Sprüche 25 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Spr 25

1 Auch diese sind SprücheSprüche SalomosSalomos, die die Männer HiskiasHiskias, des Königs von JudaJuda, zusammengetragen haben:

2 GottesGottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen, aber der KönigeKönige Ehre, eine Sache zu erforschen.

3 Die HöheHöhe des HimmelsHimmels, und die Tiefe der ErdeErde, und das HerzHerz der KönigeKönige sind unerforschlich.

4 Man entferne die Schlacken von dem SilberSilber, so geht für den Goldschmied ein Gerät hervor; 5 man entferne den Gottlosen vor dem König, so wird sein ThronThron durch GerechtigkeitGerechtigkeit feststehen.

6 Brüste dich nicht vor dem König, und stelle dich nicht an den Platz der Großen. 7 Denn besser ist es, dass man dir sagesage: Komm hier herauf, als dass man dich vor dem Edlen erniedrige, den deine AugenAugen doch gesehen haben.

8 Geh nicht eilig zu einem Rechtsstreit aus, damit an dessen Ende nicht fraglich werde, was du zu tun hast, wenn dein Nächster dich beschämt. – 9 Führe deinen Rechtsstreit mit deinem Nächsten, aber enthülle nicht das GeheimnisGeheimnis eines anderen; 10 damit wer es hört dich nicht schmähe, und dein übler RufRuf nicht mehr weiche.

11 Goldene Äpfel in silbernen Prunkgeräten: So ist ein WortWort, geredet zu seiner ZeitZeit1.

12 Ein goldener OhrringOhrring und ein HalsgeschmeideHalsgeschmeide von feinem GoldGold: So ist ein weiser Tadler für ein hörendes OhrOhr.

13 Wie Kühlung des SchneesSchnees an einem Erntetag ist ein treuertreuer BoteBote denen, die ihn senden: Er erquickt die SeeleSeele seines HerrnHerrn.

14 Wolken und WindWind, und kein RegenRegen: So ist ein MannMann, der mit trügerischem Geschenk prahlt.

15 Ein RichterRichter2 wird durch Langmut überredet, und eine milde Zunge zerbricht Knochen.

16 Hast du HonigHonig gefunden, so iss dein Genüge, damit du nicht seiner satt wirst und ihn ausspeist.

17 Lass deinen Fuß selten im HausHaus deines Nächsten sein, damit er nicht deiner satt werde und dich hasse.

18 Hammer und SchwertSchwert und geschärfter PfeilPfeil: So ist ein MannMann, der falsches ZeugnisZeugnis gegen seinen Nächsten ablegt.

19 Ein zerbrochener Zahn und ein wankender Fuß: So ist das VertrauenVertrauen auf einen Treulosen am TagTag der DrangsalDrangsal.

20 Einer, der das OberkleidOberkleid ablegt am TagTag der Kälte, EssigEssig auf NatronNatron: So ist, wer einem traurigen Herzen LiederLieder singt.

21 Wenn deinen Hasser hungert, speise ihn mit BrotBrot, und wenn ihn dürstet, tränke ihn mit Wasser; [Röm 12,20] 22 denn glühende Kohlen wirst du auf sein HauptHaupt häufen, und der HERRHERR wird dir vergelten.

23 Nordwind gebiert RegenRegen, und eine heimliche Zunge verdrießliche Gesichter.

24 Besser auf einer Dachecke wohnen, als eine zänkische FrauFrau und ein gemeinsames HausHaus haben.

25 Frisches Wasser auf eine lechzende SeeleSeele: So ist eine gute Nachricht aus fernem Land.

26 Getrübte QuelleQuelle und verdorbener BrunnenBrunnen: So ist der Gerechte, der vor dem Gottlosen wankt.

27 Viel HonigHonig essenessen ist nicht gut, aber schwere Dinge erforschen ist Ehre.

28 Eine aufgebrochene Stadt ohne Mauer: So ist ein MannMann, dessen GeistGeist Beherrschung mangelt.

Fußnoten

  • 1 Eig. seinen Umständen gemäß
  • 2 O. Fürst