4. Mose 21 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und der KanaaniterKanaaniter, der König von AradArad, der im SüdenSüden wohnte, hörte, dass IsraelIsrael den Weg nach Atharim1 kam, und er kämpfte gegen IsraelIsrael und führte Gefangene von ihm weg. 2 Da tat IsraelIsrael dem HERRNHERRN ein GelübdeGelübde und sprach: Wenn du dieses Volk gewisslich in meine Hand gibst, so werde ich seine Städte verbannen. 3 Und der HERRHERR hörte auf die Stimme IsraelsIsraels und gab die KanaaniterKanaaniter in seine Hand; und es verbannte sie und ihre Städte. Und man gab dem Ort den NamenNamen HormaHorma2.

4 Und sie brachen auf vom BergBerg HorHor, den Weg zum SchilfmeerSchilfmeer, um das Land EdomEdom zu umgehen. Und die SeeleSeele des Volkes wurde ungeduldig3 auf dem Weg; 5 und das Volk redete gegen GottGott und gegen MoseMose: Warum habt ihr uns aus ÄgyptenÄgypten heraufgeführt, dass wir in der WüsteWüste sterbensterben? Denn da ist kein BrotBrot und kein Wasser, und unserer SeeleSeele ekelt vor dieser elenden Speise. 6 Da sandte der HERRHERR feurige Schlangen4 unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volks aus IsraelIsrael. 7 Da kam das Volk zu MoseMose, und sie sprachensprachen: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den HERRNHERRN und gegen dich geredet haben; flehe zu dem HERRNHERRN, dass er die Schlangen von uns wegnehme. Und MoseMose flehte für das Volk. 8 Und der HERRHERR sprach zu MoseMose: Mache dir eine feurige SchlangeSchlange und tu sie auf eine StangeStange; und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am LebenLeben bleiben. 9 Und MoseMose machtemachte eine SchlangeSchlange aus KupferKupfer und tat sie auf die StangeStange; und es geschah, wenn eine SchlangeSchlange jemand gebissen hatte, und er schaute auf zu der kupfernen SchlangeSchlange, so blieb er am LebenLeben.

10 Und die KinderKinder IsraelIsrael brachen auf und lagerten sich in ObotObot. 11 Und sie brachen auf von ObotObot und lagerten sich in Ijje-AbarimIjje-Abarim, in der WüsteWüste, die vor MoabMoab gegen SonnenaufgangSonnenaufgang ist. 12 Von dort brachen sie auf und lagerten sich am BachBach5 SeredSered. 13 Von dort brachen sie auf und lagerten sich jenseits6 des ArnonArnon, der in der WüsteWüste ist, der aus dem Gebiet der AmoriterAmoriter hervorgeht. Denn der ArnonArnon ist die Grenze von MoabMoab, zwischen MoabMoab und den AmoriternAmoritern. 14 Darum heißt es in dem BuchBuch der Kämpfe des HERRNHERRN:

Waheb in Sufa und die Bäche des ArnonArnon; 15 und die Ergießung der Bäche, die sich erstreckt nach dem Wohnsitz ArsArs7 und sich lehnt an die Grenze von MoabMoab.

16 Und von dort zogen sie nach BeerBeer8; das ist der BrunnenBrunnen, von dem der HERRHERR zu MoseMose sprach: Versammle das Volk, und ich will ihnen Wasser geben. 17 Damals sang IsraelIsrael dieses Lied:

Herauf, BrunnenBrunnen! Singt ihm zu! 18 BrunnenBrunnen, den Fürsten gegraben, den die Edlen des Volkes mit dem GesetzgeberGesetzgeber gehöhlt haben9, mit ihren Stäben!

Und aus der WüsteWüste zogen sie nach MattanaMattana; 19 und von MattanaMattana nach NachalielNachaliel, und von NachalielNachaliel nach BamotBamot; 20 und von BamotBamot nach dem TalTal10, das im Gefilde MoabsMoabs ist, nach dem Gipfel des PisgaPisga, der emporragt über die Fläche der WildnisWildnis.

