2. Mose 20 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1 Und GottGott redete alle diese WorteWorte und sprach: 2 Ich bin der HERRHERR, dein GottGott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Land ÄgyptenÄgypten, aus dem HausHaus der Knechtschaft1. 3 Du sollst keine anderen GötterGötter haben neben mir2.

4 Du sollst dir kein geschnitztes BildBild machen noch irgendein GleichnisGleichnis dessen, was oben im HimmelHimmel und was unten auf der ErdeErde und was in den Wassern unter der ErdeErde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugenniederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERRHERR, dein GottGott, bin ein eifernder GottGott3, der die Ungerechtigkeit der VäterVäter heimsucht an den KindernKindern, am dritten und am vierten Glied derer, die mich hassen; 6 und der Güte erweist, auf Tausende hin, an denen4, die mich lieben und meine GeboteGebote beobachten.

7 Du sollst den NamenNamen des HERRNHERRN, deines GottesGottes, nicht zu Eitlem5 aussprechen; denn der HERRHERR wird den nicht für schuldlosschuldlos halten6, der seinen NamenNamen zu Eitlem ausspricht.

8 Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. 9 Sechs TageTage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; 10 aber der siebte TagTag ist SabbatSabbat dem HERRNHERRN, deinem GottGott7: Du sollst keinerlei Werk tun, du und dein SohnSohn und deine TochterTochter, dein KnechtKnecht und deine MagdMagd und dein ViehVieh und dein FremderFremder, der in deinen Toren ist. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERRHERR den HimmelHimmel und die ErdeErde gemacht, das MeerMeer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten TagTag; darum segnete der HERRHERR den Sabbattag und heiligte ihn.

12 Ehre deinen VaterVater und deine MutterMutter, damit deine TageTage verlängert werden in dem Land, das der HERRHERR, dein GottGott, dir gibt. [Mt 15,4; Mk 7,10]

13 Du sollst nicht töten.

14 Du sollst nicht ehebrechen.

15 Du sollst nicht stehlen.

16 Du sollst kein falsches ZeugnisZeugnis ablegen gegen deinen Nächsten.

17 Du sollst nicht begehrenbegehren deines Nächsten HausHaus; du sollst nicht begehrenbegehren deines Nächsten FrauFrau, noch seinen KnechtKnecht, noch seine MagdMagd, noch sein RindRind, noch seinen EselEsel, noch alles, was dein Nächster hat.

18 Und das ganze Volk nahm die DonnerDonner und die Flammen und den Posaunenschall und den rauchenden BergBerg wahr. Und als das Volk es wahrnahm, zitterten sie und standen von ferne; 19 und sie sprachensprachen zu MoseMose: Rede du mit uns, und wir wollen hören; aber GottGott möge nicht mit uns reden, dass wir nicht sterbensterben! 20 Da sprach MoseMose zu dem Volk: Fürchtet euch nicht; denn um euch zu versuchenversuchen ist GottGott gekommen, und damit seine Furcht vor eurem Angesicht sei, dass ihr nicht sündigt. 21 Und das Volk stand von ferne; und MoseMose nahte sich zum Dunkel, wo GottGott war.

22 Und der HERRHERR sprach zu MoseMose: So sollst du zu den KindernKindern IsraelIsrael sprechen: Ihr habt gesehen, dass ich vom HimmelHimmel her mit euch geredet habe. 23 Ihr sollt nichts neben mir machen, GötterGötter aus SilberSilber und GötterGötter aus GoldGold sollt ihr euch nicht machen. 24 Einen AltarAltar von ErdeErde sollst du mir machen und darauf opfernopfern deine BrandopferBrandopfer und deine FriedensopferFriedensopfer8, dein Kleinvieh und deine RinderRinder. An jedem Ort, wo ich meines NamensNamens werde gedenken lassen, werde ich zu dir kommen und dich segnen. 25 Und wenn du mir einen AltarAltar von Steinen machst, so sollst du ihn nicht von behauenen Steinen bauen; denn hast du deinen Meißel darüber geschwungen, so hast du ihn entweiht. 26 Und du sollst nicht auf Stufen zu meinem AltarAltar hinaufsteigen, damit nicht deine Blöße an ihm aufgedeckt werde.

Fußnoten

  • 1 W. der Knechte
  • 2 Eig. zu meinem Angesicht hinzu
  • 3 El
  • 4 And.: an Tausenden derer
  • 5 O. zur Lüge; vergl. 3. Mose 19,12
  • 6 O. ungestraft lassen
  • 7 O. des HERRN, deines Gottes
  • 8 O. Dankopfer