Maleachi 1 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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ELB-BK Luther 1912
1 AusspruchAusspruch des WortesWortes des HERRN an IsraelIsrael durch MaleachiMaleachi.1 Dies ist die LastLast, die der HERR redet wider IsraelIsrael durch MaleachiMaleachi.
2 Ich habe euch geliebt, spricht der HERR; aber ihr sprecht: „Worin hast du uns geliebt?“ War nicht EsauEsau der BruderBruder JakobsJakobs?, spricht der HERRERRN">1, und ich habe JakobJakob geliebt;2 Ich habe euch lieb, spricht der HERR. So sprecht ihr: „Womit hast du uns lieb?“ Ist nicht EsauEsau JakobsJakobs BruderBruder? spricht der HERR; und doch habe ich JakobJakob lieb
3 EsauEsau aber habe ich gehasst, und ich habe seine BergeBerge zur WüsteWüste gemacht und sein ErbteilErbteil für die Schakale der SteppeSteppe.3 und hasse EsauEsau und habe sein GebirgeGebirge öde gemacht und sein ErbeErbe den Schakalen zur WüsteWüste.
4 Wenn EdomEdom spricht: Wir sind zerschmettert, werden aber die Trümmer wieder aufbauen, so spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen: Sie werden bauen, ich aber werde niederreißen; und man wird sie nennen „Gebiet der Gottlosigkeit“ und „das Volk, dem der HERR ewiglich zürnt“. 4 Und ob EdomEdom sprechen würde: Wir sind verderbt, aber wir wollen das WüsteWüste wieder erbauen! so spricht der HERR ZebaothZebaoth also: Werden sie bauen, so will ich abbrechen, und es soll heißen die verdammte Grenze und ein Volk, über das der HERR zürnt ewiglich.
5 Und eure AugenAugen werden es sehen, und ihr werdet sprechen: Groß ist2 der HERR über das Gebiet IsraelsIsraels hinaus!5 Das sollen eure AugenAugen sehen, und ihr werdet sagen: Der HERR ist herrlich in den Grenzen IsraelsIsraels.
6 Ein SohnSohn soll den VaterVater ehren und ein KnechtKnecht seinen HerrnHerrn. Wenn ich denn VaterVater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich HerrHerr bin, wo ist meine Furcht3?, spricht der HERRHERR der HeerscharenHeerscharen zu euch, ihr PriesterPriester, die ihr meinen NamenNamen verachtet und doch sprecht: Womit haben wir deinen NamenNamen verachtet?6 Ein SohnSohn soll seinen VaterVater ehren und ein KnechtKnecht seinen HerrnHerrn. Bin ich nun VaterVater, wo ist meine Ehre? bin ich HERR, wo fürchtet man mich? spricht der HERR ZebaothZebaoth zu euch PriesternPriestern, die meinen NamenNamen verachten. So sprecht ihr: „Womit verachten wir deinen NamenNamen?“
7 die ihr unreines Brot4 auf meinem AltarAltar darbringt und doch sprecht: Womit haben wir dich verunreinigt? Damit dass ihr sagt: Der Tisch5 des HERRN ist verächtlich.7 Damit dass ihr opfert auf meinem AltarAltar unreines BrotBrot. So sprecht ihr: „Womit opfern wir dir Unreines?“ damit dass ihr sagt: „Des HERRN Tisch ist verachtet.“
8 Und wenn ihr Blindes darbringt, um es zu opfern, so ist es nichts Böses; und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringt, so ist es nichts Böses. Bring es doch deinem StatthalterStatthalter dar: Wird er dich wohlgefällig annehmen, oder Rücksicht auf dich nehmen? Spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen.8 Und wenn ihr ein Blindes opfert, so muss es nicht böse heißen; und wenn ihr ein Lahmes oder Krankes opfert, so muss es auch nicht böse heißen. Bringe es deinem Fürsten! was gilt’s, ob du ihm gefallen werdest, oder ob er deine Person ansehen werde? spricht der HERR ZebaothZebaoth.
