2. Könige 4 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.2 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht

1 Und eine FrauFrau von den Frauen der Söhne der ProphetenPropheten schrie zu ElisaElisa und sprach: Dein KnechtKnecht, mein MannMann, ist gestorben, und du weißt ja, dass dein KnechtKnecht den HERRNHERRN fürchtete; und der Schuldherr ist gekommen, um sich meine beiden Knaben zu Knechten zu nehmen. 2 Und ElisaElisa sprach zu ihr: Was soll ich für dich tun? SageSage mir, was du im HausHaus hast. Und sie sprach: Deine MagdMagd hat gar nichts im HausHaus als nur einen KrugKrug ÖlÖl1. 3 Und er sprach: Geh hin, erbitte dir Gefäße von draußen, von allen deinen Nachbarn, leere Gefäße, nimm nicht wenige; 4 und geh hinein und schließe die TürTür hinter dir und hinter deinen Söhnen zu, und gieße in alle diese Gefäße; und was voll ist, setze beiseite. 5 Und sie ging von ihm weg und schlossschloss die TürTür hinter sich und hinter ihren Söhnen zu; diese reichten ihr, und sie goss ein. 6 Und es geschah, als die Gefäße voll waren, da sprach sie zu ihrem SohnSohn: ReicheReiche mir noch ein Gefäß. Aber er sprach zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr da. Und das ÖlÖl stand. 7 Und sie kam und berichtete es dem MannMann GottesGottes; und er sprach: Geh hin, verkaufe das ÖlÖl und bezahle deine SchuldSchuld; du aber und deine Söhne, lebt von dem Übrigen.

8 Und es geschah eines TagesTages, da ging ElisaElisa nach SunemSunem hinüber; und dort war eine wohlhabende FrauFrau, und sie nötigte ihn, bei ihr zu essenessen. Und es geschah, sooft er durchzog, kehrte er dort ein, um zu essenessen. 9 Und sie sprach zu ihrem MannMann: Sieh doch, ich merke, dass dieser ein heiligerheiliger MannMann GottesGottes ist, der beständig bei uns durchzieht. 10 Lass uns doch ein kleines gemauertes ObergemachObergemach machen und ihm BettBett und Tisch und Stuhl und LeuchterLeuchter hinein stellen; und es geschehe, wenn er zu uns kommt, mag er dort einkehren. 11 Und es geschah eines TagesTages, da kam er dahin, und er kehrte in das ObergemachObergemach ein und schlief dort. 12 Und er sprach zu GehasiGehasi, seinem Knaben: RufeRufe diese SunamitinSunamitin! Und er rief sie, und sie trat vor ihn hin. 13 Und er sprach zu ihm: Sprich doch zu ihr: Siehe, du hast dir unsertwegen alle diese Sorge gemacht; was ist für dich zu tun? Ist für dich mit dem König zu reden oder mit dem Heerobersten? Und sie sprach: Ich wohne inmitten meines Volkes. 14 Und er sprach: Was ist denn für sie zu tun? Und GehasiGehasi sprach: Doch! Sie hat keinen SohnSohn, und ihr MannMann ist alt. 15 Und er sprach: RufeRufe sie! Und er rief sie, und sie trat in die TürTür. 16 Und er sprach: Zu dieser bestimmten ZeitZeit übers JahrJahr wirst du einen SohnSohn umarmen. Und sie sprach: Nicht doch, mein HerrHerr, du MannMann GottesGottes, belüge deine MagdMagd nicht!

