Psalm 39 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.3 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 (Dem Vorsänger, dem Jeduthun1. Ein PsalmPsalm von DavidDavid.)
2 Ich sprach: Ich will meine Wege bewahren, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund mit einem Maulkorb verwahren, solange der Gottlose vor mir ist. 1 Ein PsalmPsalm DavidsDavids, vorzusingen, für JeduthunJeduthun. 2 Ich habe mir vorgesetzt: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge. Ich will meinen Mund zäumen, weil ich muss den Gottlosen vor mir sehen.
3 Ich verstummte in Stille, ich schwieg vom Guten2, und mein Schmerz wurde erregt.2 3 Ich bin verstummt und still und schweige der Freuden und muss mein LeidLeid in mich fressen.
4 Mein HerzHerz brannte in meinem Innern, bei meinem Nachsinnen entzündete sich FeuerFeuer; ich sprach mit meiner Zunge: 3 4 Mein HerzHerz ist entbrannt in meinem Leibe, und wenn ich daran gedenke, werde ich entzündet; ich rede mit meiner Zunge.
5 Tu mir kund, HERR, mein Ende, und das MaßMaß meiner TageTage, das es ist, dass ich wisse, wie vergänglich ich bin! 4 5 Aber, HERR, lehre doch mich, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein LebenLeben ein Ziel hat und ich davon muss.
6 Siehe, Handbreiten gleich hast du meine TageTage gemacht, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir; ja, eitel Hauch ist jeder MenschMensch, der dasteht3. (SelaSela.)5 6 Siehe, meiner TageTage sind einer Hand breit bei dir, und mein LebenLeben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher lebenleben! (SelaSela.)
7 Ja, als ein Schattenbild wandelt der MenschMensch umher; ja, vergebens ist er4 voll Unruhe; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. 6 7 Sie gehen daher wie ein Schemen und machen sich viel vergebliche Unruhe; sie sammeln, und wissen nicht, wer es einnehmen wird.
8 Und nun, auf was harre ich, HerrHerr? Meine HoffnungHoffnung ist auf dich! 7 8 Nun, HERR, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.
9 Errette mich von allen meinen Übertretungen, mache mich nicht zum Hohn des Toren5!8 9 Errette mich von aller meiner SündeSünde und lass mich nicht den Narren ein Spott werden.
10 Ich bin verstummt, ich tue meinen Mund nicht auf; denn du, du hast es getan. 9 10 Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun; denn du hast’s getan.
11 Entferne von mir deine Plage! Durch die Schläge6 deiner Hand vergehe ich.10 11 Wende deine Plage von mir; denn ich bin verschmachtet von der StrafeStrafe deiner Hand.
12 Strafst du einen MannMann mit ZüchtigungenZüchtigungen für die Ungerechtigkeit, so machst du, gleich der MotteMotte, seine Schönheit zergehen; ja, ein Hauch sind alle Menschen. (SelaSela.)11 12 Wenn du einen züchtigst um der SündeSünde willen, so wird seine Schöne verzehrt wie von Motten. Ach wie gar nichts sind doch alle Menschen! (SelaSela.)
13 Höre mein GebetGebet, HERR, und nimm zu Ohren mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein FremderFremder bin ich bei dir, ein BeisasseBeisasse wie alle meine VäterVäter.12 13 Höre mein GebetGebet, HERR, und vernimm mein Schreien und schweige nicht über meinen Tränen; denn ich bin dein Pilgrim und dein BürgerBürger wie alle meine VäterVäter.
14 Blicke von mir ab, dass ich mich erquicke7, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin!13 14 Lass ab von mir, dass ich mich erquicke, ehe denn ich hinfahre und nicht mehr hier sei.

Fußnoten

  • 1 Vergl. 1. Chron. 16,41.42; 25,1.3
  • 2 Eig. vom Guten weg; daher viell.: fern vom Guten
  • 3 O. feststeht
  • 4 Eig. sind sie
  • 5 S. die Anm. zu Ps. 14,1
  • 6 Eig. die Befehdung, den Angriff
  • 7 Eig. erfreue