Prediger 7 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.0 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Besser ein guter Name als gutes1 Salböl, und der Tag des TodesTodes als der TagTag, da einer geboren wird.

2 Besser, in das HausHaus der TrauerTrauer zu gehen, als in das HausHaus des Gelages zu gehen, indem jenes das Ende aller Menschen ist; und der Lebende nimmt es zu Herzen. – 3 Besser Kummer als Lachen; denn bei traurigem Angesicht ist es dem Herzen wohl. – 4 Das HerzHerz der Weisen ist im HausHaus der TrauerTrauer, und das HerzHerz der Toren im HausHaus der FreudeFreude.

5 Besser, das Schelten der Weisen zu hören, als dass einer den GesangGesang der Toren hört. 6 Denn wie das Geknister der DornenDornen unter dem TopfTopf, so das Lachen des Toren. Auch das ist Eitelkeit.

7 Denn die Erpressung machtmacht den Weisen toll, und das Bestechungsgeschenk richtet das HerzHerz2 zugrunde.

8 Besser das Ende einer Sache als ihr AnfangAnfang; besser der Langmütige als der Hochmütige. 9 Sei nicht vorschnell in deinem GeistGeist zum Unwillen, denn der Unwille ruht im Innern der Toren.

10 Sprich nicht: Wie ist es, dass die früheren TageTage besser waren als diese? Denn nicht aus Weisheit fragst du danach.

11 Weisheit ist gut wie ein3 Erbbesitz und ein Vorteil für die, welche die SonneSonne sehen. 12 Denn im Schatten ist, wer Weisheit hat, im Schatten, wer GeldGeld hat4; aber der Vorzug der ErkenntnisErkenntnis ist dieser, dass die Weisheit ihren Besitzern LebenLeben gibt5.

13 Schau das Werk GottesGottes an; denn wer kann gerade machen, was er gekrümmt hat? 14 Am TagTag der Wohlfahrt sei guter Dinge; aber am TagTag des Unglücks bedenke6: Auch diesen wie jenen hat GottGott gemacht, damit der MenschMensch nicht irgend etwas nach sich finde7.

15 Allerlei habe ich gesehen in den Tagen meiner Eitelkeit: Da ist ein Gerechter, der bei seiner GerechtigkeitGerechtigkeit umkommt, und da ist ein Gottloser, der bei seiner Bosheit seine TageTage verlängert. 16 Sei nicht allzu gerecht und erzeige dich nicht übermäßig weiseweise: Warum willst du dich verderbenverderben? 17 Sei nicht allzu gottlos und sei nicht töricht: Warum willst du sterbensterben, eheehe deine ZeitZeit da ist? 18 Es ist gut, dass du an diesem festhältst und auch von jenem deine Hand nicht abziehst; denn der Gottesfürchtige entgeht dem allen8.

19 Die Weisheit machtmacht den Weisen stärker als zehnzehn MachthaberMachthaber, die in der Stadt sind. 20 Denn unter den Menschen ist kein Gerechter auf der ErdeErde, der Gutes tut und nicht sündigt. 21 Auch richte dein HerzHerz nicht auf alle WorteWorte, die man redet, damit du nicht deinen KnechtKnecht dir fluchen hörst; 22 denn auch viele Male, dein HerzHerz weiß es, hast auch du anderen geflucht.

23 Das alles habe ich mit Weisheit geprüft. Ich sprach: Ich will weiseweise werden; aber sie blieb fern von mir. 24 Fern ist das, was ist, und tief, tief: Wer kann es erreichen? – 25 Ich wandte mich, und mein HerzHerz ging darauf aus9, Weisheit und ein richtiges Urteil10 zu erkennen und zu erkunden und zu suchen, und zu erkennen, dass die Gottlosigkeit Torheit ist, und die Narrheit Tollheit. 26 Und ich fand, was bitterer ist als der TodTod: Die FrauFrau, die Netzen gleicht und deren HerzHerz Fanggarne, deren Hände FesselnFesseln sind. Wer GottGott wohlgefällig ist, wird ihr entkommen; aber der Sünder wird durch sie gefangen werden. 27 Siehe, dieses habe ich gefunden, spricht der PredigerPrediger, indem ich eines zum anderen fügte, um ein richtiges Urteil11 zu finden: 28 Was meine SeeleSeele fort und fort gesucht und ich nicht gefunden habe, ist dies: Einen MannMann aus Tausenden habe ich gefunden, aber eine FrauFrau unter diesen allen habe ich nicht gefunden. 29 Allein, siehe, dieses habe ich gefunden, dass GottGott den Menschen aufrichtig12 geschaffen hat; sie aber haben viele Künste13 gesucht.

Fußnoten

  • 1 d.h. wohlriechendes
  • 2 O. den Verstand
  • 3 O. mit einem
  • 4 Eig. im Schatten ist die Weisheit, im Schatten ist das Geld
  • 5 O. ihre Besitzer am Leben erhält
  • 6 Eig. siehe
  • 7 d.h. wahrsch.: nicht ausfindig mache, was nach ihm geschehen wird
  • 8 d.h. den beiden Extremen und ihren Folgen
  • 9 And. l.: Ich wandte mich in meinem Herzen
  • 10 Eig. Rechenschaft, Denkergebnis
  • 11 Eig. Rechenschaft, Denkergebnis
  • 12 Eig. gerade
  • 13 Eig. Berechnungen, Ausklügelungen