2. Mose 13 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und der HERRHERR redete zu MoseMose und sprach: 2 HeiligeHeilige mir alles Erstgeborene, was irgend die MutterMutter bricht unter den KindernKindern IsraelIsrael, an Menschen und an ViehVieh; es ist mein. – [Lk 2,23] 3 Und MoseMose sprach zu dem Volk: Gedenkt dieses TagesTages, an dem ihr aus ÄgyptenÄgypten gezogen seid, aus dem HausHaus der Knechtschaft1; denn mit starker Hand hat der HERRHERR euch von hier herausgeführt; und es soll nichts Gesäuertes gegessen werden. 4 Heute zieht ihr aus, im Monat AbibAbib2. 5 Und es soll geschehen, wenn der HERRHERR dich bringt in das Land der KanaaniterKanaaniter und der HethiterHethiter und der AmoriterAmoriter und der HewiterHewiter und der JebusiterJebusiter, das er deinen VäternVätern geschworen hat, dir zu geben, ein Land, das von MilchMilch und HonigHonig fließt, so sollst du diesen Dienst in diesem Monat halten. 6 SiebenSieben TageTage sollst du Ungesäuertes essenessen, und am 7. TagTag ist ein Fest dem HERRNHERRN. 7 Die siebensieben TageTage soll Ungesäuertes gegessen werden; und nicht soll Gesäuertes bei dir gesehen werden, noch soll SauerteigSauerteig bei dir gesehen werden in allen deinen Grenzen. 8 Und du sollst deinem SohnSohn an diesem TagTag mitteilen und sprechen: Es ist um dessentwillen, was der HERRHERR mir getan hat, als ich aus ÄgyptenÄgypten zog. 9 Und es sei dir zu einem ZeichenZeichen an deiner Hand und zu einem Denkzeichen zwischen deinen AugenAugen, damit das GesetzGesetz des HERRNHERRN in deinem Mund sei; denn mit starker Hand hat der HERRHERR dich aus ÄgyptenÄgypten herausgeführt. 10 Und du sollst diese SatzungSatzung beobachten zu ihrer bestimmten ZeitZeit, von JahrJahr zu JahrJahr. 11 Und es soll geschehen, wenn der HERRHERR dich in das Land der KanaaniterKanaaniter bringt, wie er dir und deinen VäternVätern geschworen hat, und es dir gibt, 12 so sollst du dem HERRNHERRN alles darbringen, was die MutterMutter bricht; und alles zuerst Geworfene vom ViehVieh, das dir zuteil wird, die Männlichen, gehören dem HERRNHERRN. 13 Und jedes Erstgeborene des EselsEsels sollst du mit einem LammLamm3 lösen, und wenn du es nicht löst, so brich ihm das Genick; und jedes Erstgeborene des Menschen unter deinen Söhnen sollst du lösen. 14 Und es soll geschehen, wenn dein SohnSohn dich später fragt und spricht: Was ist das? So sollst du zu ihm sagen: Mit starker Hand hat der HERRHERR uns aus ÄgyptenÄgypten herausgeführt, aus dem HausHaus der Knechtschaft. 15 Und es geschah, da der PharaoPharao sich hartnäckig weigerte, uns ziehen zu lassen, tötete der HERRHERR alle ErstgeburtErstgeburt im Land ÄgyptenÄgypten, vom Erstgeborenen des Menschen bis zum Erstgeborenen des ViehesViehes; darum opfereopfere ich dem HERRNHERRN alles, was die MutterMutter bricht, die Männlichen, und jeden Erstgeborenen meiner Söhne löse ich. 16 Und es sei zu einem ZeichenZeichen an deiner Hand und zu StirnbändernStirnbändern zwischen deinen AugenAugen; denn mit starker Hand hat der HERRHERR uns aus ÄgyptenÄgypten herausgeführt.

17 Und es geschah, als der PharaoPharao das Volk ziehen ließ, da führte GottGott sie nicht den Weg durch das Land der PhilisterPhilister, obwohl er nahe war; denn GottGott sprach: Damit es das Volk nicht gereue, wenn sie den KampfKampf sehen, und sie nicht nach ÄgyptenÄgypten zurückkehren. 18 Und GottGott führte das Volk herum, den Weg der WüsteWüste des SchilfmeeresSchilfmeeres; und die KinderKinder IsraelIsrael zogen gerüstetgerüstet aus dem Land ÄgyptenÄgypten herauf. 19 Und MoseMose nahm die Gebeine JosephsJosephs mit sich; denn er hatte die KinderKinder IsraelIsrael ausdrücklich schwören lassen und gesagt: GottGott wird euch gewisslich heimsuchen; so führt denn meine Gebeine mit euch von hier hinauf! 20 Und sie brachen auf von SukkotSukkot und lagerten sich in EtamEtam, am Rand der WüsteWüste. 21 Und der HERRHERR zog vor ihnen her, des TagesTages in einer Wolkensäule, um sie auf dem Weg zu leiten, und des NachtsNachts in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie TagTag und NachtNacht ziehen könnten4. 22 Des TagesTages wich nicht die Wolkensäule, noch des NachtsNachts die Feuersäule vor dem Volk.

Fußnoten

  • 1 W. der Knechte
  • 2 Ährenmonat; vergl. Kap. 12,2
  • 3 S. die Anm. zu Kap. 12,3
  • 4 O. so dass sie ... ziehen konnten