1. Samuel 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1 Und HannaHanna betete und sprach:

Es frohlockt mein HerzHerz in dem HERRNHERRN, erhöht ist mein HornHorn in dem1 HERRNHERRN; mein Mund ist weit aufgetan über meine Feinde, denn ich freue mich in deiner Rettung.

2 Keiner ist heiligheilig wie der HERRHERR, denn keiner ist außer dir; und kein FelsFels ist wie unser GottGott.

3 Häuft nicht WorteWorte des Stolzes, noch gehe Freches aus eurem Mund hervor; denn ein GottGott2 des WissensWissens ist der HERRHERR, und von ihm werden die Handlungen gewogen.

4 Die BogenBogen der Helden sind zerbrochen, und die Stürzenden haben sich mit KraftKraft umgürtet.

5 Die satt waren, haben sich um BrotBrot verdungen, und die hungrig waren, sind es nicht mehr3; sogar die Unfruchtbare hat siebensieben geboren, und die Kinderreiche ist dahingewelkt.

6 Der HERRHERR tötet und machtmacht lebendig; er führt in den ScheolScheol hinab und führt herauf.

7 Der HERRHERR machtmacht armarm und machtmacht reichreich; er erniedrigt und erhöht auch.

8 Er hebt aus dem StaubStaub empor den Geringen, aus dem Kot erhöht er den Armen, um sie sitzen zu lassen bei den Edlen4; und den ThronThron der Ehre gibt er ihnen als ErbteilErbteil. Denn des HERRNHERRN sind die Säulen der ErdeErde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt.

9 Die Füße seiner Frommen5 bewahrt er, aber die Gottlosen verstummen6 in FinsternisFinsternis; denn nicht durch Stärke hat der MenschMensch die Oberhand.

10 Der HERRHERR – es werden zerschmettert werden, die mit ihm hadern; über ihnen im HimmelHimmel wird er donnerndonnern. Der HERRHERR wird richten die Enden der ErdeErde und MachtMacht verleihen seinem König und erhöhen das HornHorn seines Gesalbten. –

11 Und ElkanaElkana ging nach RamaRama, nach seinem HausHaus. Der Knabe aber diente dem HERRNHERRN vor EliEli, dem PriesterPriester.

12 Und die Söhne ElisElis waren Söhne BelialsBelials, sie kannten den HERRNHERRN nicht. 13 Und die WeiseWeise der PriesterPriester gegen das Volk war so: So oft jemand ein SchlachtopferSchlachtopfer opferte, kam der Knabe7 des PriestersPriesters, wenn man das FleischFleisch kochte, und hatte eine Gabel mit dreidrei Zinken in seiner Hand; 14 und er stieß in das BeckenBecken oder in die Mulde oder in den KesselKessel oder in den TopfTopf: Alles, was die Gabel heraufbrachte, nahm der PriesterPriester damit8 weg. So taten sie in SiloSilo allen Israeliten, die dahin kamen. 15 Sogar eheehe man das FettFett räucherte, kam der Knabe des PriestersPriesters und sprach zu dem MannMann, der opferte: Gib FleischFleisch zum Braten für den PriesterPriester! Denn er will kein gekochtes FleischFleisch von dir annehmen, sondern rohes. 16 Und sprach der MannMann zu ihm: Sogleich werden sie das FettFett räuchern, dann nimm dir, wie deine SeeleSeele begehrt, so sprach er: Nein, sondern jetzt sollst du es geben, und wenn nicht, so nehme ich es mit GewaltGewalt. 17 Und die SündeSünde der Jünglinge war sehr groß vor dem HERRNHERRN; denn die Leute verachteten die OpfergabeOpfergabe des HERRNHERRN.

18 Und SamuelSamuel diente vor dem HERRNHERRN, ein Knabe, umgürtet mit einem leinenen EphodEphod9. 19 Und seine MutterMutter machtemachte ihm ein kleines OberkleidOberkleid und brachte es ihm von JahrJahr zu JahrJahr hinauf, wenn sie mit ihrem MannMann hinaufging, um das jährliche SchlachtopferSchlachtopfer zu opfernopfern. 20 Und EliEli segnete ElkanaElkana und seine FrauFrau und sprach: Der HERRHERR gebe dir Nachkommen von dieser FrauFrau an Stelle des Geliehenen10, das man dem HERRNHERRN geliehen hat. Und sie gingen nach HauseHause11. 21 Und der HERRHERR suchte HannaHanna heim, und sie wurde schwanger; und sie gebar dreidrei Söhne und zwei Töchter. Und der Knabe SamuelSamuel wurde groß bei dem HERRNHERRN.

