Prediger 4 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und ich wandte mich und sah1 alle die Bedrückungen, die unter der SonneSonne geschehen: Und siehe, da waren Tränen der Bedrückten, und sie hatten keinen TrösterTröster; und von der Hand ihrer Bedrücker ging Gewalttat aus, und sie hatten keinen TrösterTröster. 2 Und ich pries die Toten, die längst gestorben sind, mehr als die Lebenden, die jetzt noch lebenleben; 3 und glücklicher als beide pries ich den, der noch nicht gewesen ist, der das böse Tun nicht gesehen hat, das unter der SonneSonne geschieht.

4 Und ich sah all die Mühe und all die Geschicklichkeit in der Arbeit, dass es EifersuchtEifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach WindWind. – 5 Der TorTor faltet seine Hände und verzehrt sein eigenes FleischFleisch. – 6 Besser eine Hand voll RuheRuhe, als beide Fäuste voll Mühe2 und Haschen nach WindWind.

7 Und ich wandte mich und sah Eitelkeit unter der SonneSonne: 8 Da ist ein Einzelner und kein Zweiter, auch hat er weder SohnSohn noch BruderBruder, und all seiner Mühe ist kein Ende; gleichwohl werden seine AugenAugen des Reichtums nicht satt: „Für wen mühe ich mich doch, und lasse meine SeeleSeele Mangel leiden am Guten?“ Auch das ist Eitelkeit und ein übles Geschäft3.

9 Zwei sind besser daran als einer, weil sie eine gute BelohnungBelohnung für ihre Mühe haben; 10 denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Gefährten auf. WeheWehe aber dem Einzelnen, der fällt, ohne dass ein Zweiter da ist, um ihn aufzurichten! 11 Auch wenn zwei beieinander liegen, so werden sie warm; der Einzelne aber, wie will er warm werden? 12 Und wenn jemand den einzelnen4 gewalttätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen; und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so bald.

13 Besser ein armerarmer und weiser Jüngling als ein alter und törichter König, der nicht mehr weiß, sich warnen zu lassen. 14 Denn aus dem HausHaus der Gefangenen ging er hervor, um König zu sein, obwohl er im Königreich jenes armarm geboren war. 15 Ich sah alle Lebenden, die unter der SonneSonne wandelnwandeln, mit dem Jüngling, dem zweiten, der an jenes Stelle treten sollte: 16 kein Ende all des Volkes, aller derer, denen er vorstand; dennoch werden die Nachkommen sich seiner nicht freuen. Denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach WindWind. 17 Bewahre deinen Fuß, wenn du zum HausHaus GottesGottes gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren SchlachtopferSchlachtopfer geben: Denn sie haben keine ErkenntnisErkenntnis, so dass sie Böses tun. –

Fußnoten

  • 1 O. Und wiederum sah ich; so auch V. 7
  • 2 O. Arbeit
  • 3 S. die anm. zu Kap. 1,13
  • 4 Eig. ihn, den einzelnen