1. Mose 3 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1. Mo 3

1 Und die SchlangeSchlange war listiger als alle TiereTiere des Feldes, die GottGott der HERRHERR gemacht hatte; und sie sprach zu der FrauFrau: Hat GottGott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essenessen von jedem Baum des GartensGartens? 2 Und die FrauFrau sprach zu der SchlangeSchlange: Von der Frucht der Bäume des GartensGartens essenessen wir; 3 aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des GartensGartens ist, hat GottGott gesagt: Davon sollt ihr nicht essenessen und sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt. 4 Und die SchlangeSchlange sprach zu der FrauFrau: Keineswegs werdet ihr sterbensterben, 5 sondern1 GottGott weiß, dass an dem TagTag, da ihr davon esst, eure AugenAugen aufgetan werden und ihr sein werdet wie GottGott, erkennend Gutes und Böses. 6 Und die FrauFrau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die AugenAugen und dass der Baum begehrenswert wäre, um EinsichtEinsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem MannMann mit ihr, und er aß. 7 Da wurden ihrer beider AugenAugen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nacktnackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen.

8 Und sie hörten die Stimme2 GottesGottes des HERRNHERRN, der im GartenGarten wandelte bei der Kühle des TagesTages. Und der MenschMensch und seine FrauFrau versteckten sich vor dem Angesicht GottesGottes des HERRNHERRN mitten unter die Bäume des GartensGartens. 9 Und GottGott der HERRHERR rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im GartenGarten, und ich fürchtete mich, denn ich binich bin nacktnackt, und ich versteckte mich. 11 Und er sprach: Wer hat dir kundgetan, dass du nacktnackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir geboten habe, nicht davon zu essenessen? 12 Und der MenschMensch sprach: Die FrauFrau, die du mir beigegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß. 13 Und GottGott der HERRHERR sprach zu der FrauFrau: Was hast du da getan! Und die FrauFrau sprach: Die SchlangeSchlange betrog3 mich, und ich aß. 14 Und GottGott der HERRHERR sprach zu der SchlangeSchlange: Weil du dieses getan hast, sollst du verflucht sein vor4 allem ViehVieh und vor5 allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und StaubStaub fressen alle TageTage deines LebensLebens. 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der FrauFrau und zwischen deinen Nachkommen und ihren Nachkommen; er wird dir den KopfKopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen. 16 Zu der FrauFrau sprach er: Ich werde sehr mehren die Mühsal deiner Schwangerschaft6, mit Schmerzen sollst du KinderKinder gebären; und nach deinem MannMann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen. 17 Und zu AdamAdam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner FrauFrau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten und gesprochen habe: Du sollst nicht davon essenessen, – so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen: mit Mühsal sollst du davon essenessen alle TageTage deines LebensLebens; 18 und DornenDornen und DistelnDisteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essenessen. 19 Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein BrotBrot essenessen, bis du zurückkehrst zur ErdeErde7, denn von ihr bist du genommen. Denn StaubStaub bist du, und zum StaubStaub wirst du zurückkehren!

20 Und der MenschMensch gab seiner FrauFrau den NamenNamen EvaEva8, denn sie war die MutterMutter aller Lebendigen.

21 Und GottGott der HERRHERR machtemachte AdamAdam und seiner FrauFrau Röcke von Fell und bekleidete sie.

22 Und GottGott der HERRHERR sprach: Siehe, der MenschMensch ist geworden wie unser einer, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, dass er seine Hand nicht ausstrecke und nehme auch von dem Baum des LebensLebens und esse und lebe ewiglich! 23 Und GottGott der HERRHERR schickte ihn aus dem GartenGarten EdenEden hinaus, um den Erdboden zu bebauen, davon er genommen war; 24 und er trieb den Menschen aus und ließ im OstenOsten vom GartenGarten EdenEden die CherubimCherubim und die Flamme des kreisenden SchwertesSchwertes lagernlagern, um den Weg zum Baum des LebensLebens zu bewahren.

Fußnoten

  • 1 Eig. denn
  • 2 O. den Hall, das Geräusch; so auch V. 10
  • 3 O. verführte
  • 4 O. unter
  • 5 O. unter
  • 6 Eig. ich werde groß machen deine Mühsal und deine Schwangerschaft
  • 7 Eig. zum Erdboden
  • 8 H. Chawa: Leben