2. Samuel 7 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1 Und1 es geschah, als der König in seinem HausHaus wohnte und der HERRHERR ihm ringsumher RuheRuhe geschafft hatte vor allen seinen Feinden, 2 da sprach der König zu NathanNathan, dem ProphetenPropheten: Sieh doch, ich wohne in einem HausHaus von ZedernZedern, und die LadeLade GottesGottes wohnt unter Teppichen. 3 Und NathanNathan sprach zu dem König: Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der HERRHERR ist mit dir. 4 Und es geschah in dieser NachtNacht, da erging das WortWort des HERRNHERRN an NathanNathan, indem er sprach: 5 Geh hin und sprich zu meinem KnechtKnecht, zu DavidDavid: So spricht der HERRHERR: Solltest du mir ein HausHaus bauen zu meiner Wohnung? 6 denn ich habe nicht in einem HausHaus gewohnt von dem TagTag an, da ich die KinderKinder IsraelIsrael aus ÄgyptenÄgypten heraufgeführt habe, bis auf diesen TagTag; sondern ich wanderte umher in einem ZeltZelt2 und in einer Wohnung3. 7 Wo immer ich wanderte unter allen KindernKindern IsraelIsrael, habe ich wohl zu einem der StämmeStämme4 IsraelsIsraels, dem ich gebot, mein Volk IsraelIsrael zu weiden, ein WortWort geredet und gesagt: Warum habt ihr mir nicht ein HausHaus von ZedernZedern gebaut? 8 Und nun sollst du so zu meinem KnechtKnecht DavidDavid sagen: So spricht der HERRHERR der HeerscharenHeerscharen: Ich habe dich von der Trift genommen, hinter dem Kleinvieh weg, dass du FürstFürst sein solltest über mein Volk, über IsraelIsrael; 9 und ich bin mit dir gewesen überall, wohin du gezogen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet; und ich habe dir einen großen NamenNamen gemacht5, wie der Name der Großen, die auf der ErdeErde sind. 10 Und ich werde einen Ort setzen für mein Volk, für IsraelIsrael, und werde es pflanzen, dass es an seiner Stätte wohne und nicht mehr beunruhigt werde, und die Söhne der Ungerechtigkeit sollen es nicht mehr bedrücken, 11 wie früher und seit dem TagTag, da ich RichterRichter über mein Volk IsraelIsrael bestellt habe. Und ich habe dir RuheRuhe geschafft vor allen deinen Feinden; und der HERRHERR lässt sich wissenwissen, dass der HERRHERR dir ein HausHaus machen wird. 12 Wenn deine TageTage voll sein werden, und du bei deinen VäternVätern liegen wirst, so werde ich deinen Nachkommen nach dir erwecken, der aus deinem Leib kommen soll, und werde sein Königtum befestigenbefestigen. 13 Der wird meinem NamenNamen ein HausHaus bauen; und ich werde den ThronThron seines Königtums befestigenbefestigen auf ewigewig. 14 Ich will ihm VaterVater sein, und er soll mir SohnSohn sein, so dass, wenn er verkehrt handelt, ich ihn züchtigen werde mit einer Menschenrute und mit Schlägen der Menschenkinder; 15 aber meine Güte soll nicht von ihm weichen, wie ich sie von SaulSaul weichen ließ, den ich vor dir weggetan habe. 16 Und dein HausHaus und dein Königtum sollen vor dir beständig sein auf ewigewig, dein ThronThron soll fest sein auf ewigewig.

17 Nach allen diesen Worten und nach diesem ganzen Gesicht, so redete NathanNathan zu DavidDavid. 18 Da ging der König DavidDavid hinein und setzte sich vor dem HERRNHERRN nieder und sprach: Wer bin ich, HerrHerr, HERRHERR, und was ist mein HausHaus, dass du mich bis hierher gebracht hast? 19 Und dies ist noch ein Geringes gewesen in deinen AugenAugen, HerrHerr, HERRHERR! Und du hast auch von dem HausHaus deines KnechtesKnechtes geredet in die Ferne hin; und ist dies die WeiseWeise des Menschen, HerrHerr, HERRHERR?6 20 Doch was soll DavidDavid noch weiter zu dir reden? Du kennst ja deinen KnechtKnecht, HerrHerr, HERRHERR! 21 Um deines WortesWortes willen und nach deinem Herzen hast du all dieses Große getan, um es deinem KnechtKnecht mitzuteilen. 22 Darum bist du groß, GottGott, der HERRHERR! Denn niemand ist dir gleich, und kein GottGott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben. 23 Und wer ist wie dein Volk, wie IsraelIsrael, die einzige Nation auf der ErdeErde, die7 GottGott hingegangen ist, sich zum Volk zu erlösen und um sich einen NamenNamen zu machen und für sie8 solch Großes zu tun und furchtbare Dinge für dein Land, indem du vor deinem Volk, das du dir aus ÄgyptenÄgypten erlöst hast, NationenNationen und ihre GötterGötter vertriebst9! 24 Und du hast dir dein Volk IsraelIsrael befestigt, dir zum Volk auf ewigewig; und du, HERRHERR, bist ihr GottGott10 geworden. 25 Und nun, GottGott, der HERRHERR, das WortWort, das du über deinen KnechtKnecht und über sein HausHaus geredet hast, halte aufrecht ewiglich, und tu, wie du geredet hast! 26 Und dein Name sei groß11 auf ewigewig, dass man spreche: Der HERRHERR der HeerscharenHeerscharen ist GottGott über IsraelIsrael. Und das HausHaus deines KnechtesKnechtes DavidDavid sei fest vor dir. 27 Denn du, der HERRHERR der HeerscharenHeerscharen, GottGott IsraelsIsraels, hast dem OhrOhr deines KnechtesKnechtes eröffnet und gesagt: Ich werde dir ein HausHaus bauen; darum hat dein KnechtKnecht sich ein HerzHerz gefasst, dieses GebetGebet zu dir zu betenbeten. 28 Und nun, HerrHerr, HERRHERR, du bist es, der da GottGott ist12 und deine WorteWorte sind WahrheitWahrheit, und du hast dieses Gute zu deinem KnechtKnecht geredet. 29 So lass es dir nun gefallen und segne das HausHaus deines KnechtesKnechtes, dass es ewiglich vor dir sei; denn du, HerrHerr, HERRHERR, hast geredet, und so werde mit deinem Segen das HausHaus deines KnechtesKnechtes gesegnet ewiglich!

Fußnoten

  • 1 1. Chr 17
  • 2 Dasselbe Wort wie 2. Mose 26,7 usw.
  • 3 Dasselbe Wort wie 2. Mose 26,7 usw.
  • 4 Viell. ist hier „Richter“ zu lesen, wie in 1. Chr 17,6
  • 5 O. und ich werde dir ... machen
  • 6 O. und dies nach Menschenweise, Herr, HERR! (vergl. 1. Chr 17,17)
  • 7 O. und welche Nation gibt es irgend auf der Erde wie dein Volk, wie Israel, das usw.
  • 8 W. für euch
  • 9 Vergl. 1. Chr 17,21
  • 10 Eig. ihnen zum Gott
  • 11 O. erhoben
  • 12 O. du bist, der da ist, (w. du bist er, oder derselbe) der Gott