21 Und IsraelIsrael sandte Boten zu SihonSihon, dem König der AmoriterAmoriter, und ließ ihm sagen: 22 Lass mich durch dein Land ziehen! Wir wollen nicht in die Äcker und in die WeinbergeWeinberge ausbiegen, wir wollen kein Wasser aus den BrunnenBrunnen trinken; auf der Straße des Königs wollen wir ziehen, bis wir durch dein Gebiet gezogen sind. 23 Aber SihonSihon gestattete IsraelIsrael nicht, durch sein Gebiet zu ziehen; und SihonSihon versammelte all sein Volk und zog aus, IsraelIsrael entgegen in die WüsteWüste, und kam nach JahazJahaz und kämpfte gegen IsraelIsrael. 24 Und IsraelIsrael schlug ihn mit der Schärfe des SchwertesSchwertes und nahm sein Land in Besitz, vom ArnonArnon bis an den JabbokJabbok, bis zu den KindernKindern AmmonAmmon; denn die Grenze der KinderKinder AmmonAmmon war fest. 25 Und IsraelIsrael nahm alle diese Städte, und IsraelIsrael wohnte in allen Städten der AmoriterAmoriter, in HesbonHesbon und in allen seinen Tochterstädten. 26 Denn HesbonHesbon war die Stadt SihonsSihons, des Königs der AmoriterAmoriter; und dieser hatte gegen den früheren König von MoabMoab gekämpft und hatte sein ganzes Land bis an den ArnonArnon aus seiner Hand genommen. 27 Daher sagen die Dichter11:

Kommt nach HesbonHesbon; aufgebaut und befestigt werde die Stadt SihonsSihons!

28 Denn FeuerFeuer ging aus von HesbonHesbon, eine Flamme von der Stadt SihonsSihons; es fraß Ar-MoabAr-Moab, die Herren der Höhen des ArnonArnon.

29 WeheWehe dir, MoabMoab; du bist verloren, Volk des KamosKamos12! Er hat seine Söhne zu Flüchtlingen gemacht und seine Töchter in die GefangenschaftGefangenschaft SihonsSihons geführt, des Königs13 der AmoriterAmoriter.

30 Da haben wir auf sie geschossen14; HesbonHesbon ist verloren bis DibonDibon; da haben wir verwüstet bis NophachNophachFeuerFeuer bis MedebaMedeba!

31 Und IsraelIsrael wohnte im Land der AmoriterAmoriter. 32 Und MoseMose sandte Männer aus, um JaserJaser auszukundschaften; und sie nahmen seine TochterstädteTochterstädte ein, und er trieb die AmoriterAmoriter aus, die dort waren.

33 Und sie wandten sich und zogen hinauf den Weg nach BasanBasan; und OgOg, der König von BasanBasan, zog aus, ihnen entgegen, er und all sein Volk, zum KampfKampf nach EdreiEdrei. 34 Und der HERRHERR sprach zu MoseMose: Fürchte ihn nicht! Denn in deine Hand habe ich ihn gegeben und all sein Volk und sein Land; und tu ihm, so wie du SihonSihon, dem König der AmoriterAmoriter, getan hast, der in HesbonHesbon wohnte. 35 Und sie schlugen ihn und seine Söhne und all sein Volk, bis ihm kein Entkommener übrigblieb; und sie nahmen sein Land in Besitz.

Fußnoten

  • 1 And. üb.: auf dem Weg der Kundschafter
  • 2 Bann, Vernichtung
  • 3 O. mutlos
  • 4 W. Saraph = (brennende) Schlangen, deren Biss einen brennenden Schmerz verursachte
  • 5 O. im Tal; siehe die Anm. zu Kap. 13,23
  • 6 O. diesseits
  • 7 d.h. nach Ar-Moab, der Hauptstadt des Landes
  • 8 Brunnen
  • 9 O. des Volkes gehöhlt haben mit dem Herrscherstab
  • 10 auf der Hochebene des Pisga-Gebirges
  • 11 Eig. Spruchredner
  • 12 H. Kemosch, der Kriegsgott der Moabiter und der Amoriter. S. Ri 11,24
  • 13 O. seine Söhne als Flüchtlinge und seine Töchter als Gefangene preisgegeben Sihon, dem König
  • 14 And. üb.: haben wir sie niedergestreckt