Hesekiel 5 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und du, Menschensohn, nimm dir ein scharfes SchwertSchwert: Als SchermesserSchermesser sollst du es dir nehmen und damit über dein HauptHaupt und über deinen BartBart fahren; und nimm dir Waagschalen und teile die HaareHaare1. 2 Ein Drittel sollst du mit FeuerFeuer verbrennen inmitten der Stadt2, wenn die TageTage der Belagerung voll sind; und ein Drittel sollst du nehmen und rings um sie her mit dem SchwertSchwert schlagen; und ein Drittel sollst du in den WindWind streuen, denn ich werde das SchwertSchwert ziehen hinter ihnen her. 3 Und du sollst davon eine kleine Zahl nehmen und in deine Rockzipfel binden. 4 Und von diesen sollst du nochmals einige nehmen und sie mitten ins FeuerFeuer werfen und sie mit FeuerFeuer verbrennen; davon wird ein FeuerFeuer ausgehen gegen das ganze HausHaus IsraelIsrael.

5 So spricht der HerrHerr, HERRHERR: Dieses JerusalemJerusalem, inmitten der NationenNationen habe ich es gesetzt und Länder rings um dasselbe her. 6 Und es war widerspenstig gegen meine Rechte in Gottlosigkeit, mehr als die NationenNationen, und gegen meine SatzungenSatzungen, mehr als die Länder, die rings um dasselbe her sind; denn meine Rechte haben sie verworfen, und in meinen SatzungenSatzungen haben sie nicht gewandelt. 7 Darum spricht der HerrHerr, HERRHERR, so: Weil ihr getobt habt, mehr als die NationenNationen, die rings um euch her sind, in meinen SatzungenSatzungen nicht gewandelt und meine Rechte nicht getan habt, ja, selbst nach den Rechten der NationenNationen, die rings um euch her sind, nicht getan habt – 8 darum spricht der HerrHerr, HERRHERR, so: Siehe, auch ich will gegen dich sein, und will GerichteGerichte in deiner Mitte üben vor den AugenAugen der NationenNationen. 9 Und ich will an dir tun, was ich nicht getan habe und desgleichen ich nicht wieder tun werde, um all deiner GräuelGräuel willen. 10 Darum werden VäterVäter ihre KinderKinder essenessen in deiner Mitte, und KinderKinder werden ihre VäterVäter essenessen; und ich will GerichteGerichte an dir üben und will deinen ganzen ÜberrestÜberrest in alle WindeWinde zerstreuen. 11 Darum, so wahr ich lebe, spricht der HerrHerr, HERRHERR3: Wahrlich, weil du mein HeiligtumHeiligtum verunreinigt hast durch alle deine Scheusale und durch alle deine GräuelGräuel, so will auch ich mein Auge abziehen ohne Mitleid4, und auch ich will mich nicht erbarmen. 12 Ein Drittel von dir soll an der PestPest sterbensterben und durch Hunger umkommen in deiner Mitte; und ein Drittel soll durchs SchwertSchwert fallen rings um dich her; und ein Drittel werde ich in alle WindeWinde zerstreuen, und ich werde das SchwertSchwert ziehen hinter ihnen her.

13 Und mein ZornZorn soll sich vollenden, und meinen Grimm werde ich an ihnen stillen und Rache nehmen. Und wenn ich meinen Grimm an ihnen vollende, so werden sie wissenwissen5, dass ich, der HERRHERR, in meinem EiferEifer geredet habe. 14 Und ich werde dich zur EinödeEinöde machen und zum Hohn unter den NationenNationen, die rings um dich her sind, vor den AugenAugen jedes Vorübergehenden. 15 Und es soll ein Hohn und ein Spott6 sein, eine Warnung und ein Entsetzen für die NationenNationen, die rings um dich her sind, wenn ich GerichteGerichte an dir üben werde im ZornZorn und im Grimm und in ZüchtigungenZüchtigungen des Grimmes. Ich, der HERRHERR, habe geredet. 16 Wenn ich die bösen PfeilePfeile des Hungers gegen sie sende, die zum VerderbenVerderben sein werden, die ich senden werde, um euch zu verderbenverderben, so werde ich den Hunger über euch häufen und euch den Stab7 des BrotesBrotes zerbrechen. 17 Und ich werde Hunger über euch senden und böse TiereTiere, dass sie dich der KinderKinder berauben; und PestPest und BlutBlut sollen über dich ergehen8, und das SchwertSchwert werde ich über dich bringen. Ich, der HERRHERR, habe geredet.

Fußnoten

  • 1 Eig. sie
  • 2 S. Kap. 4,1
  • 3 Eig. ist der Spruch des Herrn, des HERRN; so auch später
  • 4 Eig. ohne dass es mitleidig blicke
  • 5 O. erkennen, erfahren; so auch nachher
  • 6 Eig. eine Verhöhnung
  • 7 d.i. die Stütze
  • 8 Eig. duch dich ziehen