Esther 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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ELB-BK Luther 1912
1 Und es geschah in den Tagen des AhasverosAhasveros1, (das ist der AhasverosAhasveros, der von IndienIndien bis Äthiopien über 127 Landschaften regierte)1 Zu den ZeitenZeiten des AhasverosAhasveros (der da König war von IndienIndien bis an Mohrenland über hundertsiebenundzwanzig Länder)
2 in diesen Tagen, als der König AhasverosAhasveros auf dem ThronThron seines Königreiches saß, der in der Burg2 SusanSusan war, 2 und da er auf seinem königlichen Stuhl saß zu SchlossSchloss SusanSusan,
3 im 3. JahrJahr seiner Regierung, da machte er ein Gastmahl3 allen seinen Fürsten und Knechten, indem die Mächtigen4 von PersienPersien und MedienMedien, die Vornehmen und Fürsten der Landschaften vor ihm waren, 3 im dritten JahrJahr seines Königreichs, machte er bei sich ein Mahl allen seinen Fürsten und Knechten, den Gewaltigen in PersienPersien und MedienMedien, den LandpflegernLandpflegern und Obersten in seinen Ländern,
4 als er den herrlichen Reichtum seines Königreiches und die glänzende Pracht seiner Größe viele TageTage lang, 180 TageTage, sehen ließ.4 dass er sehen ließe den herrlichen Reichtum seines Königreichs und die köstliche Pracht seiner Majestät viele TageTage lang, hundertachtzig TageTage.
5 Und als diese TageTage erfüllt waren, machte der König allem Volk, das sich in der BurgBurg SusanSusan befand, vom Größten bis zum Kleinsten, ein Gastmahl von sieben Tagen, im Hof des GartensGartens des königlichen PalastesPalastes. 5 Und da die TageTage aus waren, machte der König ein Mahl allem Volk, das zu SchlossSchloss SusanSusan war, Großen und Kleinen, sieben TageTage lang im Hofe des GartensGartens am HauseHause des Königs.
6 Weiße und purpurblaue baumwollene Vorhänge waren befestigtbefestigt mit Schnüren von ByssusByssus und Purpur5 an silbernen RingenRingen und weißen Marmorsäulen; Polster aus GoldGold und Silber6 lagen auf einem Pflaster von grünem und weißem MarmorMarmor und Perlmutterstein und schwarzem MarmorMarmor. 6 Da hingen weiße, rote und blaue Tücher, mit leinenen und scharlachnen Seilen gefasst, in silbernen RingenRingen auf Marmorsäulen. Die Bänke waren golden und silbern auf Pflaster von grünem, weißem, gelbem und schwarzem MarmorMarmor.
7 Und man reichte das Getränk in goldenen Gefäßen, und die Gefäße waren von einander verschieden; und königlichen WeinWein gab es in Menge, nach der Freigebigkeit7 des Königs.7 Und das Getränk trug man in goldenen Gefäßen und immer anderen und anderen Gefäßen, und königlichen WeinWein die Menge, wie denn der König vermochte.
8 Und das Trinken geschah dem Befehl gemäß ohne Zwang8; denn so hatte der König allen Obersten seines Hauses verordnet, dass sie tun sollten nach jedermanns Belieben. 8 Und man setzte niemand, was er trinken sollte; denn der König hatte allen VorstehernVorstehern in seinem HauseHause befohlen, dass ein jeglicher sollte tun, wie es ihm wohl gefiele.
9 Auch die KöniginKönigin VastiVasti machte ein Gastmahl für die Frauen im königlichen HausHaus des Königs AhasverosAhasveros. 9 Und die KöniginKönigin VasthiVasthi machte auch ein Mahl für die Weiber im königlichen HauseHause des Königs AhasverosAhasveros.
10 Am 7. TagTag, als das HerzHerz des Königs vom WeinWein fröhlich war, befahl er MehumanMehuman, BistaBista, HarbonaHarbona, Bigta und AbagtaAbagta, SetarSetar und KarkasKarkas, den sieben Kämmerern9, die vor dem König AhasverosAhasveros dienten, 10 Und am siebenten TageTage, da der König gutes Muts war vom WeinWein, hieß er MehumanMehuman, BisthaBistha, HarbonaHarbona, BigthaBigtha, AbagthaAbagtha, Sethar und CharkasCharkas, die sieben KämmererKämmerer, die vor dem König AhasverosAhasveros dienten,
11 die KöniginKönigin VastiVasti mit der königlichen KroneKrone vor den König zu bringen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen; denn sie war schön von Ansehen.11 dass sie die KöniginKönigin VasthiVasthi holten vor den König mit der königlichen KroneKrone, dass er den Völkern und Fürsten zeigte ihre Schöne; denn sie war schön.
12 Aber die KöniginKönigin VastiVasti weigerte sich, auf das WortWort des Königs zu kommen, das ihr durch die KämmererKämmerer überbracht wurde. Da erzürnte der König sehr, und sein ZornZorn entbrannte in ihm. 12 Aber die KöniginKönigin VasthiVasthi wollte nicht kommen nach dem WortWort des Königs durch seine KämmererKämmerer. Da ward der König sehr zornig, und sein Grimm entbrannte in ihm.
