihnen: Das ist es, was ich zu euch gesagt habe: KundschafterKundschafter seid ihr! 15 Daran sollt ihr geprüft werden: Beim LebenLeben des PharaosPharaos! Wenn ihr von hier weggeht, es sei denn, dass euer jüngster BruderBruder hierher komme! 16 Sendet einen von euch hin, dass er euren BruderBruder hole; ihr aber bleibt gefangen, und eure WorteWorte sollen geprüft werden, ob WahrheitWahrheit bei euch ist; und wenn nicht, beim LebenLeben des PharaosPharaos! So seid ihr KundschafterKundschafter. 17 Und er setzte sie dreidrei TageTage zusammen in Gewahrsam.

18 Und am dritten TagTag sprach JosephJoseph zu ihnen: Tut dieses, und ihr sollt lebenleben; ich fürchte GottGott: 19 Wenn ihr redlich seid, so bleibe einer eurer BrüderBrüder gefangen im HausHaus eures Gewahrsams; ihr aber, zieht hin, bringt Getreide für den Bedarf2 eurer Häuser; 20 und euren jüngsten BruderBruder sollt ihr zu mir bringen, dass eure WorteWorte sich bewähren, und ihr nicht sterbt. Und sie taten so. 21 Da sprachensprachen sie einer zum anderen: Wirklich, wir sind schuldig3 wegen unseres BrudersBruders, dessen Seelenangst wir sahen, als er zu uns flehte, und wir hörten nicht; darum ist diese DrangsalDrangsal über uns gekommen. 22 Und RubenRuben antwortete ihnen und sprach: Habe ich nicht zu euch gesprochen und gesagt: Versündigt euch nicht an dem Knaben? Aber ihr hörtet nicht; und siehe, sein BlutBlut wird auch gefordert! 23 Sie aber wussten nicht, dass JosephJoseph es verstand, denn ein Dolmetscher war zwischen ihnen. 24 Und er wandte sich von ihnen ab und weinte. Und er kehrte zu ihnen zurück und redete zu ihnen; und er nahm SimeonSimeon aus ihrer Mitte und band ihn vor ihren AugenAugen. 25 Und JosephJoseph gebot, dass man ihre Gefäße mit Getreide fülle und ihr GeldGeld zurückgebe, jedem in seinen Sack, und ihnen Zehrung gebe auf den Weg. Und man tat ihnen so. 26 Und sie luden ihr Getreide auf ihre EselEsel und zogen von dort weg.

27 Und einer öffnete seinen Sack, um seinem EselEsel in der HerbergeHerberge Futter zu geben; und er sah sein GeldGeld, und siehe, es war oben in seinem4 Sacke. 28 Und er sprach zu seinen BrüdernBrüdern: Mein GeldGeld ist mir wieder geworden, und siehe, es ist sogar in meinem Sack. Da entfiel ihnen das HerzHerz, und sie sahen einander erschrocken an und sprachensprachen: Was hat GottGott uns da getan! 29 Und sie kamen in das Land KanaanKanaan zu ihrem VaterVater JakobJakob und berichteten ihm alles, was ihnen widerfahren war, und sprachensprachen: 30 Der MannMann, der HerrHerr des Landes, redete hart mit uns und behandelte uns wie KundschafterKundschafter des Landes. 31 Und wir sprachensprachen zu ihm: Wir sind redlich, wir sind nicht KundschafterKundschafter; 32 zwölf BrüderBrüder sind wir, Söhne unseres VatersVaters; der eine ist nicht mehr, und der jüngste ist heute bei unserem VaterVater im Land KanaanKanaan. 33 Und der MannMann, der HerrHerr des Landes, sprach zu uns: Daran werde ich erkennen, dass ihr redlich seid: Einen eurer BrüderBrüder lasst bei mir, und nehmt den Bedarf eurer Häuser und zieht hin; 34 und bringt ihr euren jüngsten BruderBruder zu mir, so werde ich erkennen, dass ihr nicht KundschafterKundschafter, sondern redlich seid; euren BruderBruder werde ich euch zurückgeben, und ihr mögt im Land verkehren. 35 Und es geschah, als sie ihre Säcke leerten, siehe, da hatte jeder sein Geldbündel in seinem Sack; und sie sahen ihre Geldbündel, sie und ihr VaterVater, und sie fürchteten sich.

36 Und ihr VaterVater JakobJakob sprach zu ihnen: Ihr habt mich der KinderKinder beraubt: JosephJoseph ist nicht mehr, und SimeonSimeon ist nicht mehr; und BenjaminBenjamin wollt ihr nehmen! Dies alles kommt über5 mich! 37 Und RubenRuben sprach zu seinem VaterVater und sagte: Meine beiden Söhne darfst du töten, wenn ich ihn nicht zu dir zurückbringe. Gib ihn in meine Hand, und ich werde ihn zu dir zurückbringen. 38 Er aber sprach: Mein SohnSohn soll nicht mit euch hinabziehen; denn sein BruderBruder ist tot, und er allein ist übriggeblieben, und begegnete ihm ein Unfall auf dem Weg, auf dem ihr zieht, so würdet ihr mein graues Haar mit Kummer hinabbringen in den ScheolScheol.

Fußnoten

  • 1 W. die Blöße des Landes zu sehen. So auch V. 12
  • 2 W. den Hunger; so auch V. 33
  • 3 O. wir büßen
  • 4 W. an der Öffnung seines
  • 5 And. üb.: ist gegen