17 Und die FrauFrau wurde schwanger und gebar einen SohnSohn zu dieser bestimmten ZeitZeit übers JahrJahr, wie ElisaElisa zu ihr geredet hatte. 18 Und das Kind wuchs heran. Und es geschah eines TagesTages, da ging es hinaus zu seinem VaterVater, zu den Schnittern. 19 Und es sprach zu seinem VaterVater: Mein KopfKopf, mein KopfKopf! Und er sprach zu dem KnechtKnecht2: Trage ihn zu seiner MutterMutter. 20 Und er nahm ihn auf und brachte ihn zu seiner MutterMutter; und er saß auf ihren Knien bis zum Mittag, und er starb. 21 Da ging sie hinauf und legte ihn auf das BettBett des MannesMannes GottesGottes und schlossschloss hinter ihm zu und ging hinaus. 22 Und sie rief ihren MannMann und sprach: Sende mir doch einen von den Knaben und eine von den Eselinnen, und ich will zu dem MannMann GottesGottes laufen und wiederkommen. 23 Und er sprach: Warum willst du heute zu ihm gehen? Es ist weder NeumondNeumond noch SabbatSabbat. Und sie sprach: Es ist gut. 24 Und sie sattelte die Eselin und sprach zu ihrem Knaben: Treibe immerfort; halte mich nicht auf im Reiten, es sei denn, dass ich es dir sagesage! 25 So zog sie hin und kam zu dem MannMann GottesGottes auf den BergBerg KarmelKarmel. Und es geschah, als der MannMann GottesGottes sie von ferne sah, da sprach er zu GehasiGehasi, seinem Knaben: Siehe da, die SunamitinSunamitin! 26 Nun laufelaufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir wohl? Geht es deinem MannMann wohl? Geht es dem Kind wohl? Und sie sprach: Wohl. 27 Und sie kam zu dem MannMann GottesGottes auf den BergBerg und umfasste seine Füße. Da trat GehasiGehasi herzu, um sie wegzustoßen. Aber der MannMann GottesGottes sprach: Lass sie! Denn ihre SeeleSeele ist betrübt; und der HERRHERR hat es mir verborgen und mir nicht mitgeteilt. 28 Und sie sprach: Habe ich einen SohnSohn von meinem HerrnHerrn erbeten? Habe ich nicht gesagt: Täusche mich nicht? 29 Da sprach er zu GehasiGehasi: Gürte deine LendenLenden, und nimm meinen Stab in deine Hand und geh hin; wenn du jemand triffst, grüße ihn nicht, und wenn jemand dich grüßt, antworte ihm nicht; und lege meinen Stab auf das Angesicht des Knaben. 30 Und die MutterMutter des Knaben sprach: So wahr der HERRHERR lebt und deine SeeleSeele lebt, wenn ich von dir lasse! Da machtemachte er sich auf und ging ihr nach. 31 GehasiGehasi aber war ihnen vorausgegangen und hatte den Stab auf das Angesicht des Knaben gelegt; aber da war keine Stimme und kein Aufhorchen. Und er kehrte zurück, ihm entgegen, und berichtete ihm und sprach: Der Knabe ist nicht erwacht. 32 Und als ElisaElisa in das HausHaus kam, siehe, da war der Knabe tot, hingelegt auf sein BettBett.

33 Und er ging hinein und schlossschloss die TürTür hinter ihnen beiden zu und betete zu dem HERRNHERRN. 34 Und er stieg hinauf3 und legte sich auf das Kind, und er legte seinen Mund auf dessen Mund, und seine AugenAugen auf dessen AugenAugen, und seine Hände auf dessen Hände und beugte sich über dasselbe; und das FleischFleisch des Kindes wurde warm. 35 Und er kam zurück und ging im HausHaus einmal dahin und einmal dorthin, und er stieg wieder hinauf und beugte sich über ihn. Da nieste der Knabe siebenmal, und der Knabe schlug seine AugenAugen auf. 36 Und er rief GehasiGehasi und sprach: RufeRufe diese SunamitinSunamitin. Und er rief sie, und sie kam zu ihm herein. Und er sprach: Nimm deinen SohnSohn. 37 Da kam sie und fiel ihm zu Füßen und beugte sich zur ErdeErde nieder. Und sie nahm ihren SohnSohn und ging hinaus.

38 ElisaElisa aber kehrte nach GilgalGilgal zurück. Und es war HungersnotHungersnot im Land. Und die Söhne der ProphetenPropheten saßen vor ihm. Und er sprach zu seinem Knaben: Setze den großen TopfTopf auf und koche ein GerichtGericht für die Söhne der ProphetenPropheten. 39 Da ging einer auf das Feld hinaus, um Kräuter zu lesen, und er fand eine wilde Rebe und las davon wilde KoloquinthenKoloquinthen, sein Kleid voll, und er kam und zerschnitt sie in den Kochtopf, denn sie kannten sie nicht. 40 Und sie schütteten es aus zum EssenEssen für die Männer. Aber es geschah, als sie von dem GerichtGericht aßen, da schrien sie und sprachensprachen: Der TodTod ist im TopfTopf, MannMann GottesGottes! Und sie konnten es nicht essenessen. 41 Da sprach er: So holt MehlMehl her! Und er warf es in den TopfTopf und sprach: Schütte es aus für die Leute, dass sie essenessen. Und es war nichts Schlimmes mehr im TopfTopf.

42 Und ein MannMann kam von Baal-SchalischaBaal-Schalischa und brachte dem MannMann GottesGottes BrotBrot der ErstlingeErstlinge, 20 Gerstenbrote, und Gartenkorn in seinem Sack. Und er sprach: Gib es den Leuten, dass sie essenessen! 43 Und sein DienerDiener sprach: Wie soll ich dieses 100 Männern vorsetzen? Und er sprach: Gib es den Leuten, dass sie essenessen! Denn so spricht der HERRHERR: Man wird essenessen und übriglassen. 44 Und er setzte es ihnen vor; und sie aßen und ließen übrig, nach dem WortWort des HERRNHERRN.

Fußnoten

  • 1 O. eine Salbung Öl, d.h. so viel als hinreicht, um sich zu salben
  • 2 Eig. Knaben, wie V. 22
  • 3 d.h. auf das Bett