9 Und nun, fleht doch Gott6 an, dass er uns gnädig sei! – Von eurer Hand ist das geschehen – wird er um euretwillen Rücksicht nehmen?, spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen.9 So bittet nun GottGott, dass er uns gnädig sei! denn solches ist geschehen von euch. Meint ihr, er werde eure Person ansehen? spricht der HERR ZebaothZebaoth.
10 Wäre doch nur einer unter euch, der die Türen verschlösse, damit ihr nicht vergeblich auf meinem AltarAltar FeuerFeuer anzündetet7! Ich habe keine Lust an euch, spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen, und eine Opfergabe8 nehme ich nicht wohlgefällig aus eurer Hand an. 10 Dass doch einer unter euch die Türen zuschlösse, damit ihr nicht umsonst auf meinem AltarAltar FeuerFeuer anzündet! Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR ZebaothZebaoth, und das SpeisopferSpeisopfer von euren Händen ist mir nicht angenehm.
11 Denn vom AufgangAufgang der SonneSonne bis zu ihrem Niedergang wird mein Name groß sein unter den NationenNationen; und an jedem Ort wird geräuchert, dargebracht werden meinem NamenNamen, und zwar reine Opfergaben. Denn mein Name wird groß sein unter den NationenNationen, spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen.11 Aber vom AufgangAufgang der SonneSonne bis zum Niedergang soll mein Name herrlich werden unter den HeidenHeiden, und an allen Orten soll meinem NamenNamen geräuchert werden und ein reines SpeisopferSpeisopfer geopfert werden; denn mein Name soll herrlich werden unter den HeidenHeiden, spricht der HERR ZebaothZebaoth.
12 Ihr aber entweiht ihn, indem ihr sprecht: Der Tisch des HerrnERRN">9 ist verunreinigt, und sein Einkommen, seine Speise, ist verächtlich.12 Ihr aber entheiligt ihn damit, dass ihr sagt: „Des HERRN Tisch ist unheilig, und sein OpferOpfer ist verachtet samt seiner Speise.“
13 Und ihr sprecht: Siehe, welch eine Mühsal! Und ihr blast ihn an10, spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen, und bringt Geraubtes herbei und das Lahme und das Kranke; und so bringt ihr die OpfergabeOpfergabe. Soll ich das wohlgefällig von eurer Hand annehmen?, spricht der HERR.13 Und ihr sprecht: „Siehe, es ist nur Mühe!“ und schlaget’s in den WindWind, spricht der HERR ZebaothZebaoth. Und ihr bringt her, was geraubtgeraubt, lahm und krank ist, und opfert dann SpeisopferSpeisopfer. Sollte mir solches gefallen von eurer Hand? spricht der HERR.
14 Und verflucht sei, wer betrügt, während ein Männliches in seiner HerdeHerde ist; und wer gelobt und dem HerrnHerrn ein Verdorbenes opfert! Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen, und mein Name ist furchtbar unter den NationenNationen.14 Verflucht sei der Betrüger, der in seiner HerdeHerde ein Männlein hat, und wenn er ein GelübdeGelübde tut, opfert er dem HERRN ein untüchtiges. Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR ZebaothZebaoth, und mein Name ist schrecklich unter den HeidenHeiden.

Fußnoten

  • 1 Eig. ist der Spruch des HERRN
  • 2 O. Groß erweist sich
  • 3 d.h. die Furcht, die mir gebührt
  • 4 d.h. Speise, Opferfleisch; vergl. 3. Mose 21,6 usw.
  • 5 d.i. der Altar
  • 6 El
  • 7 W. vergeblich meinen Altar erleuchtetet
  • 8 O. ein Speisopfer; so auch später
  • 9 Nach and. Les.: Der Tisch des HERRN
  • 10 d.h. verachtet ihn