1. Samuel 15 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1 Und SamuelSamuel sprach zu SaulSaul: Der HERRHERR hat mich gesandt, um dich zum König zu salbensalben über sein Volk, über IsraelIsrael. So höre nun auf die Stimme der WorteWorte des HERRNHERRN. 2 So spricht der HERRHERR der HeerscharenHeerscharen: Ich habe angesehen, was AmalekAmalek IsraelIsrael getan, wie er sich ihm in den Weg gestellt hat, als es aus ÄgyptenÄgypten heraufzog. 3 Nun zieh hin und schlage AmalekAmalek, und verbannt alles, was er hat, und schone seiner nicht; und töte vom MannMann bis zur FrauFrau, vom Kind bis zum Säugling, vom RindRind bis zum Kleinvieh, vom KamelKamel bis zum EselEsel. 4 Da rief SaulSaul das Volk auf und musterte sie in TelaimTelaim, 200000 MannMann zu Fuß und 10000 Männer von JudaJuda. 5 Und SaulSaul kam bis zu der Stadt der AmalekiterAmalekiter, und er legte einen HinterhaltHinterhalt in das TalTal. 6 Und SaulSaul sprach zu den KeniternKenitern1: Geht, weicht, zieht hinab aus der Mitte der AmalekiterAmalekiter, dass ich dich nicht mit ihnen wegraffe! Denn du, du hast Güte erwiesen an allen KindernKindern IsraelIsrael, als sie aus ÄgyptenÄgypten heraufzogen. Und die KeniterKeniter wichen aus der Mitte der AmalekiterAmalekiter. 7 Und SaulSaul schlug die AmalekiterAmalekiter von HawilaHawila an bis nach SurSur hin, das vor ÄgyptenÄgypten liegt. 8 Und er ergriff AgagAgag, den König der AmalekiterAmalekiter, lebendig; und das ganze Volk verbannte er mit der Schärfe des SchwertesSchwertes. 9 Und SaulSaul und das Volk verschonten AgagAgag und das Beste vom Klein- und Rindvieh und die TiereTiere vom zweiten Wurf und die Mastschafe und alles, was gut war, und sie wollten sie nicht verbannen; alles ViehVieh aber, das gering und schwächlich war, das verbannten sie.

10 Da erging das WortWort des HERRNHERRN an SamuelSamuel, indem er sprach: 11 Es reut mich, dass ich SaulSaul zum König gemacht habe, denn er hat sich hinter mir abgewandt und hat meine WorteWorte nicht erfüllt. Und SamuelSamuel entbrannte2 und schrie zu dem HERRNHERRN die ganze NachtNacht. 12 Und am MorgenMorgen machtemachte SamuelSamuel sich früh auf, SaulSaul entgegen. Und es wurde SamuelSamuel berichtet und gesagt: SaulSaul ist nach KarmelKarmel3 gekommen; und siehe, er hat sich ein DenkmalDenkmal errichtet, und er hat sich gewandt und ist weiter gegangen und nach GilgalGilgal hinabgezogen. 13 Und SamuelSamuel kam zu SaulSaul; und SaulSaul sprach zu ihm: Gesegnet seist du von dem HERRNHERRN! Ich habe das WortWort des HERRNHERRN erfüllt. 14 Und SamuelSamuel sprach: Was ist denn das für ein Blöken von Kleinvieh in meinen Ohren, und ein Brüllen von RindernRindern, das ich höre? 15 Und SaulSaul sprach: Sie haben sie von den AmalekiternAmalekitern gebracht, weil das Volk das Beste vom Klein- und Rindvieh verschont hat, um dem HERRNHERRN, deinem GottGott, zu opfernopfern; aber das Übrige haben wir verbannt. 16 Da sprach SamuelSamuel zu SaulSaul: Halt, dass ich dir kundtue, was der HERRHERR diese NachtNacht zu mir geredet hat. Und er sprach zu ihm: Rede! 17 Und SamuelSamuel sprach: Wurdest du nicht, als du klein in deinen AugenAugen warst, das HauptHaupt der StämmeStämme IsraelsIsraels? Und der HERRHERR salbte dich zum König über IsraelIsrael. 18 Und der HERRHERR hat dich auf den Weg gesandt und gesagt: Zieh hin und verbanne die Sünder, die AmalekiterAmalekiter, und kämpfe gegen sie, bis du sie vernichtest. 19 Warum hast du denn der Stimme des HERRNHERRN nicht gehorcht und bist über die BeuteBeute hergefallen und hast getan, was böse ist in den AugenAugen des HERRNHERRN? 20 Und SaulSaul sprach zu SamuelSamuel: Ich habe der Stimme des HERRNHERRN gehorcht und bin auf dem Weg gezogen, den der HERRHERR mich gesandt hat; und ich habe AgagAgag, den König der AmalekiterAmalekiter, hergebracht, und die AmalekiterAmalekiter habe ich verbannt. 21 Aber das Volk hat von der BeuteBeute genommen: Klein- und Rindvieh, das Vorzüglichste des Verbannten, um dem HERRNHERRN, deinem GottGott, zu opfernopfern in GilgalGilgal. 22 Und SamuelSamuel sprach zu SaulSaul: Hat der HERRHERR Lust an BrandopfernBrandopfern und SchlachtopfernSchlachtopfern, wie daran, dass man der Stimme des HERRNHERRN gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als SchlachtopferSchlachtopfer, aufmerksam zuhören besser als das FettFett der Widder. 23 Denn wie SündeSünde der WahrsagereiWahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und der Eigenwille4 wie Abgötterei und GötzendienstGötzendienst5. Weil du das WortWort des HERRNHERRN verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König seist.

