Hesekiel 12 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich, indem er sprach: 2 Menschensohn, du wohnst inmitten des widerspenstigen Hauses, die AugenAugen haben zu sehen und nicht sehen, Ohren haben zu hören und nicht hören; denn ein widerspenstiges HausHaus sind sie. 3 Und du, Menschensohn, mache dir Auswanderergeräte und wandere bei TagTag vor ihren AugenAugen aus, und du sollst vor ihren AugenAugen von deinem Ort zu einem anderen Ort auswandern: ob sie vielleicht sehen möchten; denn ein widerspenstiges HausHaus sind sie. 4 Und trage deine Geräte wie Auswanderergeräte bei TagTag vor ihren AugenAugen hinaus; und du, zieh am AbendAbend vor ihren AugenAugen aus, wie man auszieht, um auszuwandern. 5 Vor ihren AugenAugen durchbrich dir die Mauer und trage sie dadurch hinaus; 6 vor ihren AugenAugen nimm sie auf die SchulterSchulter, in dichter FinsternisFinsternis trage sie hinaus; du sollst dein Angesicht verhüllen, damit du das Land nicht siehst. Denn ich habe dich zu einem Wahrzeichen gemacht für das HausHaus IsraelIsrael.

7 Und ich tat so, wie mir geboten war. Meine Geräte trug ich wie Auswanderergeräte bei TagTag hinaus, und am AbendAbend durchbrach ich mir die Mauer mit der Hand; in dichter FinsternisFinsternis trug ich sie hinaus, ich nahm sie vor ihren AugenAugen auf die SchulterSchulter.

8 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich am MorgenMorgen, indem er sprach: 9 Menschensohn, hat nicht das HausHaus IsraelIsrael, das widerspenstige HausHaus, zu dir gesagt: Was tust du? 10 Sprich zu ihnen: so spricht der HerrHerr, HERRHERR: Den Fürsten in JerusalemJerusalem betrifft dieser AusspruchAusspruch und das ganze HausHaus IsraelIsrael, in dessen Mitte sie sind. 11 Sprich: Ich bin ein Wahrzeichen für euch1; wie ich getan habe, so soll ihnen getan werden: In die Verbannung, in die GefangenschaftGefangenschaft werden sie gehen. 12 Und der FürstFürst, der in ihrer Mitte ist, wird es2 in dichter FinsternisFinsternis auf die SchulterSchulter nehmen und ausziehen; sie werden die Mauer durchbrechen, um es3 dadurch hinauszutragen; er wird sein Angesicht verhüllen, damit er mit seinen AugenAugen das Land nicht sehe. 13 Und ich will mein NetzNetz über ihn ausbreiten, und in meinem Garn wird er gefangen werden; und ich will ihn nach BabelBabel bringen, in das Land der ChaldäerChaldäer, aber sehen wird er es nicht; und er wird dort sterbensterben. 14 Und alle, die um ihn her sind, seine Hilfe und alle seine Scharen, will ich in alle WindeWinde zerstreuen und das SchwertSchwert ziehen hinter ihnen her. 15 Und sie werden wissenwissen4, dass ich der HERRHERR bin, wenn ich sie unter die NationenNationen versprenge und sie in die Länder zerstreue. 16 Und ich werde von ihnen einige Leute übriglassen vom SchwertSchwert, vom Hunger und von der PestPest, damit sie alle ihre GräuelGräuel erzählen unter den NationenNationen, wohin sie kommen werden. Und sie werden wissenwissen, dass ich der HERRHERR bin.

17 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich, indem er sprach: 18 Menschensohn, mit Beben sollst du dein BrotBrot essenessen und mit Zittern und in Angst dein Wasser trinken. 19 Und sprich zu dem Volk des Landes: So spricht der HerrHerr, HERRHERR, von den Bewohnern JerusalemsJerusalems im Land IsraelIsrael: In Angst werden sie ihr BrotBrot essenessen und in Entsetzen ihr Wasser trinken, weil ihr Land veröden wird von seiner Fülle wegen der Gewalttat aller seiner Bewohner. 20 Und die bewohnten Städte werden wüst, und das Land wird eine EinödeEinöde werden. Und ihr werdet wissenwissen, dass ich der HERRHERR bin.

21 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich, indem er sprach: 22 Menschensohn, was ist das für ein Spruch, den ihr im Land IsraelIsrael habt, indem ihr sprecht: Die TageTage werden sich in die Länge ziehen, und jedes Gesicht wird zunichte werden? 23 Darum sprich zu ihnen: So spricht der HerrHerr, HERRHERR: Ich will diesem Spruch ein Ende machen, und man soll ihn nicht mehr als Spruch gebrauchen in IsraelIsrael; sondern rede zu ihnen: Nahe sind die TageTage und das WortWort eines jeden Gesichts. 24 Denn kein eitles5 Gesicht und keine schmeichlerische Wahrsagung wird mehr sein inmitten des Hauses IsraelIsrael. 25 Denn ich bin der HERRHERR, ich rede; das WortWort, das ich rede, wird auch geschehen, es wird nicht mehr hinausgeschoben werden. Denn in euren Tagen, widerspenstiges HausHaus, rede ich ein WortWort und tue es auch, spricht der HerrHerr, HERRHERR.

26 Und das WortWort des HERRNHERRN erging an mich, indem er sprach: 27 Menschensohn, siehe, das HausHaus IsraelIsrael spricht: Das Gesicht, das dieser schaut, ist auf viele TageTage hin; und auf ferne ZeitenZeiten hin weissagt er. 28 Darum sprich zu ihnen: So spricht der HerrHerr, HERRHERR: Keines meiner WorteWorte soll mehr hinausgeschoben werden. Das WortWort, das ich rede, wird auch geschehen, spricht der HerrHerr, HERRHERR.

Fußnoten

  • 1 Eig. Ich bin euer Wahrzeichen
  • 2 d.h. was auf der Flucht mitgenommen wird
  • 3 d.h. was auf der Flucht mitgenommen wird
  • 4 O. erkennen, erfahren; so auch V. 16,20 und weiterhin
  • 5 O. nichtiges, falsches