22 Und EliEli war sehr alt; und er hörte alles, was seine Söhne dem ganzen IsraelIsrael taten, und dass sie bei den Frauen lagen, die sich scharten am Eingang des ZeltesZeltes der Zusammenkunft. 23 Und er sprach zu ihnen: Warum tut ihr dergleichen Dinge? Denn ich höre diese eure bösen Handlungen von dem ganzen Volk. 24 Nicht so, meine Söhne! Denn nicht gut ist das Gerücht, das ich höre; ihr machtmacht das Volk des HERRNHERRN übertreten. 25 Wenn ein MenschMensch gegen einen Menschen sündigt, so entscheidet GottGott über ihn12; wenn aber ein MenschMensch gegen den HERRNHERRN sündigt, wer wird für ihn bitten13? Aber sie hörten nicht auf die Stimme ihres VatersVaters, denn der HERRHERR war willens, sie zu töten.

26 Und der Knabe SamuelSamuel wurde fort und fort größer und angenehmer, sowohl bei dem HERRNHERRN als auch bei den Menschen.

27 Und es kam ein MannMann GottesGottes zu EliEli und sprach zu ihm: So spricht der HERRHERR: Habe ich mich dem HausHaus deines VatersVaters nicht deutlich offenbart, als sie in ÄgyptenÄgypten waren im HausHaus des PharaosPharaos14? 28 Und ich habe ihn aus allen Stämmen IsraelsIsraels mir zum PriesterPriester erwählt, um auf meinem AltarAltar zu opfernopfern, um RäucherwerkRäucherwerk zu räuchern, um das EphodEphod vor mir zu tragen; und ich gab dem HausHaus deines VatersVaters alle FeueropferFeueropfer der KinderKinder IsraelIsrael. 29 Warum tretet ihr mit Füßen mein SchlachtopferSchlachtopfer und mein SpeisopferSpeisopfer, die ich in der Wohnung geboten habe? Und du ehrst deine Söhne mehr als mich, dass ihr euch mästet von den Erstlingen aller Opfergaben IsraelsIsraels, meines Volkes. 30 Darum spricht15 der HERRHERR, der GottGott IsraelsIsraels: Ich habe allerdings gesagt: Dein HausHaus und das HausHaus deines VatersVaters sollen vor mir wandelnwandeln ewiglich; aber nun spricht16 der HERRHERR: Fern sei es von mir! Denn die mich ehren, werde ich ehren, und die mich verachten, werden gering geachtet werden. 31 Siehe, TageTage kommen, da werde ich deinen ArmArm und den ArmArm des Hauses deines VatersVaters abhauen, dass es keinen Greis mehr in deinem HausHaus geben wird. 32 Und du wirst einen Bedränger in der Wohnung17 sehen, in allem, was der HERRHERR18 Gutes tun wird19 an IsraelIsrael; und es wird keinen Greis mehr in deinem HausHaus geben alle TageTage. 33 Und der MannMann, den ich dir nicht ausrotten werde von meinem AltarAltar, wird zum Erlöschen deiner AugenAugen und zum Verschmachten deiner SeeleSeele sein; und aller Anwuchs deines Hauses, sie sollen als Männer sterbensterben. 34 Und dies soll dir das ZeichenZeichen sein, das was über deine beiden Söhne kommen wird, über HophniHophni und PinehasPinehas: An einem TagTag sollen sie beide sterbensterben. 35 Und ich werde mir einen treuen PriesterPriester erwecken, der wird tun, wie es in meinem Herzen und in meiner SeeleSeele ist; und ich werde ihm ein beständiges HausHaus bauen, und er wird vor meinem Gesalbten wandelnwandeln alle TageTage. 36 Und es soll geschehen, jeder, der in deinem HausHaus übrigbleibt, wird kommen, um sich vor ihm niederzuwerfen für eine kleine Silbermünze und einen Laib BrotBrot, und wird sagen: Geselle mich doch einem der Priesterämter bei, dass ich einen Bissen BrotBrot esse.

Fußnoten

  • 1 O. durch den
  • 2 El
  • 3 Eig. die Hungrigen feiern
  • 4 Vergl. Ps 113,7.8.
  • 5 Nach and. Les.: seines Frommen
  • 6 O. kommen um
  • 7 d.h. der Diener
  • 8 And. l.: für sich
  • 9 Eig. einem Ephod von Weißzeug
  • 10 O. Erbetenen
  • 11 W. nach seinem Ort
  • 12 näml. als Schiedsrichter
  • 13 Eig. sich ins Mittel legen
  • 14 O. in Ägypten dem Haus des Pharaos angehörten
  • 15 Vergl. die Anm. zu 1. Mose 22,16
  • 16 Vergl. die Anm. zu 1. Mose 22,16
  • 17 O. die Bedrängnis der Wohnung
  • 19 O. statt alles dessen, ... getan haben würde