13 Und der König sprach zu den Weisen, die sich auf die ZeitenZeiten verstanden, (denn so wurden die Angelegenheiten des Königs vor allen Gesetz- und Rechtskundigen behandelt;13 Und der König sprach zu den Weisen, die sich auf die ZeitenZeiten verstanden (denn des Königs Sachen mussten geschehen vor allen, die sich auf Recht und Händel verstanden;
14 und die Nächsten bei ihm waren KarschnaKarschna, SchetarSchetar, AdmataAdmata, TarsisTarsis, MeresMeres, MarsnaMarsna, MemukanMemukan, die sieben Fürsten von PersienPersien und MedienMedien, die das Angesicht des Königs sahen, die den ersten Sitz im Königreich hatten):14 die nächsten aber bei ihm waren CharsenaCharsena, Sethar, AdmathaAdmatha, TharsisTharsis, MeresMeres, MarsenaMarsena und MemuchanMemuchan, die sieben Fürsten der PerserPerser und MederMeder, die das Angesicht des Königs sahen und saßen obenan im Königreich),
15 Was ist nach dem GesetzGesetz mit der KöniginKönigin VastiVasti zu tun, dafür, dass sie das WortWort des Königs AhasverosAhasveros durch die KämmererKämmerer nicht befolgt hat? 15 was für ein Recht man an der KöniginKönigin VasthiVasthi tun sollte, darum dass sie nicht getan hatte nach dem WortWort des Königs durch seine KämmererKämmerer.
16 Da sprach MemukanMemukan vor dem König und den Fürsten: Nicht an dem König allein hat sich die KöniginKönigin VastiVasti vergangen, sondern auch an allen Fürsten und an allen Völkern, die in allen Landschaften des Königs AhasverosAhasveros wohnen.16 Da sprach MemuchanMemuchan vor dem König und den Fürsten: Die KöniginKönigin VasthiVasthi hat nicht allein an dem König übel getan, sondern auch an allen Fürsten und an allen Völkern in allen Landen des Königs AhasverosAhasveros.
17 Denn das Verhalten der KöniginKönigin wird zu allen Frauen auskommen, so dass ihre Männer verächtlich sein werden in ihren AugenAugen, indem sie sagen werden: Der König AhasverosAhasveros befahl, die KöniginKönigin VastiVasti vor ihn zu bringen, aber sie kam nicht! 17 Denn es wird solche Tat der KöniginKönigin auskommen zu allen Weibern, dass sie ihre Männer verachten vor ihren AugenAugen und werden sagen: Der König AhasverosAhasveros hieß die KöniginKönigin VasthiVasthi vor sich kommen; aber sie wollte nicht.
18 Und an diesem TagTag schon werden die Fürstinnen von PersienPersien und MedienMedien, die das Verhalten der KöniginKönigin erfahren haben, davon reden zu allen Fürsten des Königs; und es wird Verachtung und ZornZorn genug geben.18 So werden nun die Fürstinnen in PersienPersien und MedienMedien auch so sagen zu allen Fürsten des Königs, wenn sie solche Tat der KöniginKönigin hören; so wird sich Verachtens und ZornsZorns genug erheben.
19 Wenn der König es für gut hält, so gehe ein königliches WortWort von ihm aus und werde geschrieben in die GesetzeGesetze der PerserPerser und MederMeder, dass es nicht vergehe: nämlich dass VastiVasti nicht mehr vor den König AhasverosAhasveros komme, und dass der König ihre königliche Würde einer anderen gebe, die besser ist als sie.19 Gefällt es dem König, so lasse man ein königlich Gebot von ihm ausgehen und schreiben nach der PerserPerser und MederMeder GesetzGesetz, welches man nicht darf übertreten: dass VasthiVasthi nicht mehr vor den König AhasverosAhasveros komme, und der König gebe ihre königliche Würde einer anderen, die besser ist denn sie.
20 Und wird man den Befehl des Königs, den er erlassen wird, in seinem ganzen Königreich hören – denn es ist groß – so werden alle Frauen ihren Männern Ehre geben, vom Größten bis zum Kleinsten.20 Und es erschalle dieser Befehl des Königs, den er geben wird, in sein ganzes ReichReich, welches groß ist, dass alle Weiber ihre Männer in Ehren halten, unter Großen und Kleinen.
21 Und das WortWort10 gefiel dem König und den Fürsten; und der König tat nach dem WortWort MemukansMemukans.21 Das gefiel dem König und den Fürsten; und der König tat nach dem WortWort MemuchansMemuchans.
22 Und er sandte BriefeBriefe in alle Landschaften des Königs, in jede Landschaft nach ihrer Schrift und an jedes Volk nach seiner Sprache: dass jeder MannMann HerrHerr in seinem HausHaus sein und nach der Sprache seines Volkes reden solle.22 Da wurden BriefeBriefe ausgesandt in alle Länder des Königs, in ein jegliches Land nach seiner Schrift und zu jeglichem Volk nach seiner Sprache: dass ein jeglicher MannMann der Oberherr in seinem HauseHause sei und ließe reden nach der Sprache seines Volks.

Fußnoten

  • 1 In der Geschichte unter dem Namen „Xerxes“ (Sohn Darius' I.) bekannt
  • 2 O. Hauptstadt
  • 3 O. Gelage; so auch V. 5.9 usw.
  • 4 Eig. die Heeresmacht, d.h. wahrsch. die Anführer derselben
  • 5 d.h. von feinster weißer und purpurrot gefärbter Baumwolle
  • 6 d.h. mit gold- und silberdurchwebten Stoffen überzogen
  • 7 Eig. dem Vermögen (W. der Hand)
  • 8 niemand nötigte
  • 9 Eig. Eunuchen; so auch nachher
  • 10 O. die Sache