24 Und SaulSaul sprach zu SamuelSamuel: Ich habe gesündigt, dass ich den Befehl des HERRNHERRN und deine WorteWorte übertreten habe; denn ich habe das Volk gefürchtet und auf seine Stimme gehört. 25 Und nun, vergib doch meine SündeSünde, und kehre mit mir um, dass ich vor dem HERRNHERRN anbete. 26 Aber SamuelSamuel sprach zu SaulSaul: Ich kehre nicht mit dir um; denn du hast das WortWort des HERRNHERRN verworfen, und der HERRHERR hat dich verworfen, dass du nicht mehr König über IsraelIsrael seist. 27 Und als SamuelSamuel sich wandte zu gehen, da ergriff er den Zipfel seines OberkleidesOberkleides, und derselbe riss ab. 28 Da sprach SamuelSamuel zu ihm: Der HERRHERR hat heute das Königtum IsraelsIsraels von dir abgerissen und es deinem Nächsten gegeben, der besser ist als du. 29 Und auch lügt nicht das VertrauenVertrauen6 IsraelsIsraels, und er bereut nicht; denn nicht ein MenschMensch ist er, um zu bereuen. 30 Und er sprach: Ich habe gesündigt! Nun ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor IsraelIsrael, und kehre mit mir um, dass ich vor dem HERRNHERRN, deinem GottGott, anbete. 31 Und SamuelSamuel kehrte um, SaulSaul nach, und SaulSaul betete an vor dem HERRNHERRN.

32 Und SamuelSamuel sprach: Bringt AgagAgag, den König der AmalekiterAmalekiter, zu mir her. Und AgagAgag kam lustig zu ihm; und AgagAgag sprach: Die BitterkeitBitterkeit des TodesTodes ist bestimmt gewichen! 33 Aber SamuelSamuel sprach: Wie dein SchwertSchwert Frauen kinderlos gemacht hat, so sei kinderlos unter Frauen7 deine MutterMutter! Und SamuelSamuel hieb AgagAgag in Stücke vor dem HERRNHERRN in GilgalGilgal.

34 Und SamuelSamuel ging nach RamaRama; und SaulSaul zog in sein HausHaus hinauf nach Gibea-SaulSaul. 35 Und SamuelSamuel sah SaulSaul nicht mehr bis zum TagTag seines TodesTodes; denn SamuelSamuel trauerte um SaulSaul, da es den HERRNHERRN reute, dass er SaulSaul zum König über IsraelIsrael gemacht hatte.

Fußnoten

  • 1 Vergl. Richter 1,16; 4,11
  • 2 Das hebr. Wort bezeichnet sowohl Betrübnis als Zorn
  • 3 Karmel in Juda; vergl. Jos 15,55
  • 4 O. die Widersetzlichkeit
  • 5 W. Teraphim
  • 6 Eig. die Beständigkeit
  • 7 Eig. vor Frauen