Hesekiel 9 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und er rief vor meinen Ohren mit lauter Stimme und sprach: Naht euch, ihr AufseherAufseher der Stadt, jeder mit seinem Werkzeug der ZerstörungZerstörung in seiner Hand! 2 Und siehe, sechs Männer kamen auf dem Weg vom oberen TorTor, das nach NordenNorden sieht, jeder mit seinem Werkzeug zum Zerschlagen in seiner Hand; und ein MannMann war in ihrer Mitte, in Linnen gekleidet, mit einem Schreibzeug an seiner Hüfte; und sie kamen und stellten sich neben den kupfernen AltarAltar.

3 Und die HerrlichkeitHerrlichkeit des GottesGottes IsraelsIsraels erhob sich von dem CherubCherub, über dem sie war, zu der Schwelle des Hauses hin. Und er rief dem in Linnen gekleideten MannMann, der das Schreibzeug an seiner Hüfte hatte, 4 und der HERRHERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch JerusalemJerusalem, und mache ein ZeichenZeichen1 an die Stirnen der Leute, die seufzen und jammern über all die GräuelGräuel, die in ihrer Mitte geschehen. 5 Und zu jenen sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt und schlagt; euer Auge schone nicht, und erbarmt euch nicht. 6 Mordet bis zur Vertilgung2 Greise, Jünglinge und Jungfrauen und KinderKinder und Frauen! Aber naht euch niemand, an dem das ZeichenZeichen ist; und bei meinem HeiligtumHeiligtum sollt ihr anfangen. Und sie fingen an bei den alten Männern, die vor dem HausHaus3 waren.

7 Und er sprach zu ihnen: Verunreinigt das HausHaus und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen; geht hinaus! Und sie gingen hinaus und schlugen in der Stadt. 8 Und es geschah, als sie schlugen und ich allein übrigblieb, da fiel ich nieder auf mein Angesicht und schrie und sprach: Ach, HerrHerr, HERRHERR! Willst du den ganzen ÜberrestÜberrest IsraelsIsraels verderbenverderben, indem du deinen Grimm über JerusalemJerusalem ausgießt? 9 Und er sprach zu mir: Die SchuldSchuld4 des Hauses IsraelIsrael und JudaJuda ist über die Maßen groß, und das Land ist mit Gewalttat erfüllt, und die Stadt ist voll Beugung des Rechts; denn sie sagen: Der HERRHERR hat das Land verlassen, und der HERRHERR sieht uns nicht! 10 So auch ich – mein Auge soll nicht schonen, und ich werde mich nicht erbarmen; ihren Weg will ich auf ihren KopfKopf bringen. 11 Und siehe, der in Linnen gekleidete MannMann, der das Schreibzeug an seiner Hüfte hatte, brachte Antwort und sprach: Ich habe getan, wie du mir geboten hast.

Fußnoten

  • 1 Eig. zeichne ein T
  • 2 O. Mordet zur Vertilgung
  • 3 d.h. dem Tempel
  • 4 O. Ungerechtigkeit