Nehemia 5 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und es entstand ein großes Geschrei des Volkes und ihrer Frauen gegen ihre BrüderBrüder, die Juden. 2 Und es gab solche, die sprachensprachen: Unserer Söhne und unserer Töchter, unser sind viele; und wir müssen Getreide erhalten, dass wir essenessen und lebenleben! 3 Und es gab solche, die sprachensprachen: Wir mussten unsere Felder und unsere WeinbergeWeinberge und unsere Häuser verpfändenverpfänden, dass wir Getreide erhielten in der HungersnotHungersnot. 4 Und es gab solche, die sprachensprachen: Wir haben GeldGeld entlehnt auf unsere Felder und unsere WeinbergeWeinberge für die Steuer des Königs. 5 Und nun, unser FleischFleisch ist wie das FleischFleisch unserer BrüderBrüder, unsere KinderKinder sind wie ihre KinderKinder; und siehe, wir müssen unsere Söhne und unsere Töchter dem Knechtsdienst unterwerfen; und manche von unseren Töchtern sind schon unterworfen, und es steht nicht in der MachtMacht unserer Hände, sie zu lösen; unsere Felder und unsere WeinbergeWeinberge gehören ja anderen.

6 Und als ich ihr Geschrei und diese WorteWorte hörte, wurde ich sehr zornig. 7 Und mein HerzHerz pflegte RatsRats in mir, und ich stritt mit den Edlen und mit den VorstehernVorstehern und sprach zu ihnen: Auf WucherWucher leiht ihr, jeder seinem BruderBruder! Und ich veranstaltete eine große VersammlungVersammlung gegen sie1; 8 und ich sprach zu ihnen: Wir haben unsere BrüderBrüder, die Juden, die den NationenNationen verkauft waren, soweit es uns möglich war, losgekauft; und ihr wollt gar eure BrüderBrüder verkaufen? Und sie sollen sich uns verkaufen?2 Da schwiegen sie und fanden keine Antwort. 9 Und ich sprach: Nicht gut ist die Sache, die ihr tut! Solltet ihr nicht in der Furcht unseres GottesGottes wandelnwandeln, dass wir nicht den NationenNationen, unseren Feinden, zum Hohn seien? 10 Aber auch ich, meine BrüderBrüder und meine DienerDiener, wir haben ihnen GeldGeld und Getreide auf ZinsZins geliehen. Lasst uns doch diesen ZinsZins3 erlassen! 11 Gebt ihnen doch gleich heute ihre Felder, ihre WeinbergeWeinberge, ihre Olivengärten und ihre Häuser zurück; und erlasst ihnen den Hundertsten von dem GeldGeld und dem Getreide, dem Most und dem ÖlÖl, das ihr ihnen auf ZinsZins geliehen habt. 12 Da sprachensprachen sie: Wir wollen es zurückgeben und nichts von ihnen fordern; wir wollen so tun, wie du sagst. Und ich rief die PriesterPriester und ließ sie schwören, nach diesem WortWort zu tun. 13 Auch schüttelte ich meinen GewandbauschGewandbausch4 aus und sprach: So möge GottGott jedermann, der dieses WortWort nicht aufrecht halten wird, aus seinem HausHaus und aus seinem Erwerb schütteln; und so sei er ausgeschüttelt und ausgeleert! Und die ganze VersammlungVersammlung sprach: AmenAmen! Und sie lobten den HERRNHERRN. Und das Volk tat nach diesem WortWort.

14 Auch von dem TagTag an, da er5 mich bestellt hatte, um ihr StatthalterStatthalter zu sein im Land JudaJuda, vom 20. JahrJahr bis zum 32. JahrJahr des Königs ArtasastaArtasasta, 12 JahreJahre lang, habe ich mit meinen BrüdernBrüdern die Speise des StatthaltersStatthalters nicht gegessen. 15 Aber die früheren StatthalterStatthalter, die vor mir gewesen waren, hatten das Volk beschwert und BrotBrot und WeinWein von ihnen genommen, außerdem 40 SekelSekel SilberSilber; auch ihre DienerDiener schalteten willkürlich über das Volk. Ich aber tat nicht so, aus Furcht vor GottGott. 16 Und auch an dem Werk dieser Mauer griffgriff ich mit an; und wir kauften kein Feld; und alle meine DienerDiener waren dort zum Werk versammelt. 17 Und die Juden, sowohl die VorsteherVorsteher, 150 MannMann, als auch die, die aus den NationenNationen, die ringsumher wohnten, zu uns kamen, waren an meinem Tisch. 18 Und was für einen TagTag zubereitet wurde: ein RindRind, sechs ausgewählte SchafeSchafe und GeflügelGeflügel wurden mir zubereitet; und alle zehnzehn TageTage an allerlei WeinWein die Fülle; und trotzdem forderte ich nicht die Speise des StatthaltersStatthalters, denn der Dienst lastete schwer auf diesem Volk.

19 Gedenke mir, mein GottGott, zum Guten alles, was ich für dieses Volk getan habe!

Fußnoten

  • 1 O. ihretwegen
  • 2 O. dass sie an uns verkauft werden!
  • 3 O. ... Getreide dargeliehen. Lasst uns doch dieses Darlehen
  • 4 d.h. den Bausch, den das Oberkleid über der Brust bildete, wenn man es zusammenfasste
  • 5 d.h. der König