Sprüche 7 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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Spr 7

1 Mein SohnSohn1121, bewahre meine WorteWorte561, und birg bei dir meine GeboteGebote4687; 2 bewahre meine GeboteGebote4687 und lebe2421, und meine Belehrung wie380 deinen AugapfelAugapfel5869. 3 Binde7194 sie um deine Finger676, schreibe3789 sie auf die TafelTafel3871 deines Herzens3820. 4 Sprich zur Weisheit2451: Du559 bist meine Schwester269! Und nenne7121 den Verstand998 deinen Verwandten; 5 damit sie2505 dich8104 bewahre vor dem fremden2114 Weibe802, vor der Fremden5237, die ihre WorteWorte561 glättet.|-

6 Denn an dem FensterFenster2474 meines Hauses1004 schaute8259 ich durch mein GitterGitter822 hinaus; 7 und3820 ich995 sah7200 unter den Einfältigen, gewahrte unter den Söhnen1121 einen unverständigen6612 Jüngling5288, 8 der hin und her ging5674 auf der Straße, neben681 ihrer Ecke6434, und den Weg1870 nach ihrem HauseHause1004 schritt, 9 in der Dämmerung5399, am AbendAbend6153 des TagesTages, in der Mitte der NachtNacht3915 und in der DunkelheitDunkelheit. 10 Und siehe, ein Weib802 kam ihm entgegen7125 im AnzugAnzug einer HureHure2181 und mit verstecktem Herzen3820.|- 11 Sie ist leidenschaftlich und unbändig5637, ihre Füße7272 bleiben7931 nicht in ihrem HauseHause1004; 12 bald ist sie draußen2351, bald auf den Straßen7339, und neben681 jeder Ecke6438 lauert693 sie.|- 13 Und sie2388 ergriff ihn und küßte5401 ihn, und mit unverschämtem Angesicht6440 sprach559 sie zu ihm: 14 FriedensopferFriedensopfer8002 lagen mir ob, heute3117 habe ich meine GelübdeGelübde5088 bezahlt7999; 15 darum bin ich ausgegangen3318, dir6440 entgegen7125, um dein Antlitz zu suchen7836, und dich habe dich gefunden4672. 16 Mit Teppichen4765 habe ich mein BettBett6210 bereitet, mit bunten2405 Decken von ägyptischem Garne; 17 ich habe mein LagerLager4904 benetzt mit MyrrheMyrrhe4753, AloeAloe174 und Zimmet. 18 Komm3212, wir wollen uns in Liebe1730 berauschen bis an den MorgenMorgen1242, an Liebkosungen uns ergötzen. 19 Denn7350 der MannMann376 ist nicht zu HauseHause1004, er ist auf eine weite Reise1870 gegangen1980; 20 er935 hat3947 den Geldbeutel in seine Hand3027 genommen, am TageTage3117 des Vollmondes wird er heimkehren. 21 Sie verleitete ihn5080 durch ihr vieles Bereden, riß ihn fort durch die Glätte ihrer Lippen8193. 22 Auf einmal ging1980 er935 ihr nach310, wie ein Ochs zur Schlachtbank geht, und wie FußfesselnFußfesseln zur ZüchtigungZüchtigung4148 des Narren191 dienen, 23 bis ein PfeilPfeil2671 seine LeberLeber3516 zerspaltet; wie ein VogelVogel6833 zur SchlingeSchlinge eilt4116 und nicht weiß3045, daß es sein LebenLeben5315 gilt.|-

24 Nun denn, ihr Söhne1121, höret8085 auf7181 mich, und horchet auf die WorteWorte561 meines Mundes6310! 25 Dein HerzHerz3820 wende sich nicht ab nach ihren5410 Wegen1870, und irre8582 nicht umher auf ihren Pfaden! 26 Denn viele7227 Erschlagene2491 hat2026 sie niedergestreckt, und zahlreich sind alle ihre Ermordeten. 27 Ihr HausHaus1004 sind Wege1870 zum ScheolScheol, die hinabführen3381 zu den Kammern2315 des TodesTodes4194.