Josua 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und JosuaJosua, der Sohnder Sohn Nuns, sandte von SittimSittim heimlich zwei Männer als KundschafterKundschafter aus und sprach: Geht, beseht das Land und JerichoJericho. Und sie gingen hin und kamen in das HausHaus einer HureHure, namensnamens RahabRahab; und sie legten sich dort nieder. 2 Und es wurde dem König von JerichoJericho berichtet und gesagt: Siehe, es sind in dieser NachtNacht Männer von den KindernKindern IsraelIsrael hierhergekommen, um das Land zu erforschen. 3 Da sandte der König von JerichoJericho zu RahabRahab und ließ ihr sagen: Führe die Männer heraus, die zu dir gekommen, die in dein HausHaus eingekehrt sind; denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erforschen. 4 Die FrauFrau aber nahm die zwei Männer und verbarg sie. Und sie sprach: Allerdings sind die Männer zu mir gekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren; 5 und als das TorTor beim Dunkelwerden geschlossen werden sollte, da gingen die Männer hinaus; ich weiß nicht, wohin die Männer gegangen sind. Jagt ihnen schnell nach, denn ihr werdet sie erreichen. 6 Sie hatte sie aber auf das Dach hinaufgeführt und unter Flachsstengel versteckt, die sie sich auf dem Dach aufgeschichtet1 hatte. 7 Und die Männer jagten ihnen nach, den Weg zum JordanJordan, nach den FurtenFurten hin2; und man schlossschloss das TorTor, sobald die, die ihnen nachjagten, hinaus waren.

8 Und eheehe sie sich niederlegten, stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf 9 und sprach zu den Männern: Ich weiß, dass der HERRHERR euch das Land gegeben hat, und dass euer Schrecken auf uns gefallen ist, und dass alle Bewohner des Landes vor euch verzagt sind. 10 Denn wir haben gehört, dass der HERRHERR die Wasser des SchilfmeeresSchilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus ÄgyptenÄgypten zogt, und was ihr den beiden Königen der AmoriterAmoriter getan, die jenseits des JordanJordan waren, dem SihonSihon und dem OgOg, die ihr verbannt habt. 11 Und wir hörten es, und unser HerzHerz zerschmolz, und es blieb kein Mut mehr vor euch in irgendeinem Menschen; denn der HERRHERR, euer GottGott, ist GottGott im HimmelHimmel oben und auf der ErdeErde unten. 12 Und nun schwört mir doch bei dem HERRNHERRN, weil ich Güte an euch erwiesen habe, dass auch ihr an meines VatersVaters HausHaus Güte erweisen werdet; und gebt mir ein zuverlässiges ZeichenZeichen, 13 und lasst meinen VaterVater und meine MutterMutter und meine BrüderBrüder und meine Schwestern und alle ihre Angehörigen am LebenLeben und errettet unsere Seelen vom TodTod3! 14 Und die Männer sprachensprachen zu ihr: Unsere SeeleSeele soll an eurer Statt sterbensterben, wenn ihr diese unsere Sache nicht verratet; und es soll geschehen, wenn der HERRHERR uns das Land gibt, so werden wir Güte und TreueTreue4 an dir erweisen. 15 Da ließ sie sie an einem Seil durch das FensterFenster hinunter; denn ihr HausHaus war in der Stadtmauer5, und sie wohnte in der Stadtmauer. 16 Und sie sprach zu ihnen: Geht in das GebirgeGebirge, damit die Nachjagenden euch nicht treffen; und verbergt euch dort dreidrei TageTage, bis die Nachjagenden zurückgekehrt sind, und danach geht eures Weges. 17 Und die Männer sprachensprachen zu ihr: Wir werden dieses deines EidesEides ledig sein, den du uns hast schwören lassen: 18 Siehe, wenn wir in das Land kommen, so sollst du diese Schnur von Karmesinfaden in das FensterFenster binden, durch das du uns heruntergelassen hast, und sollst deinen VaterVater und deine MutterMutter und deine BrüderBrüder und das ganze HausHaus deines VatersVaters zu dir ins HausHaus versammeln; 19 und es soll geschehen, jeder, der aus der TürTür deines Hauses auf die Straße gehen wird, dessen BlutBlut sei auf seinem HauptHaupt, und wir werden unseres EidesEides ledig sein. Jeder aber, der bei dir im HausHaus sein wird, dessen BlutBlut sei auf unserem HauptHaupt, wenn Hand an ihn gelegt wird. 20 Und wenn du diese unsere Sache verrätst, so werden wir deines EidesEides ledig sein, den du uns hast schwören lassen. 21 Und sie sprach: Nach euren Worten, so sei es! Und sie entließ sie, und sie gingen weg. Und sie band die Karmesinschnur ins FensterFenster.

22 Und sie gingen weg und kamen in das GebirgeGebirge und blieben dort dreidrei TageTage, bis die Nachjagenden zurückgekehrt waren. Und die Nachjagenden suchten sie auf dem ganzen Weg und fanden sie nicht. 23 Und die beiden Männer kehrten zurück und stiegen von dem GebirgeGebirge herab, und sie gingen hinüber und kamen zu JosuaJosua, dem SohnSohn Nuns; und sie erzählten ihm alles, was ihnen begegnet war. 24 Und sie sprachensprachen zu JosuaJosua: Der HERRHERR hat das ganze Land in unsere Hand gegeben, und auch sind alle Bewohner des Landes vor uns verzagt.

Fußnoten

  • 1 O. ausgebreitet
  • 2 O. bis zu den Furten
  • 3 O. dass ihr meinen Vater ... am Leben lassen und unsere Seelen vom Tod erretten werdet
  • 4 Eig. Wahrheit
  • 5 Eig. in der Wand der Stadtmauer